Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

ESF-Jahreskonferenz „Aus Chancen Erfolge machen“

Mit dem Thema „Aus Chancen Erfolge machen – Arbeitsmarktintegration in Sachsen“ hat die heutige ESF-Jahreskonferenz offensichtlich ins Schwarze getroffen. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Projektträgern, Verwaltung und Politik diskutieren heute in Hoyerswerda über die Programme, die in Sachsen mit Hilfe der Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) umgesetzt werden können.

Im Mittelpunkt der vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) organisierten Konferenz steht die Frage, wie Menschen, die bisher nicht von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitieren, besser unterstützt werden können.

„Um aus Chancen Erfolge zu machen, müssen viele ihren Beitrag leisten“, so Arbeitsminister Martin Dulig. „Natürlich zuallererst die Betroffen selbst, indem sie sich entscheiden, an ihrer Situation etwas verändern zu wollen. Um das erfolgreich zu unterstützen, müssen alle Akteure und Institutionen auf den verschiedenen Ebenen an einem Strang ziehen. Bei der Überwindung individueller Problemlagen wird es immer wichtiger, dass die verschiedenen Hilfesysteme und Institutionen noch intensiver zusammenarbeiten.“

„Wir wollen mit unseren ESF-Förderprogrammen benachteiligten jungen und erwachsenen Menschen helfen, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei geht es vor allem darum, dass jeder Einzelne seine Fähigkeiten, seinen Weg und seine Perspektive findet. Wir alle wissen, wie wichtig es ist, dass Menschen eine Perspektive haben. Das gilt besonders für unsere Jugendlichen aber genauso auch für Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen seit Jahren arbeitslos sind“, betonte Sozialministerin Barbara Klepsch.

JobPerspektive Sachsen

Wie das Zusammenwirken funktionieren kann, zeigt sich besonders am Beispiel der JobPerspektive.Sachsen, dem wichtigsten ESF-Programm zur Unterstützung derjenigen, die bisher nicht vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren konnten. Rund 90 Mio. Euro ESF- und Landesmittel zur Kofinanzierung stehen im Förderzeitraum 2014-2020 dafür bereit. Die Programmstufe „Schritt für Schritt“ wird vom SMS umgesetzt, die Programmstufen für die arbeitsmarktnähere Zielgruppe liegen in der Verantwortlichkeit des SMWA. Die Stufen greifen dabei ineinander.

Das „Markenzeichen“ der JobPerspektive ist das vorgeschaltete Profiling, mit dem die individuellen Bedarfe ermittelt und den Teilnehmenden die jeweils geeigneten Maßnahmen zugewiesen werden. Der hohe Bewilligungsstand in der Job Perspektive von rund 70 Prozent zeigt, dass das Programm gebraucht wird und den Betroffenen eine wirksame Unterstützung bietet. Ein erfolgreiches Beispiel innerhalb der JobPerspektive Sachsen ist die Qualifizierung zum Berufsabschluss (QAB) für Arbeitslose ohne verwertbaren Berufsabschluss.

Besonders nachgefragt ist die Förderung der Erzieherumschulung. Dabei wird das dritte Ausbildungsjahr finanziert, das nicht über das SGB III gefördert werden kann. Seit 2015 haben bereits 664 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Umschulung in diesem stark nachgefragten Beruf begonnen. 117 Teilnehmer(innen) mit Start 2015 haben die Umschulung erfolgreich abgeschlossen, 108 davon konnten bereits in Arbeit vermittelt werden.

Neu aufgelegt: TANDEM Sachsen und Sozialer Arbeitsmarkt (SAM)

Langzeitarbeitslosigkeit stellt besonders für Familien mit Kindern eine schwere Belastung dar; oft sind die vielschichtigen Ursachen in der Familiensituation begründet, gleichzeitig finden sich dort auch Lösungsansätze. Mit dem neu gestarteten ESF- Modellvorhaben TANDEM Sachsen unterstützt das SMWA seit diesem Jahr von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Familien, um den Kreislauf von familiären Problemen, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit zu durchbrechen.

Dafür stehen rund 9,2 Mio. Euro ESF-und Landesmittel für drei Jahre zur Verfügung. Im Unterschied zu anderen Beschäftigungsprojekten steht bei TANDEM die gesamte Familie im Mittelpunkt. Das Programm ist inzwischen in allen Modellregionen erfolgreich angelaufen. Insgesamt beteiligen sich neun Landkreise und kreisfreie Städte.

