20.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Vier Leipziger Projekte von der Bundeskanzlerin ausgezeichnet

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 20. Juni 2018 25 herausragende soziale Initiativen im Rahmen des 14. startsocial-Wettbewerbs im Bundeskanzleramt geehrt. Sieben der Initiativen wurden für ihr Engagement mit einem Geldpreis von jeweils 5.000 Euro für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet. Der Sonderpreis der Bundeskanzlerin ging in diesem Jahr an Wolfsträne e.V. aus Leipzig.

    startsocial e.V. fördert ehrenamtliche soziale Initiativen seit 2001 mit einem bundesweiten Wettbewerb. Die 25 überzeugendsten Initiativen wurden von der startsocial-Schirmherrin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zur Preisverleihung ins Bundeskanzleramt eingeladen. Die Bundeskanzlerin dankte den Initiativen der startsocial-Bundesauswahl stellvertretend für alle ehrenamtlich Engagierten in Deutschland.

    Sie hob deren Einsatz für das Miteinander in der Gesellschaft hervor: „Sie legen los und packen an, wenn Not am Mann oder Not an der Frau ist. Das ist die Einstellung eines Miteinanders, wie wir es in unserer Gesellschaft brauchen. Das erst ist der Zusammenhalt einer Gesellschaft. Man kann ihn nicht von irgendeiner politischen Bühne aus befehlen, sondern das ist gelebte Solidarität. Politik kann das überhaupt nicht allein leisten.“

    Die Bundeskanzlerin überreichte ihren Sonderpreis an Wolfsträne e.V. aus Leipzig. Der erst 2017 gegründete Verein kümmert sich um trauernde Kinder und Jugendliche, die einen schweren Verlust erlitten haben und begleitet sie auf ihrem ganz persönlichen Trauerweg. Wolfsträne e.V. gibt den Raum, die Zeit und den Rahmen, Trauer individuell auszudrücken, sie zu durchleben, zu verstehen und zu verarbeiten.

    Durch das startsocial-Stipendium wurde der Grundstein für eine langfristig erfolgreiche, wirksame und nachhaltige Vereinsarbeit gelegt. Die Auszeichnung mit dem „Sonderpreis der Bundeskanzlerin“ ist eine außerordentliche Würdigung der erst kurzen, aber sehr erfolgreichen Vereinsarbeit.

    Mit weiteren Auszeichnungen für drei Leipziger Projekte, die Kinderpatenschaften Leipzig, LunA – Leipzig und Autismus e.V. und den Abstinenzclub Regenbogen, war Leipzig bei der diesjährigen Bundesauswahl sehr stark vertreten.

    Das Projekt Kinderpatenschaften Leipzig den Internationalen Bundes (IB) vermittelt und betreut ehrenamtliche Patenschaften für Leipziger Kinder zwischen 4-12 Jahren in schwierigen Lebenssituationen. Paten und Patinnen begleiten ihr Patenkind über mindestens ein Jahr und unterstützen in der Freizeit oder auch beim Lernen.

    LunA – Leipzig und Autismus e.V. verbindet Selbstvertreter*innen aus dem autistischen Spektrum, deren Angehörige und beruflich verbundene Fachleute. Der Verein bietet als EUTB-Stelle (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) sowohl Beratung, Weiterbildung und Fachsymposien wie den Leipziger Autismustag. Und fungiert als Anlaufstelle für Unterstützte Kommunikation.

    Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Abstinenzclub Regenbogen, ein Kooperationsprojekt zwischen dem Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e. V. und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St.Georg“.

    Der Abstinenzclub Regenborgen, bestehend aus dem Begegnungszentrum, dem Präventionsangebot Wandelhalle Sucht und mehreren Selbsthilfegruppen, ist in erster Linie eine Anlaufstelle, ehrenamtlich organisiert von abstinent lebenden Betroffenen, für suchtkranke Menschen und deren Angehörige.

    Die neue Wettbewerbsrunde für startsocial ist gestartet! Aufgerufen sind alle Engagierten, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten und dabei Ehrenamtliche einbinden. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, den 1. Juli 2018.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige