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14. Panitzscher Reformationsfestwoche – Auftakt mit Festgottesdienst und Dixiland-Band „The hotmakers“

Mit einem Festgottesdienst am Sonntag, dem 28. Oktober 2018, 10 Uhr, beginnt die 14. Panitzscher Reformationsfestwoche. Die Kirchgemeinde lädt bis zum 4. November zu einem abwechslungsreichen Programm mit Gottesdienst, Musik und Vorträgen ein. Interessierte sind herzlich willkommen.

Das erste Konzert der Festwoche ist gleich am Nachmittag des 28. Oktobers, 15 Uhr, mit der Dixiland-Band „The hotmakers“ zu erleben. Die sieben exzellenten Musiker der Band nebst Sängerin präsentieren ihr Repertoire von Glenn Miller bis Duke Ellington. Mit Klassikern der Bigband-Ära durch mehrere Jahrzehnte des swingenden Jazz, von „Moonglow“ und „In The Mood“ bis „Route 66“ und weiteren frisch swingenden Klängen werden sie das Publikum begeistern. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Am Dienstag, dem 30. Oktober, geht es 19.30 Uhr im Vortrag von Christoph U. Schminck-Gustavus unter dem Titel „Der Tod auf steilem Berge“ um die Ermordung von Dietrich Bonhoeffer und die Straflosigkeit der Täter.

Die Ermordung Bonhoeffers im KZ Flossenbürg am 9. April 1945 – vier Wochen vor Kriegsende und vor Befreiung des Lagers – war eine der letzten Untaten des NS-Regimes. Die dafür Verantwortlichen sind nach lächerlich niedrigen Bestrafungen ins bürgerliche Leben zurückgekehrt. Ein Schuldbewusstsein oder gar Reue haben sie nie erkennen lassen.

Prof. em. Dr. Christoph U. Schminck-Gustavus hat die Straflosigkeit der Täter dokumentiert. Mit seinem Buch „Der ‚Prozeß‘ gegen Dietrich Bonhoeffer und die Freilassung seiner Mörder“ schreibt der Bremer Rechtshistoriker an gegen Vergessen und Verschweigen.

Am Reformationstag, dem 31. Oktober, lädt die Gemeinde 10 Uhr zum Sakramentsgottesdienst ein. 15 Uhr beginnt ein Orgelkonzert. An der Flemmingorgel von 1785 musiziert Sebastian Heindl.

Der Frage „Welche Religion ist die wahre?“ geht am Freitag, 2. November, 19.30 Uhr, Dr. Elke Freier in ihrem Vortrag nach. Die Religionshistorikerin möchte deutlich machen, dass die drei monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) eine gemeinsame Quelle haben und erst die Instrumentalisierung der religiösen Wahrheit durch Menschen negative Folgen mit sich brachte.

Desweiteren wird die Referentin die ägyptische Religion kurz erläutern, eine polytheistische Religion, um deutlich zu machen, dass auch Menschen vor den Religionen, die nur einen Gott verehren, religiös waren und nach ihrem Glauben handelten.

Im Gottesdienst zum Abschluss der Festwoche, am 4. November, 10 Uhr, hält Superintendent i.R. Friedrich Magirius die Predigt. Im Konzert am Nachmittag,

15 Uhr, ist die Band „SUM II“ (Swing und Modern), Jazzgesellschaft Leipzig, mit Wohlfühljazz in der Kirche zu erleben. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

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