Mit dem aktuellen Landesprogramm für einen „Sozialen Arbeitsmarkt“ – kurz SAM – setzt der Freistaat ebenfalls seit diesem Jahr einen weiteren starken Impuls zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Förderrichtlinie SAM enthält vier kombinierbare Module, die die vorhandenen Regelinstrumente der Jobcenter im SGB II zielgerichtet ergänzen und stärken. Mit den Modulen „Coaching“ und „Betriebsakquise“ werden Langzeitarbeitslose und Unternehmen zusammengebracht.

Mit „FAV plus“ wird unmittelbar die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gefördert Für ältere Langzeitarbeitslose ab 58 Jahren kann mit „Gemeinwohlarbeit 58 plus“ gemeinnützige, zusätzliche und wettbewerbsneutrale Beschäftigung gefördert werden. SAM ist in diesem Jahr erfolgreich in gestartet! Aktuell beteiligen sich 11 der 13 Jobcenter, ein Antrag ist noch in Bearbeitung. Zum jetzigen Stand sind bereits rund 17 Mio. Euro gebunden, die der Freistaat zusätzlich zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit einsetzt.

„Die Gruppe der langzeitarbeitslosen Menschen ist zwar kleiner, aber zugleich komplexer in ihren Problemlagen geworden. Sie brauchen in der Regel eine intensive Betreuung und Begleitung, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern oder eine Beschäftigung zu finden. Die ESF-Programme setzen genau dort an“, so Minister Dulig. Durch individuelle Förderpläne, passfähige Qualifizierung und soziale Teilhabe werden bei benachteiligten jungen Menschen sowie (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern vorhandene Ressourcen geweckt, Selbsthilfepotenziale gestärkt und die soziale Integration nachhaltig unterstützt.

Hintergrund:

Der Europäische Sozialfonds (ESF) leistet seit seiner Gründung vor 61 Jahren einen entscheidenden Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in Europa. Mit seinen Mitteln werden europaweit viele wegweisende Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Millionen Menschen finanziert.

Sachsen profitiert erheblich von Fördermitteln aus dem ESF. Im laufenden Förderzeitraum von 2014 bis 2020 stehen 663 Millionen Euro ESF-Mittel für Sachsen zur Verfügung. Über 70 Prozent dieser Mittel sind bereits bewilligt. Damit werden sachsenweit über 22.000 Vorhaben gefördert. Förderschwerpunkte beim ESF sind Bildung, Aus- und Berufsbildung, eine nachhaltige und hochwertige Beschäftigung sowie die soziale Inklusion und die Bekämpfung von Armut und Diskriminierung.

ArbeitsmarktMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Woidke, Kretschmer und Haseloff: Staatsvertrag zur Sicherung der Strukturhilfen notwendig
UKL entwickelt eigenes Bewertungssystem für Sturzrisiko der Patienten
Tagebau Garzweiler durch Blockaden umzingelt
Großes Jubiläum 2020: Zehn Jahre „Offene Gartenpforte“
„Embrace, 31. August 2019, Schaubühne Lindenfels Leipzig“: performatives Projekt zum Akt der Umarmung
Wild und gesund: Heilpflanzenexkursion auf der NABU-Streuobstwiese Knauthain
Verkehrseinschränkungen rund um Bundesliga-Spiel am 25. August
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Was wird eigentlich aus der Vorsorgevereinbarung für die Tagebaue, wenn Kohlemeiler vom Netz gehen?
Das Kraftwerk Lippendorf im Süden von Leipzig. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserSachsen hat sich ein ganz labiles Konstrukt gebaut. Der Kohleausstieg wird ja nicht nur drängend, weil der CO2-Ausstoß der Kraftwerke massiv das Klima belastet. Parallel ist schon längst die Energiewende im Gang und Strom aus erneuerbaren Quellen verdrängt den tatsächlich teureren Kohlestrom von den Börsen. Die nächsten Kraftwerke werden also schlicht vom Netz gehen, weil sie keine Gewinne mehr erwirtschaften. Aber wer repariert danach die Landschaft? Eine Frage, die Jana Pinka seit Jahren umtreibt.
Warum Sachsen auch 2019 mit alten Wahlkreiszuschnitten von 2014 wählt
Die Wahlkreise zur Landtagswahl 2014 und auch 2019. Karte: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Karte: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Für alle LeserEin Ärgernis, das sich seit Jahren durch die sächsischen Landtagswahlen zieht, ist der Zuschnitt der Wahlkreise. Normalerweise müssten sie alle fünf Jahre entsprechend der Bevölkerungswanderung neu angepasst werden. Doch regelmäßig kommt die sächsische Wahlkreiskommission zu dem Schluss, dass man es doch wieder beim Alten belasse. So wie in Leipzig, wo es nur sieben Wahlkreise gibt, obwohl acht die Realität deutlich besser abbilden würden.
Auch beim BIP wird das Erstarken der Dienstleistungs-Leuchttürme Leipzig und Dresden sichtbar
Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Grafik: Freistaat Sachsen,Landesamt für Statistik

