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Weltverbrauchertag: Für mehr Medienbildung

Von Verbraucherzentrale Sachsen

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    „Smartphones an, Gruppenarbeit“ heißt es ab 11. März 2019 in den sächsischen Schulen, die die Verbraucherzentrale Sachsen im Rahmen ihrer Schul-Tour zum Weltverbrauchertag bereist. Mit Angeboten für verschiedene Schulen soll das Ziel erreicht werden, Medienbildung als Schnittstelle für viele Fächer im Schulunterricht zu integrieren. „So sollen Jugendliche zu einem souveränen, kritischen Umgang mit digitalen Medien bewegt werden, ohne dabei die Kreativität außen vor zu lassen“, erklärt Dr. Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

    Im Rahmen eines Methoden-Mixes bringt das Team der Verbraucherzentrale viel Erfahrung und Hintergrundwissen zum Ausprobieren, Staunen, Lernen und Weitererzählen mit. Im ersten Paket „Apps: Datenkrake oder Alltagsheld?“ erarbeiten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 oder 8 in drei bis vier Stunden Schritt für Schritt, was eine gute App ausmacht.

    Im zweiten Paket „Sicher im Netz“ geben die Experten der Verbraucherzentrale in einer Doppelstunde für die Klassen 10 und 11 einen Überblick über zentrale Fragen und Fallen der digitalen Welt: Welche alternativen Messenger-Dienste gibt es? Was bedeutet die eigene Filterblase für die Meinungsbildung? Wie werden Fake-Shops entlarvt? Genau hier setzt das neue Bildungsangebot der Verbraucherzentrale Sachsen an, das Schülerinnen und Schüler zum Spielleiter macht und Fallen im Netz schachmatt setzt.

    „Das Interesse der sächsischen Schulen an unseren Angeboten freut uns sehr, so dass wir die Angebote nicht nur speziell in der Woche des Weltverbrauchertages anbieten, sondern deutlich über das Jahr ausdehnen“, erklärt Henschler. Unter anderem ist das Medienbildungsteam in der Weltverbraucherwoche unterwegs in der Christlichen Schule Dresden, in der Annenschule Chemnitz und im Raum Auerbach.

    Der Weltverbrauchertag wird jährlich am 15. März begangen und ist ein Aktionstag der internationalen Verbraucherorganisation Consumers International.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 64: Kopf hoch oder „Stell dir vor, die Zukunft ist jetzt“

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