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70. Intel International Science and Engineering Fair vom 12. bis 17. Mai 2019

14 Jugend forscht Preisträger starten für Deutschland beim weltgrößten MINT-Schülerwettbewerb in den USA

Ab kommendem Sonntag messen sich 14 Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht bei der 70. Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF) in Phoenix, Arizona mit rund 1 800 jungen Wissenschaftlern aus mehr als 75 Ländern. Das deutsche Team präsentiert dort insgesamt zehn kreative und spannende Forschungsprojekte.

Den talentierten Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt, die in 22 naturwissenschaftlich-technischen Wettbewerbskategorien an den Start gehen, winken Preise und Stipendien im Gesamtwert von rund vier Millionen US-Dollar. Die Sieger werden am Freitagabend (MEZ), 17. Mai 2019, bekannt gegeben.

Die deutschen Teilnehmer qualifizierten sich beim Bundesfinale 2018 für den international größten vorakademischen Wissenschaftswettbewerb. In den USA dabei ist Jule Thaetner aus Kassel mit ihrer Alternative zum Mammografie-Screening als Diagnoseverfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Die 19-Jährige entwickelte eine thermografische Methode, bei der sich die Krebszellen mit Wärmebildaufnahmen von gesunden Zellen unterscheiden lassen.

Fabian Obermair (16), Sarah Schnöge (17) und Christoph Schütze (16) aus Celle untersuchten, was genau die Bewegungen der Fangblätter von Venusfliegenfallen steuert. Sie fanden unter anderem heraus, dass dafür zwei elektrische Impulse im maximalen Abstand von 20 Sekunden nötig sind, die über die Berührung der Sinnesborsten auf der Blattoberseite ausgelöst werden.

Adrian Schorowsky (19) und Lara Neubert (19) aus Rostock wollen Plastikschrott, der in Raumstationen entsteht, direkt im All wiederverwerten. Sie entwickelten ein technisches Verfahren, mit dem sich aus dem Kunststoff neues Material – sogenanntes Filament – als Rohstoff für 3-D-Drucker herstellen lässt.

Robin Christ (18) aus Biblis konstruierte einen neuartigen Lautsprecher mit warmem und raumfüllendem Klang. Dafür nutzte er aufwendige mathematische Berechnungen zur Simulation der Schallwellen im dreidimensionalen Raum.

Max von Wolff (19) aus Mayen baute eine Apparatur, mit der sich die Größe von Regentropfen präzise messen lässt. Diese fallen auf eine Kunststoffmembran, deren spezifische Schwingungen von empfindlichen Sensoren erfasst und anschließend von einem Rechner ausgewertet werden.

Adrien Jathe (17) aus Frankfurt a. M. entwickelte eine intelligente Brille, die helle, direkte Lichteinstrahlung, wie sie etwa bei Schweißarbeiten entsteht, innerhalb von Millisekunden automatisch und punktuell abdunkelt. Dies gelingt durch ein winziges Wabengitter, gefüllt mit organischen Solarzellen und Flüssigkristallen.

Konstantin Urban (19) aus Dresden präsentiert in Phoenix seine neuen Erkenntnisse zur Komplexbildung sogenannter Imine mit Schwermetallen. Diese zuckerähnlichen Stoffe könnten künftig dafür genutzt werden, Schadstoffe wie etwa Uran aus dem Trinkwasser herauszufiltern.

Noah Dormann (17) aus dem bayerischen Nußdorf zeigt seine Materialprüfanlage für sogenannte Elastomere, mit denen sich in Form von Gummibändern zum Beispiel Modellflugzeuge antreiben lassen. Er ging der Frage nach, welche Materialeigenschaften und Wickeltechniken bei Elastomeren die Aufnahme und Abgabe von Energie konkret beeinflussen.

Anna Lia Schicktanz (17) und Mara-Sophie Montag (16) aus Erfurt erforschten den Schleimpilz Physarum polycephalum. Die beiden analysierten dabei insbesondere Ausbreitung und Reizwahrnehmung des Einzellers.