Für alle LeserDie Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beschreibt zwar nur höchst unzureichend, welche Wirtschaftssparte sich eigentlich wie stark und belastbar entwickelt. Aber wenn Sachsens Statistiker ins Detail schauen, sehen sie durchaus, wie sehr Wirtschaftsentwicklung mit lebendigen Menschen zusammenhängt. Und wie sich die wirtschaftlichen Gewichte in Sachsen immer weiter verschieben. Hin nach Leipzig, hin zur Dienstleistung.
Innovationsregion Mitteldeutschland veröffentlicht Positionspapier: Die Region will mitbestimmen!
Blick zum Bergbautechnikpark und zum Kohlekraftwerk Lippendorf. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZwar ist noch immer nicht klar, nach welchem Zeitplan nun die deutschen Kohlekraftwerke vom Netz gehen sollen. Aber mit dem Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums vom 22. August zeichnen sich die ersten Milliarden an Strukturhilfen für die Braunkohleländer ab. Da wachsen die Begehrlichkeiten. Und wer darf eigentlich alles mitbestimmen, wohin die Gelder wirklich fließen? Am Freitag, 23. August, meldete sich die Innovationsregion Mitteldeutschland zu Wort.
Die AfD-Story: Peter Hains Versuch, die AfD von innen heraus zu erklären
Peter Hain: Die AfD-Story. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVersteht man die AfD besser, wenn man bei ihr Mitglied ist und sozusagen von innen heraus recherchiert? So wie Peter Hain, Journalist aus Bad Dürkheim, der uns sein Buch „Die AfD-Story“ zuschickte. Gleich mal mit dem Brieftext für die „Lausitzer Rundschau“. Soll ja vorkommen. Vielleicht ist dort auch die angekündigte Anzeige erschienen.
Reise, Reise: Einmal #unteilbar nach Dresden + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm heutigen 24. August ist es also soweit: die vielleicht größte Demonstration des Jahres 2019 in Sachsen steht an. Ab 12 Uhr startet die Auftaktkundgebung auf dem Dresdner Altmarkt, für den gesamten Tag haben die Veranstalter 25.000 Teilnehmer angemeldet, verschiedenste Gruppen, Initiativen und Gewerkschaften haben für den heutigen Tag gegen Rassismus mobilisiert. Die L-IZ.de-Redaktion berichtet in unregelmäßigen Abständen hier von der Reise, den Demonstrationen und Kundgebungen mit Impressionen von vor Ort.
Grüne und Linke kritisieren Selbstgefälligkeit der Regierung und fehlende Bürgerbeteiligung
Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain soll das Dorf Pödelwitz schlucken. Foto Luca Kunze

