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Thementage am 17. & 18. Januar im Grassi Museum: Patrice Lumumba

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    Als am 30.06.1960 die Demokratische Republik Kongo die Unabhängigkeit von Belgien erlangte, wurde Patrice Lumumba zum ersten Ministerpräsidenten der neuen Republik gewählt. Nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt wurde Lumumba aus seinem Amt entlassen, gefolgt von seiner Ermordung im Januar 1961. Doch wer war der erste frei gewählte Ministerpräsident der Demokratischen Republik Kongo wirklich und welche politischen Intrigen führten zu seiner Ermordung?

    17.1., 20:00: Rehearsal for Lumumba
    Öffentliche Chorprobe und Arbeitsgespräch

    Foto: Gerd Semder, VEB Deutsche Schallplatten Berlin, DDR, 1971
    Foto: Gerd Semder, VEB Deutsche Schallplatten Berlin, DDR, 1971

    Nach seiner Ermordung wird Patrice Lumumba von der DDR-Regierung zu einer Symbolfigur des sozialistischen Freiheitskampfes erhoben. So wird 1961 in Leipzig vor dem Herder-Institut eine Gedenkbüste eingeweiht und die davor befindliche Straße erhält den Namen Lumumbastraße. Der Komponist Paul Dessau bekundet in seinem „Requiem für Lumumba“ musikalische Solidarität mit Patrice Lumumba.

    Der Künstler Carsten Saeger dekonstruiert Dessaus dokumentarisches Werk – er lässt einzelne Passagen durch das Vocalconsort Leipzig unter der Leitung der Dirigentin Franziska Kuba öffentlich einstudieren. In einem Arbeitsgespräch mit Dr. Julien Bobineau (Forum Afrikazentrum, Universität Würzburg) werden die unterschiedlichen Repräsentationsformen der Figur Lumumbas in der DR Kongo, Belgien und der DDR gegenübergestellt.

    18.1., 19:00: Lumumbas Erben
    Lauschen des Hörstücks von Johanna Bentz & Veronica Frenzel und Salongespräch

    Der Deutsch-Kongolese Boniface Mabanza ist fest überzeugt: Die Lösungen für Afrika liegen in Afrika selbst. Als Lobbyist für den afrikanischen Kontinent ist er angetreten, das zu ändern. Nicht Charity oder Entwicklungshilfe seien die Lösung für Afrika, sondern Empowerment und radikales Umdenken. Dafür ist er fortwährend unterwegs – in Deutschland, Europa, Afrika.

    Unermüdlich kämpft er für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Chancen. Das dokumentarische Hörstück macht erlebbar, wie koloniale Strukturen bis heute fortbestehen. Für das anschließende Gespräch sind die Autorin Veronica und der Protagonist Boniface Mabanza zu Gast im GRASSI. In Kooperation mit der GERÄUSCHKULISSE, mit freundlicher Unterstützung des WDR.

    Eintritt: 4/3 Euro
    GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
    Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
    www.grassimuseum.de/www.skd.museum

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