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Neue Köpfe für neue Ideen

Leipziger Denkmalstiftung e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt

Ideen generieren, wie bedrohte Baudenkmale erhalten werden können, ist der Kern der Leipziger Denkmalstiftung. Einen wesentlichen Teil zu dieser Arbeit trägt ihr Förderverein bei. Der Satzung gemäß wurde der Vorstand des Fördervereins der Leipziger Denkmalstiftung im April 2019 neu gewählt.

Mitbegründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender Dieter Deissler erklärt: „Für neue Ideen braucht es immer wieder auch neue Köpfe. Mit unserem neuen Vorstand haben wir interessante Ideengeber gefunden, die unsere Arbeit vorantreiben werden.“ Nach neun Jahren als Vorstandsvorsitzer stellte sich der Leipziger Stadtrat und Vorstand der Leipziger Denkmalstiftung selbst nicht wieder zu Wahl.

Nicht neu im Vorstand, aber in neuen Positionen sind Projektentwickler Toralf Zinner, nun Vorstandsvorsitzender, und Architekt Andreas Hirt als stellvertretender Vorsitzender. Für die verantwortungsvolle Arbeit des Schatzmeisters wurde Martin Gerold eingesetzt. Ebenfalls neu im Fördervereinsvorstand ist Falk Buchheim. Vielfältig vor allem in Lindenau und Plagwitz vernetzt, begleitet er die Arbeit der Stiftung bereits seit Langem.

Ein ganz neues Gesicht in der Runde ist der Wirtschaftsingenieur Bernhard Schwandt. Sein neuer Impuls: „Denkmalschutz und effiziente Energieversorgung werden oft als Spannungsfeld gesehen. Als Energiemanager möchte ich praktikable Lösungen im Sinne einer sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit aufzeigen – für die Bewahrung und zukunftsfähige Nutzung wertvollen Kulturerbes.“

Gemeinsam für den Erhalt von Denkmalen

Neue Köpfe sind in der Leipziger Denkmalstiftung und ihrem Förderverein immer willkommen, denn es gibt viel zu tun: In Leipzig und Mitteldeutschland aktiv, setzen sich die Mitglieder und Förderer im Rahmen verschiedener Arbeitsgruppen und Projekte für die Nutzung leerstehender Baudenkmale und die Vermittlung ihrer Bedeutung für die Gesellschaft ein.

Ein solches Projekt ist das Denkmalradar (www.denkmalradar.de). – Eine Onlineplattform, auf der Nutzer ihnen bekannte Problemfälle, aber auch unterschiedlichste inspirierende und gelungene Konzepte zur Denkmalsanierung eintragen und finden können. Bald soll über diese Plattform auch eine Kooperation mit der Stadt Zeitz und anderen Kommunen entstehen.

Toralf Zinner, neuer Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, verweist auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: „Unter anderem im Rahmen der Ferienpassaktionen präsentieren wir das Thema auf spielerische Weise. Auch hier suchen wir immer Unterstützung in der Umsetzung unserer Angebote.“

„Außerdem begrüßen wir gern Interessierte mit Spezialwissen über kleine Ecken und Orte in Leipzig. Hier gibt es viel zu erzählen, vor allem zur städtebaulichen Entwicklung“, bemerkt Barbara Ditze, Vorstandsmitglied der Leipziger Denkmalstiftung und Mitglied in der AG Öffentlichkeitsarbeit. „Dass das Interesse daran groß ist, zeigte sich zum vergangenen Tag des offenen Denkmals, als über 80 Teilnehmer unsere Führung in Connewitz besuchten.

Der Plan für 2019: Neben dem Tag des offenen Denkmals und dem Tag der Industriekultur stehen auch die Weiterentwicklung des Denkmalradars, die Unterstützung des Arbeitskreises Sächsischer Spinnmühlen sowie die Weiterführung des Austauschs mit der Stadt Leipzig und der Kooperation mit der Stadt Zeitz im Programm der Leipziger Denkmalstiftung und ihres Fördervereins.

Lieben Dank an ausgeschiedene Vorstände des Fördervereins der Leipziger Denkmalstiftung e.V.

Aus dem Vorstand des Fördervereins der Leipziger Denkmalstiftung scheiden neben dem Mitbegründer und langjährigem Vorstandsvorsitzenden Dieter Deissler auch Anja Stertze, nach sechs Jahren, und Maren Schiel nach drei Jahren im Vorstand aus. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und freuen uns, dass sie als Mitglieder die Arbeit des Fördervereins weiter unterstützen.

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Foto: Marko Hofmann

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Der Stadtrat tagte: IMFARR will 2022 mit dem Bauen auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof beginnen + Video
Digitale Pressekonferenz mit IMFARR-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle, IMFARR-Seniorchef Nematollah Farrokhnia und Jürgen Wöss, Geschäftsführer der Leipzig 416 GmbH. Foto: IMFARR

Foto: IMFARR

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Sören Pellmann, seit 2009 Stadtrat in Leipzig und seit 2017 Bundestagsabgeordneter für Die Linke, übt Kritik an der Arbeit des Verfassungsschutzes in Sachsen. © Foto: Sören Pellmann

© Foto: Sören Pellmann

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIn den vergangenen Jahren war es stets ein Ereignis, wenn der sächsische Verfassungsschutz im Frühling seinen Jahresbericht vorstellte – zumindest für Klimaaktivist/-innen, antifaschistische Gruppen, Unterstützer/-innen von Geflüchteten und ähnliche Akteur/-innen. Denn im Verfassungsschutzbericht konnten sie alle nachlesen, wie gefährlich ihre Arbeit für den Staat sei, während hingegen beispielsweise Pegida, die AfD und andere Teil des rechtsradikalen Spektrums stets weitgehend unter dem Radar der Behörde blieben. Auf sozialen Medien wie Twitter amüsierte man sich gemeinsam über die „lustigsten“ Passagen der jährliche Berichte.