Foto Luca Kunze

Für alle LeserAm Donnerstag, 22. August, hat der Bundeswirtschaftsminister zwar den Referentenentwurf für ein Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) vorgelegt. Darin geht es um die geplanten Strukturstärkungsmittel. Aber was immer noch fehlt, ist ein klarer Zeitplan, wann welcher Kraftwerksblock in den Kohlekraftwerken wirklich vom Netz geht. Und nicht nur die Grünen befürchten, dass dazu bis 2026 überhaupt nichts passiert. Und die betroffene Bevölkerung wird wieder nicht gefragt.
„Embrace, 31. August 2019, Schaubühne Lindenfels Leipzig“: performatives Projekt zum Akt der Umarmung
Die Schaubühne Lindenfels in der Karl-Heine-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ein Aufeinandertreffen zweier Menschen. Ein Dialog ohne Worte. Eine intensive physische wie mentale Erfahrung. Choreografin Joséphine Evrard und Medienkünstler und Performer Darko Dragičević widmen sich dem Akt Umarmung und präsentieren als Teil ihres fortlaufenden Projektes „embrace“ einen ersten performativen Einblick in ihre bisherige Recherche.
Wenn Westdeutsche dem Osten erklären, er solle doch mal ein großes überregionales Medium gründen
Durchs Wasserglas betrachtet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZwei Beiträge großer westdeutscher Medien erfreuten uns am Freitag, 23. August. Einmal der „Spiegel“-Beitrag „MDR-Termin in Chemnitz. Wo rechts das letzte Wort hat“ über das erwartbare Versagen des MDR bei der Aufarbeitung der Ereignisse in Chemnitz vor einem Jahr. Und zum anderen die erstaunliche Empfehlung der „Zeit“: „Ostdeutsche Medien braucht das Land“.
Wird der Bund Sachsen endlich sagen, wann die Krafwerke wirklich vom Netz gehen?
Das Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Donnerstag, 22. August, hat das Bundesministerium für Wirtschaft den Referentenentwurf für ein Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) bekannt gegeben und zur Anhörung freigegeben. Pünktlich zu den beiden Landtagswahlen in den Kohleländern Sachsen und Brandenburg. Anders, als FDP-Landeschef Holger Zastrow meinte, ist das Geld schon mal zugesagt. Was freilich fehlt, sind die konkreten Ausstiegstermine.
Ein Jahr nach dem Mob: Landgericht Chemnitz verurteilt Syrer zu neuneinhalb Jahren Gefängnis
Pro Chemnitz und AfD gemeinsam am 1. September 2018 in Chemnitz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVor fast genau einem Jahr ist Daniel H. in Chemnitz gestorben. Nachdem bekannt wurde, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Ausländer handelt, gingen tausende Rechtsradikale auf die Straße, um zu demonstrieren und zu randalieren. Das Landgericht Chemnitz hat nun einen Syrer zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Entscheidung basierte auf einer einzigen Zeugenaussage.
1. FC Lokomotive Leipzig vs. FSV Optik Rathenow 2:0 – Lok siegt glücklich oder verdient?
Matthias Steinborn sorgte mal wieder für einen Treffer. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserNach dem spektakulären Erfolg gegen Energie Cottbus hat Lok Leipzig einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen Optik Rathenow eingefahren. Vor 2.763 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion brauchten die Blaugelben wie erwartet Geduld. Erst nach der Pause trafen Soyak und Steinborn für den alten und neuen Tabellenführer 1. FC Lok. Der Führungstreffer sorgte anschließend für Diskussionen.
Fridays For Future legt 10-Punkte-Forderungen zur sächsischen Landtagswahl vor
Fridays For Future demonstrieren in Leipzig. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie sächsischen Gruppen von „Fridays For Future“ haben es schon deutlich gesagt: Die Landtagswahl ist eine Klimawahl. Die Sachsen haben es in der Hand, Parteien in die Regierung zu wählen, die das Land wirklich fit machen wollen für eine Zeit nach der Kohle. Und die auch die anderen Aspekte des Klimawandels mitdenken. Es wird eine Kraftanstrengung. Aber was wird aus einem Land, das zu feige ist, Herausforderungen anzunehmen? Am Freitag, 23. August 2019, hat FFF seine Forderungen an die sächsische Politik vorgestellt.
Probefahrt, Reparaturbetrieb und die erstaunliche Frage nach der Mündigkeit in einem kontrollbesessenen System
Leipziger Zeitung Nr. 70. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs sind immer wieder Sätze von Kolleg/-innen in der jeweils neuen „Leipziger Zeitung“ (die Nr. 70 liegt jetzt überall, wo es gute Zeitungen zu kaufen gibt), die so einen kleinen Aha-Moment ergeben, auch wenn die Themen in der Zeitung von uns meist lange vorher schon angedacht und geplant sind. So auch unsere Recherche-Tour in die Erinnerungswelt der DDR. Was davon ist heute noch wirksam? Oder hängt uns die 1990 Abgewickelte immer noch am Hacken?
Meint das Berlin-Institut wirklich echte Teilhabe oder doch nur wieder den alten Spruch „Ohne Geld biste nix“?
Die Cluster-Karte des Berlin-Instituts. Karte: Berlin-Institut, Teilhabeatlas

Karte: Berlin-Institut, Teilhabeatlas

Für alle LeserAm Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles, könnte man in freier Interpretation nach Goethe sagen, wenn man das studiert, was das Berlin-Institut „Teilhabeatlas Deutschland“ nennt und am Donnerstag, 22. August, in Berlin vorgestellt hat. Das Original von Goethe klingt freilich so: „Nach Golde drängt, Am Golde hängt / Doch alles. Ach wir Armen!“ Als hätte er geahnt, was aus einem Land wird, in dem Geld Politik macht. Ziemlich notdürftige, wie man meinen könnte.