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Leipziger IG BAU gedenkt verunglückter Bauarbeiter am Workers’ Memorial Day

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    „Jeder Unfall ist einer zu viel“: Unter diesem Motto erinnert die IG BAU Nord-West-Sachsen der Menschen, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind – mit einem Gedenkgottesdienst am kommenden Sonntag [28. April] in der Leipziger Thomaskirche. Anlass ist der Workers’ Memorial Day am 28. April, der internationale Gedenktag für alle, die im Job einen Unfall hatten.

    Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung gab es im vergangenen Jahr 1,06 Millionen meldepflichtige Arbeitsunfälle in Deutschland – 741 davon mit tödlichem Ausgang. „Wer in der Bau- und Landwirtschaft arbeitet, hat dabei ein besonders hohes Risiko“, sagt IG BAU-Bezirkschef Bernd Günther. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle auf deutschen Baustellen stieg zuletzt an.

    2017 starben am Bau 88 Personen, dies sind 15 mehr als im davorliegenden Jahr. Mit dem richtigen Arbeitsschutz lasse sich die Gefahr zwar nicht beseitigen, aber stark reduzieren, so Günther. „Die hohe Auftragslage am Bau darf nicht dazu führen, Abstriche bei der Arbeitssicherheit zu machen. Das ist ein Sparen am falschen Ende und ein Spiel mit der Gesundheit der Beschäftigten.“

    Der Workers’ Memorial Day hat seinen Ursprung im Jahr 1984 in Kanada. Damals rief die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst dazu auf, der im Arbeitsleben verstorbenen Mitarbeiter zu gedenken. Seitdem wird der Gedenktag am 28. April weltweit begangen.

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