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Anspruchsvolle Schulstandorte in Grünau und in der Ihmelsstraße

Für Stadträtin Margitta Hollick und Stadtrat Siegfried Schlegel der Fraktion DIE LINKE sind der bereits im Bau befindliche Campus im Grünauer Wohnkomplex 7 mit dem Max-Klinger-Gymnasium, 94. Ober- und Förderschule sowie der Campus Ihmelsstraße im Inneren Osten mit Gymnasium Oberschule und ebenfalls je zwei gestapelte 3-Feld-Sporthallen sowie Ergänzungsbauten anspruchsvolle Schulstandorte.

Die rund 20 Mio. Euro geringeren Baukosten sind weniger dem Bauumfang, sondern vor allem der Tatsache geschuldet, dass in Grünau vier seriell gebaute Schulgebäude und Sporthallen nachgenutzt saniert und nur ein Verbindungsbau sowie einer gestapelten Sporthalle mit zwei 3-Feld-Hallen neu gebaut werden.

Hingegen steht in der Ihmelsstraße nur ein Schulaltbau zur Nachnutzung als Oberschule zur Verfügung. Es müssen das Gymnasium, ein Schulergänzungsneubau für beide Schulen und ebenfalls eine gestapelte Sporthalle mit zwei 3-Feld-Hallen, müssen Sport- und Pausenhofflächen sowie Straßen und Freiflächen neu angelegt werden.

In einem Mehrzweckneubau werden nunmehr eine Mensa mit Küchenbereich, Räume für Musik- und Volkshochschule sowie Stadtteilkoordination untergebracht und im 2. Obergeschoss eine Aula und Mehrzweckräume, die zu einem großen Raum zusammengelegt werden können, was dann 79 Mio. Euro kostet.

Die Initiative für den Schulcampus in der Ihmelsstraße ging einst von der Bevölkerung aus. Zur Beförderung der sozialen Entwicklung und Stabilisierung der Stadtteile im Inneren Ostens mit überdurchschnittlichen Migrantenanteil wurde ein Gymnasium gefordert. Außerdem hatte sich die Linksfraktion seit Jahren für eine Außenstelle der Volkshochschule mit spezifischen Angeboten eingesetzt.

Durch die Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung und Zuzug in die zahlreichen sanierten Wohnungen bestand aber auch der Bedarf an einer weiteren Oberschule. Zunächst schienen sich platzmäßig beide Schularten in der Ihmelsstraße auszuschließen, weshalb der Standort Gorkistraße mit dem heutigen Goethe-Gymnasium entwickelt wurde.

„Geht nicht, gibt es nicht“, sagten sich schließlich die Fachleute in Verwaltung und Politik und es entstand die Idee eines integrierten Schulcampus mit zusätzlichen öffentlichen Angeboten. Im Rahmen des 2016 durchgeführten städtebaulichen Gutachterverfahren hatte sich Stadtrat Schlegel dafür eingesetzt, dass der Sporthallenbau mit je zwei gestapelten 3-Feld-Hallen wegen des hoch anstehendem Grundwassers ebenerdig gebaut wird und damit auch für Rollstuhlfahrer gut erreichbar ist.

Unsere Stadträte hatten ebenso ein Verkehrskonzept  angemahnt, dass die vielfältigen Ansprüche bei den neu zu bauenden Straßen und Wegen fordert. Das Gesamtkonzept, das Grundlage des heutigen Baubeschlusses ist, wurde im April letzten Jahres im Osten vorgestellt. Vorlauf für das Bauvorhaben wurde geschaffen, weil der Auftrag für bauvorbereitende Maßnahmen bereits im vergangen Jahr vergeben wurde und diese inzwischen begonnen wurden.

Die Linksfraktion wird auch für die Einrichtung eines vierzügigen Gymnasiums am Standort Mannheimer Straße 128 im Grünauer WK 4 und die Nachnutzung und Sanierung der Schulgebäude mit guter Straßenbahn- und S-Bahn-Anbindung stimmen.

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Probefahrt, Reparaturbetrieb und die erstaunliche Frage nach der Mündigkeit in einem kontrollbesessenen System
Leipziger Zeitung Nr. 70. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs sind immer wieder Sätze von Kolleg/-innen in der jeweils neuen „Leipziger Zeitung“ (die Nr. 70 liegt jetzt überall, wo es gute Zeitungen zu kaufen gibt), die so einen kleinen Aha-Moment ergeben, auch wenn die Themen in der Zeitung von uns meist lange vorher schon angedacht und geplant sind. So auch unsere Recherche-Tour in die Erinnerungswelt der DDR. Was davon ist heute noch wirksam? Oder hängt uns die 1990 Abgewickelte immer noch am Hacken?