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Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig zeigt Ausstellungen zu Stasi, Widerstand und Rechtsextremismus

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    Die Ausstellung des Stasi-Unterlagen-Archivs „Kämpfen an der Seite der Genossen. Die Frauen der DDR-Staatssicherheit“ beleuchtet die Rolle der Frauen für das Ministerium für Staatssicherheit. Sie waren für die DDR-Geheimpolizei als Inoffizielle oder hauptamtliche Mitarbeiterin oder auch als Partnerin von Bedeutung.

    Zuletzt versahen etwa 13.500 Frauen ihren Dienst in der Uniform der Staatssicherheit. Sie dienten als Sekretärinnen, Briefauswerterinnen, Referatsleiterinnen. Doch was waren ihre Beweggründe? Welchen Anteil hatten sie an der Unterdrückungsmaschinerie der DDR-Geheimpolizei?

    In der männerdominierten Staatssicherheit blieb ihnen immer nur eine Nebenrolle zugedacht. Überwiegend gehörten Frauen unteren Diensträngen an. In der Führungsetage waren sie kaum anzutreffen. Dennoch stabilisierten sie den Machtapparat der Geheimpolizei.

    Ergänzend zeigt das Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig zwei Gast-Ausstellungen:

    „Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“ – Eine Ausstellung der Amadeu Antonio Stiftung

    „Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht. Frauenwiderstand in der DDR der 80er Jahre“ – Eine Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft, gefördert durch Mittel der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

    Dauer: 1. Februar – 1. Juni 2020
    Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 8:00 – 18:00 Uhr
    Sa. / So. und feiertags: 10:00 – 18:00 Uhr
    Ausstellungsort: Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
    Dittrichring 24, 04109 Leipzig
    Der Eintritt ist frei

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