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Lesung aus der Leipziger Lyrikbibliothek

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    Zu einer Lesung aus der LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK, die vor 20 Jahren mit einem ersten Angebot von 800 Büchern startete und heute etwa 6.600 Medien zählt, lädt am Donnerstag, dem 18. Oktober, um 18 Uhr die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in die Stadtbibliothek ein.

    Im ersten Teil lesen Thomas Böhme, Rosa Domascyna, Ina Gille, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Kerstin Hensel und Angela Krauß. Der Saxophonist Frank Liebscher setzt musikalische Zäsuren. Für den 2. Teil ist eine Überraschung vorgesehen.

    Leipzig, 18. Oktober, 18 Uhr
    Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11
    „20 Jahre LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK“
    Lesung mit Thomas Böhme, Rosa Domascyna, Ina Gille, Peter Gosse,
    Ralph Grüneberger, Kerstin Hensel, Angela Krauß
    Musik: Frank Liebscher, Saxophon
    Veranstalter: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Leipziger Städtische Bibliotheken
    Eintritt frei

    LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK – ein Abriss ihrer Geschichte
    Etwa 30 Bücherkisten überließ der Gründer der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Gerhard Oberlin, 1995 dem Lyrikkabinett München, nachdem das Experiment „Tübinger Lyrikbibliothek“ am Holzmarkt nach 5 Monaten gescheitert war. Glücklicherweise war dieser Bestand noch nicht von den Leihnehmern eingearbeitet worden und konnte so, nach Bezahlung der Lager- und Versandgebühren, 1998 nach Leipzig „überführt“ werden. Hier eröffnete im November desselben Jahres die LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK mit bis dahin rd. 800 in den Katalog aufgenommenen und eingestellten Titeln. Dank der seinerzeit möglichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen konnte der „Münchner Lagerbestand“ von etwa 4.200 Exemplaren bis zum Jahre 2000 erfasst und katalogisiert werden.

    Heute zählt die LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK, als öffentliche Spezialbibliothek, rund 6.600 Titel. Gesammelt werden Medien in deutscher Sprache, aber auch fremd- und mehrsprachige Lyriktitel und Übersetzungen. Besonderheiten im Bestand sind Künstler-bücher, signierte Ausgaben und Bücher aus Kleinstauflagen.

    Die Bibliothek ist die einzige in Deutschland, die sich ausschließlich der Sammlung moderner Poesie (ab dem 20. Jahrhundert) widmet.
    Aufgabe der LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK ist es, einen Eindruck von den vielfältigen Formen und der Entwicklung der zeitgenössischen Lyrik zu vermitteln und das breite dichterische Schaffen, insbesondere auch der Mitglieder der GZL, abzubilden.

    Da keine Makulierung der Bücher erfolgt, fungiert die Leipziger Lyrikbibliothek als ein „Archiv der Gegenwartslyrik“.
    Die Benutzung der Präsenzbibliothek ist kostenfrei, sie ist während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zugänglich. Die Titel sind über den OPAC der Leipziger Städtischen Bibliotheken recherchierbar. Augeliehen werden die Exemplare nicht.

    Träger der Bibliothek ist die GZL als gemeinnütziger Verein. Die Leipziger Lyrikbibliothek ist ein Projekt, das auf der Basis von Stundenentlohnung bzw. von ehrenamtlich Tätigen mit viel Engagement betreut wird. Da kein fester Etat zum Ankauf von Büchern zur Verfügung steht, ist die GZL auf Bücherspenden angewiesen, um die Sammlung aktuell und repräsentativ zu halten.

    Mit dem LYRIK-SCHAUFENSTER im Haus des Buches und der Präsentation von Neuerwerbungen in der Stadtbibliothek dankt die GZL regelmäßig den Verlagen sowie den Autorinnen und Autoren für ihre Bücherspenden.

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