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Stasi

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Die Spittastraße 19 in Lindenau. Foto: Ralf Julke

Die Folgen einer Stauseelesung: Am 31. August wird die Gedenktafel für Wolfgang Hilbig enthüllt

Leipzig und seine Dichter, das ist ein ganz schweres Kapitel. Ein hartes Brot sowieso. Das wusste schon Lessing. Aber während an Goethe, Schiller und Gellert zumindest mit öffentlichen Denkmälern erinnert wird, verschwinden die jüngeren Autorinnen und Autoren regelrecht. Wenn sich nicht ein paar engagierte Vereine kümmern, bekommen sie nicht mal eine kleine Würdigung im öffentlichen Raum. Am Dienstag, 31. August, wird nun endlich auch Wolfgang Hilbig gewürdigt.

Hanka Kliese, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Kliese: Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit muss weitergehen – auch kleine Spielräume nutzen

Hanka Kliese, Sprecherin für Recht und Verfassung der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Mittwoch zum Umgang mit den Stasi-Akten: „Gerade in der heutigen Zeit, in der sehr unbedarft mit Begriffen wie Überwachungsstaat und Diktatur umgegangen wird, ist eine umfassende Aufklärung über die Tätigkeit der Staatssicherheit und ihrer Auftraggeber sehr wichtig“, so Hanka Kliese.

Die „Runde Ecke“. Foto: Ralf Julke

Tag der offenen Tür im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig

Am 7. März findet unter dem Motto „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ der 10. bundesweite Tag der Archive statt. Wir bitten aus diesem Anlass in unser Archiv und ermöglichen allen Interessierten damit einen spannenden Einblick in die Überliefer-ungen der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig. Insgesamt befinden sich in den Magazinen 8,6 Regal–Kilometer Akten sowie mehr als 2,8 Millionen Karteikarten.

Zoom auf die Leipziger Innenstadt mit den konspirativen Objekten des MfS. Screenshot: L-IZ

Digitale Karte macht jetzt die konspirativen Stasi-Objekte im Leipziger Stadtgebiet sichtbar

Am Dienstag, 3. Dezember, stellte die Gedenkstätte in der Runden Ecke ein neues Ausstellungsobjekt vor – diesmal ist es ein digitales im Internet: Im Ergebnis eines 18-monatigen Forschungsprojektes kann die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ am Sitz der früheren Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig nun erstmals mit einem digitalen Stadtplan alle geheimen Objekte, die die Staatssicherheit bis zu ihrem Ende im Jahr 1989 noch betrieben hat, der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Ausschnitt Flyer. Quelle: BStU

Die Stasi in Wermsdorf – Ausstellungseröffnung und Bürgerberatung

Die Ausstellung „Die Stasi“ des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) wird in Wermsdorf gezeigt. Das Leipziger Stasi-Unterlagen Archiv zeigt diese Schau in Kooperation mit der Gemeinde Wermsdorf in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung. Die Ausstellung wird durch Matthias Müller (Bürgermeister der Gemeinde Wermsdorf) und Regina Schild (Leiterin des Stasi-Unterlagen-Archivs Leipzig) am 4. November 2019 um 12.30 Uhr eröffnet.

Einst Stasi-Sitz in Leipzig: die heutige Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Stasi-Unterlagen-Archiv öffnet zum Lichtfest Nacht der offenen Tür: „30 Jahre Friedliche Revolution“

Tausende Menschen gingen 1989 in der DDR für Freiheit und Bürgerrechte auf die Straße. Die Staatsführung schätzte das nicht nur als Provokation, sondern auch als Bedrohung ein. Wie die DDR-Geheimpolizei dabei gegen die Menschen vorging, spiegelt sich in den Stasi-Akten wider. So stand zum Beispiel die Nikolaikirche in der „Aktion Spinne“ unter ständiger Beobachtung der DDR- Geheimpolizei.