Einen agilen Spezialroboter konstruierte Vincent Voigtländer (19) aus Dresden. Dank Allseitenrädern und einer cleveren Elektronik ist dieser dazu in der Lage, in jede Richtung zu fahren und sich dabei gleichzeitig um sich selbst zu drehen.

Im Jugend forscht Blog berichtet das deutsche Team tagesaktuell von seiner Reise.

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Leicht, stark und zäh: Forscher entwickeln einzigartige Polymerfasern
Am 17. April 2020 im Täubchenthal: Die Art & Freunde der Italienischen Oper
Kunstprojekt „Selfie, Me!“ am 16. Dezember im Cineplex Leipzig
Am 18. Dezember: Die Reihe Screening Religion zeigt The Children of Vank
Aussendungsfeier des Friedenslichts aus Bethlehem
Wasser und Schnee machen Lichterketten auf dem Balkon zum Sicherheitsrisiko
Nachfrage an Sprachangeboten der VILLA weiterhin groß
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Für alle LeserDas ist der Lauf der heutigen Dinge: In der täglichen Nachrichtenflut verschwimmt nicht selten die Chronologie der Ereignisse, Tatsachen gehen unter, tauchen als Halbwahrheiten wieder auf und werden zu Gerüchten, die sich mit der Zeit zu reinen Fiktionen auswachsen und im Kleid vermeintlicher Fakten im großen Nachrichtenstrom ihr Unwesen treiben. Deshalb hier zunächst mal eine kleine Erinnerung an das Jahr 2016: Damals forderte der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Frank Klingebiel (CDU), eine Zuzugsperre für Flüchtlinge.
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Für alle LeserEs war einen Versuch wert, als Leipzigs Dezernat Stadtentwicklung und Bau 2017 versuchte, in Leipzig ein Pilotprojekt für Freefloating-Anbieter zu starten. Freefloating bedeutet, dass die Fahrzeuge eines Carsharing-Anbieters keine festen Standorte mehr haben, sondern überall im Stadtgebiet auf normalen Stellplätzen abgestellt werden können. Im Oktober 2017 beschloss der Stadtrat die Vorlage. Und dann? Das wollte die Linksfraktion jetzt doch gern mal wissen.
Zu Weihnachten schweigen die großen Glocken der Thomaskirche
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Foto: Thomaskirche – Bach e.V., Michael Bader

Für alle LeserDie Schwesterkirche am Nikolaikirchhof hat es geschafft: Sie konnte ihr saniertes Geläut pünktlich zum 9. Oktober wieder in Betrieb nehmen. 2017 begann auch die Thomaskirch-Gemeinde Spenden einzusammeln, um das Geläut der Thomaskirche restaurieren zu können. Die Restaurierung des historischen Geläuts begann im Juni, nachdem Fördergelder die nötige Summe aufgestockt hatten. Aber just zur Weihnachtszeit werden die beiden großen Glocken im Turm der Thomaskirche schweigen.
300 Euro Beute: Räuber gesteht Überfall auf Gohliser Getränkemarkt
Justizwachtmeister nehmen Ronny R. (36) im Gerichtssaal die Handfesseln ab. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserEin 36 Jahre alter Mann soll im Sommer einen Gohliser Getränkemarkt überfallen und rund 300 Euro erbeutet haben. Am Freitag begann sein Prozess vor dem Leipziger Landgericht mit einem Geständnis.
Diakonie lädt zur traditionellen Weihnachtsmusik mit der Schola Cantorum Leipzig
Nikolaikirche Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Zur diesjährigen Weihnachtsmusik des Diakonischen Werkes Leipzig am Sonntag, dem 15. Dezember, um 15:30 Uhr, in der Nikolaikirche Leipzig erklingt weihnachtliche Chor- und Instrumentalmusik aus verschiedenen Epochen. Neben Spatzenchören, Kinderchor und Kammerchor der Schola Cantorum Leipzig unter Leitung von Marcus Friedrich und Sven Kühnast sind der Leipziger Bläserkreis unter Leitung von Landesposaunenwart Jörg-Michael Schlegel sowie Karl Eckel an der Orgel zu erleben.