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Mehr Personal für Führerschein-Umtausch gemäß EU-Vorgabe

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    Das Ordnungsamt bekommt ab 1. August 9,6 zusätzliche Stellen zur Bewältigung des gemäß EU-Vorgabe notwendigen Umtauschs der Führerscheine. Dies geht aus der Sitzung der Verwaltungsspitze hervor. Der geplante Umtausch geschieht stufenweise bis zum 18. Januar 2033 und bezieht sich auf alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine.

    Die aufgrund des immensen Mehraufwands dringend notwendigen neuen Stellen werden über den Paragraf 77 der Sächsischen Gemeindeordnung unterjährig im Stellenplan aufgenommen und sind bis zum 31. Dezember 2022 befristet.

    Grundlage ist der vom Bundestag beschlossene Vorschlag des Bundesrats zur Harmonisierung der Führerscheine. Mit der Neuregelung möchte die Europäische Union die Führerscheine vereinheitlichen und vor allem fälschungssicherer  machen.

    Laut Ordnungsamt der Stadt Leipzig soll der Umtausch in zwei Stufen erfolgen. Zunächst gestaffelt nach Geburtsjahrgängen der Fahrerlaubnisinhaber – welche einen bis 31. Dezember 1998 ausgestellten Führerschein (in Papierform) in Besitz haben. Danach dann gestaffelt nach Ausstellungsjahr des Führerscheines ab 01.01.1999 (Kartenführerschein). Zuerst ist der Umtausch der Führerscheine (in Papierform) bis 19.01.2022 für die Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 vorgesehen.

    Die Zeitkorridore sind aufgrund der Vielzahl der umzutauschenden Führerscheine notwendig. Die Leipziger werden gebeten, auf die amtlichen Bekanntmachungen der Fahrerlaubnisbehörde bezüglich der Aufforderung der entsprechenden Geburtsjahrgänge zu achten. Bundesweit sind circa 40 Mio. Führerscheine betroffen. Die Leipziger Fahrerlaubnisbehörde geht bei der Stufe I (Umtausch Papierführerscheine) von voraussichtlich circa 300.000 umzutauschenden Führerscheinen aus.

    Mitte Februar hatte der Bundesrat in Berlin den Stufenplan zum Umtausch der Führerscheine in Deutschland beschlossen, der Bundestag musste dies aber erst noch per Verordnung umsetzen. Europaweit sind zahlreiche verschiedene Varianten von Führerscheinen im Umlauf, allein in Deutschland haben Autofahrer wahlweise den alten, grauen westdeutschen Führerschein in der Tasche, die DDR-Fahrerlaubnis, ein rosafarbenes Dokument oder den aktuellen Führerschein in Scheckkartenformat.

    Das Ziel der Stadt Leipzig ist es, den bevorstehenden Umtausch so reibungslos wie möglich und deshalb ausschließlich über www.leipzig.de/Fahrerlaubnis oder das Bürgertelefon unter 123-0 abgestimmte Terminvereinbarungen zu gestalten. Wichtige Informationen zu notwendigen Unterlagen sowie Bearbeitungsdauer und Aushändigung gibt es im Internet auf www.leipzig.de/Fahrerlaubnis.

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