Einst Stasi-Sitz in Leipzig: die heutige Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Drei authentische Orte der SED-Diktatur am Tag des offenen Denkmals geöffnet

Der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, den 8. September 2019, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Kultur“. Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ arbeitet an und in authentischen Orten der Geschichtsschreibung. Die ehemals von der Stasi genutzten Bauten werden so zu Orten des Lernens und der Diskussion umfunktioniert.

Quelle: BStU

Einer Diktatur auf der Spur – Unterwegs im Stasi-Unterlagen-Archiv

Im Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Leipzig wird das Archivgut aus der Überlieferung der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig und ihrer 13 Kreisdienststellen verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt befinden sich in den Magazinen 8,6 Regal-Kilometer Akten und mehr als 2,8 Millionen Karteikarten.

Einst Stasi-Sitz in Leipzig: die heutige Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Neue Ausstellung im Leipziger Stasi-Unterlagen-Archiv : „30 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall”

Seit 1970 bis in die Gegenwart hinein malt die Künstlerin Diana Achtzig immer wieder Motive, die persönliche Schicksale und gesellschaftliche Prozesse aufgreifen. Dazu gehören szenische Bilder über die Flucht von DDR-Bürgern in den Westen, die Diktatur der DDR, die Stasi, die friedliche Revolution, den Mauerfall und die Einheit Deutschlands im Oktober 1990. „Ich interessiere mich für Brüche in Biografien von Menschen, die in diesem diktatorisch und ideologisch geprägten DDR-Staat lebten.“, so die DDR-Künstlerin.

Quelle: BStU

Einer Diktatur auf der Spur. Unterwegs im Stasi-Unterlagen-Archiv

Im Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Leipzig wird das Archivgut aus der Überlieferung der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig und ihrer 13 Kreisdienststellen verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt befinden sich in den Magazinen 8,6 Regal-Kilometer Akten und mehr als 2,8 Millionen Karteikarten.

Ein ehemaliger DDR-Grenzturm als Menetekel im Thüringisch-Niedersächsischen Niemandsland. Foto: L-IZ.de

„Die Stasi“ – Ausstellungseröffnung und Bürgerberatung in Zwenkau

Die Außenstelle Leipzig des Stasi-Unterlagen-Archivs zeigt in Kooperation mit der Stadt Zwenkau die Ausstellung „Die Stasi“ im Bergbauausstellungspavillon am „KAP Zwenkau“. Die Ausstellung wirddurch Holger Schulz (Bürgermeister der Stadt Zwenkau) und Regina Schild (Leiterin der Außenstelle Leipzig des BStU) am 27. Mai 2019 um 10 Uhr eröffnet.

Die Runde Ecke in herbstlichen Farben. Foto: Ralf Julke

Museum im Stasi-Bunker am 30. und 31. März 2019 geöffnet

Am Samstag und Sonntag, den 30. und 31. März 2019 hat das Museum im Stasi-Bunker bei Machern wieder geöffnet. Von 13.00 bis 16.00 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten. Ebenfalls ist die Sonderausstellung „Wir wollen freie Menschen sein!“ zu sehen.

Einst Stasi-Sitz in Leipzig: die heutige Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Einer Diktatur auf der Spur. Unterwegs im Stasi-Unterlagen-Archiv

Im Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Leipzig wird das Archivgut aus der Überlieferung der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Leipzig und ihrer 13 Kreisdienststellen verwahrt, erschlossen und zugänglich gemacht. Insgesamt befinden sich in den Magazinen 8,6 Regal-Kilometer Akten und mehr als 2,8 Millionen Karteikarten.

Die Runde Ecke in herbstlichen Farben. Foto: Ralf Julke

Neues Angebot in der Gedenkstätte Museum in der “Runden Ecke” – Rundgang “Stasi intern” jetzt jeden Dienstag

Mit einem neuen Bildungs- und Vermittlungsangebot startet die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in das neue Jahr. Ab heute, den 8. Januar 2019, können Besucher jeden Dienstag um 16.00 Uhr an der Haus- und Geländeführung „Stasi intern“ teilnehmen und so einen Blick in sonst verschlossene Räume und Gebäudeteile der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung in Leipzig erhalten.

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