18.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Grufties, Punks & Co – Alternative Jugend im Visier der Stasi

Von Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Im Rahmen des Wave-Gotik-Treffens bietet das Stasi-Unterlagen-Archiv am 8. Juni 2019 ein besonderes Programm an. Es gibt Filmvorführungen, Rundgänge durchs Archiv, Archivpräsentationen und Informationen über die Möglichkeiten zur Akteneinsicht.

    Archivpräsentation

    Mitte der 80er Jahre breitete sich eine neue Jugendszene über Berlin und Westdeutschland auch in weite Teile der DDR aus, die Gruftis. Bis 1989 zählte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) mehr als 600 Anhänger, viele in Ost-Berlin, aber auch in den Bezirken Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Leipzig. „Gruftis“ wie auch andere alternative Szenen wurden aufgrund ihres Aussehens durch die Stasi beobachtet und in einer Sonderkartei der „negativ-dekadenten Jugendlichen“ erfasst.

    Die Stasi versuchte durch die Anwerbung von Spitzeln diese Gruppierungen von Innen heraus zu zersetzen. So wurde zum Beispiel die Volkspolizei beauftragt, ihre Treffen aufzulösen und unliebsame Personen erkennungsdienstlich zu registrieren. Die Ausstellung zeigt Fotos und Dokumente, die der Staatssicherheitsdienst zu den einzelnen Subkulturen angelegt hat.

    Numinosum „Schwarze Szene“ Besonderheiten aus den Stasi-Akten; Power-Point-Präsentation

    Eine Vielzahl von Musterakten gibt Auskunft über die „Schwarze Szene“ in der DDR und die Zersetzungsmethoden der Stasi. Es können Anträge auf persönliche Einsicht gestellt werden. Hierfür wird der Personalausweis benötigt.

    13:00 bis 18:00 Uhr, Rundgang durchs Archiv

    Bei einem Streifzug durch das geschichtsträchtige Gebäude mit Archivräumen, in denen neben 8,6 Kilometern Stasi-Akten auch 2.300 Säcke mit zerrissenen Unterlagen lagern, können sich die Besucher über die Arbeitsweise des Staatssicherheitsdienstes der DDR informieren. Anhand von Einzelbeispielen wird geschildert, wie Jugendliche aufgrund ihres „Andersseins“ und ihrer äußeren Erscheinung nicht nur auf Ablehnung in der Bevölkerung stießen, sondern auch in das Blickfeld der Stasi gerieten.

    Für englischsprachige Gäste 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr

    The Burning Wall – Dissens und Aufbruch hinter der Mauer Film von Hava Kohav Beller (115 Minuten)

    Der Dokumentarfilm The Burning Wall – Aufstieg und Untergang der DDR bietet erlebte Geschichte: Vom Kriegsende 1945 über die deutsche Teilung, den Mauerbau bis hin zum Fall der Mauer 1989 werden die wichtigsten Stationen der DDR und ihrer Oppositionsbewegungen lebendig.

    Termin: Samstag, 8. Juni 2019, 10 bis 18 Uhr
    Thema: „Gruftis, Punks und Co.“ Alternative Jugend im Visier der Stasi
    Ort: Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Leipzig, Dittrichring 24, 04109 Leipzig

    Der Eintritt ist frei

    Liebe Kinder, lernt aus meiner Geschichte! oder Warum in unserer Welt nichts so eindeutig ist, wie es gern verkauft wird

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige