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Beste Schülerzeitungen Sachsens ausgezeichnet

Preisverleihung des Sächsischen Jugendjournalismuspreises 2019 in Chemnitz

Die besten Schülerzeitungen Sachsens sind am Wochenende in Chemnitz bei der diesjährigen Preisverleihung des Jugendjournalismuspreises ausgezeichnet worden. Knapp 180 Nachwuchsjournalisten aus dem gesamten Freistaat waren der Einladung der Jugendpresse Sachsen e.V. und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus in die Orangerie der Technischen Universität Chemnitz gefolgt.

Prämiert wurden Schülerzeitungen innerhalb der Schularten Grundschule, Förderschule, Oberschule und Gymnasium. Preise wurden außerdem für die besten Einzelbeiträge in den Altersstufen 6-10 Jahre, 11-14 Jahre und ab 15 Jahren, sowie in den Kategorien Förderpreis Aufsteigende, Förderpreis Online und Fotografie/Illustration schulformübergreifend verliehen.

Insgesamt wurden 25 Preise verliehen. Unabhängig von der Auszeichnung wurden Redaktionsrundgänge sowie Tickets zu den Jugendmedientagen 2019 verlost. Die Gewinner erhielten jeweils eine Trophäe in der Form einer Feder, des Symbols der Jugendpresse Sachsen e.V., sowie Buchpreise. Zudem waren die Gewinne mit Preisgeldern dotiert. Die gewinnenden Schülerzeitungen erhielten je nach Platzierung 100, 300 bzw. 500 Euro, die Einzelbeiträge je nach Platzierung 50, 75 bzw. 100 Euro, der Förderpreis Aufsteigende war mit 200 Euro dotiert und der Förderpreis Online mit 300 Euro.

Die diesjährigen Gewinner des Sächsischen Jugendjournalismuspreises:

1. Platz Förderschule: Schülerzeitung „Vogelscheuche“ des Werner-Vogel-Schulzentrums Leipzig
2. Platz Förderschule: Schülerzeitung „Jahnkurier“ der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule Görlitz

1. Platz Grundschule: Schülerzeitung „Schillerbote“ der Friedrich-Schiller-Grundschule Rodewisch
2. Platz Grundschule: Schülerzeitung „FTSZ“ der Grundschule forum thomanum Leipzig
3. Platz Grundschule: Schülerzeitung „Coole Schule“ der Grundschule Süd Radeberg

1. Platz Oberschule: Schülerzeitung „Das HOrGAn“ der HOGA-Schulen Dresden
2. Platz Oberschule: Schülerzeitung „Blitzlicht“ der 1. Oberschule Kamenz
3. Platz Oberschule: Schülerzeitung „Kreuz&Quer“ der Freien Christlichen Schule Schirgiswalde

1. Platz Gymnasium: Schülerzeitung „newspager“ der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge
2. Platz Gymnasium: Schülerzeitung „crux“ des Ev. Kreuzgymnasiums Dresden
3. Platz Gymnasium: Schülerzeitung „SCHULZ“ des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums Kamenz

1. Platz Autor*in 1 (6-10 Jahre): „Weiter Weg in die Freiheit“ von Hannah Federau der Schülerzeitung „Schillerbote“ der Friedrich-Schiller-Grundschule Rodewisch
2. Platz Autor*in 1 (6-10 Jahre): „Wer will denn so ein komisches Klatschgesicht“ von Annalea Hauck der Schülerzeitung „Schillerbote“ der Friedrich-Schiller-Grundschule Rodewisch
3. Platz Autor*in 1 (6-10 Jahre): „Jetzt – Unser Bürgermeister, unsere Stadt“, eine Gemeinschaftsarbeit der GTA-Schüler der Schülerzeitung „Coole Schule“ der Grundschule Süd Radeberg
3. Platz Autor*in 1 (6-10 Jahre): „Interview mit Zoodirektor Professor Jörg Junhold“ von Grietje Stoffers, Louan Werner, Ruth Erbsmehl, Salome Maerten und Johann Papsdorf der Schülerzeitung „FTSZ“ der Grundschule forum thomanum Leipzig

1. Platz Autor*in 2 (11-14 Jahre): „Hilfe! Ich habe meinen Spindcode vergessen!“ von Diana Bemmerer und Juliane Wiltner der Schülerzeitung „crux“ des Ev. Kreuzgymnasiums Dresden
2. Platz Autor*in 2 (11-14 Jahre): „Handysucht – Ich doch nicht! Oder?“ von Eva Dannenberg und Celia Junker der Schülerzeitung „Rosenpost“ des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Taucha

1. Platz Autor*in 3 (ab 15 Jahren): „Der totale Traktorvogel“ von Vincent Koch der Schülerzeitung „Das HOrGAn“ der HOGA Schulen Dresden
2. Platz Autor*in 3 (ab 15 Jahren): „Mama mit 17“ von Marié Gräbner der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge
3. Platz Autor*in 3 (ab 15 Jahren): „Gewöhnungssache? 2000. Tag am Leibnitz“ von Franziska Pallmer der Schülerzeitung „Leibnizer Volkszeitung“ der Leibnizschule -Gymnasium der Stadt Leipzig

Förderpreis Aufsteigende: Schülerzeitung „Hum-Mel“ der Schule „Alexander von Humboldt“ Werdau
Förderpreis Online: Schülerzeitung „CottaConnect“ des Bernhard-von-Cotta Gymnasiums Brand-Erbisdorf

1. Platz Fotografie/ Illustration: „Faltgeld“ von Leontine Hesse der Schülerzeitung „crux“ des Ev. Kreuzgymnasiums Dresden
2. Platz Fotografie/ Illustration: „Jedes Jahr derselbe Scheiß“ von Ole Hansen der Schülerzeitung „Die Korrekte“ des Marie-Curie-Gymnasiums Dresden
3. Platz Fotografie/ Illustration: „UNSOZIAL“ von Moritz Vondran der Schülerzeitung „#nofilter“ des Humboldt-Gymnasiums Radeberg.

Insgesamt haben sich in diesem Jahr 87 Schülerzeitungen und Einzelbeiträge beworben. Der Schülerzeitungswettbewerb ist eine gemeinsame Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Jugendpresse Sachsen e. V. und fand dieses Jahr bereits zum 15. Mal statt.
Ausschlaggebend für die Bewertung sind das journalistische Herangehen, die Themenvielfalt, die Qualität der einzelnen Beiträge und auch, ob die Schülerzeitung die Interessen der Schüler abbildet und vertritt.

Zur diesjährigen Jury gehörten neben Vertretern der Veranstaltenden unter anderem Journalisten der Leipziger Volkszeitung, der ZEIT im Osten, der Leipziger Unabhängigen Hochschulzeitung luhze und der Sächsischen Zeitung, die zudem einen Blick auf vorhandene Inhaltsverzeichnisse, ein vollständiges Impressum und die Qualität der Fotos warfen. Alle teilnehmenden Schülerzeitungsredaktionen erhalten im Anschluss an den Wettbewerb ein ausführliches Feedback mit Hinweisen der Jury für die nächsten Ausgaben ihrer Schülerzeitung.

Zur Preisverleihung mit Rahmenprogramm waren alle Redaktionen eingeladen, die Beiträge zum Wettbewerb eingesendet haben. Mit dem Sächsischen Jugendjournalismuspreis sollen alle Schülerzeitungsredakteure für ihre Arbeit und ihr Engagement geehrt und ihr Verständnis für die Funktions- und Arbeitsweise der Medien geschult werden.

Teil des begleitenden Rahmenprogramms der Preisverleihung waren Workshops, die sich mit Themen wie Fotografie, Problemen innerhalb der Schülerzeitungsredaktionen und Darstellungsformen auseinandersetzten. Außerdem konnten die Nachwuchsjournalisten an einer Sitzung der Über-Redaktion, der Zeitung der Jugendpresse Sachsen e.V., teilnehmen. In diesem Jahr zählten zum Rahmenprogramm außerdem zwei Poetry-Slammerinnen aus Leipzig, Lina Wedemeyer und Vivien Wenzel, sowie die Hustenbonbons, eine junge Band aus Naumburg, die die jungen Redakteurinnen und Redakteure während der Mittagspause unterhielten.

Mehr Informationen zum Wettbewerb, der Jury sowie Impressionen aus den vergangenen Jahren finden Sie auf www.jugendjournalismuspreis.de.

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Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelAls sich die knapp 500 herbeigelaufenen Anwohner, Studenten, Presse und Aktivisten am 10. Juli 2019 auf der Hildegardstraße gegen 1 Uhr Aug in Aug mit der uniformierten Staatsmacht und deren Gewalt konfrontiert sehen, ist das eigentliche Drama längst geschehen. Leise, schnell und überaus effizient. Der Sohn der Familie A. ist vor Stunden von einer Art Greiftrupp der Polizei in ein Auto bugsiert und weggefahren worden, seine Mutter befindet sich mit einem Nervenzusammenbruch im Krankenhaus.
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Die Rotstiftpolitik hat dem sächsischen Bildungssystem gar nicht gutgetan. Foto: Ralf Julke

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Vom 15. bis 18. August: 50 Jahre Woodstock – 23 Jahre Flowerpower Leipzig
Tino Standhaft. Foto: Elia van Scirouvsky

Foto: Elia van Scirouvsky

Leipzig ist eine der schönsten Städte und immer einen Besuch wert – besonders vom 15. bis zum 18. August 2019, wenn die weit über die Grenzen Leipzigs bekannte Musikkneipe »Flowerpower« an diesem Wochenende 50 Jahre Woodstock und ihren 23. Geburtstag feiert! Es waren genau diese Tage vor 50 Jahren, als Woodstock zum Sinnbild einer Generation wurde, und ohne diese Zeit hätte es das Flowerpower Leipzig – mittlerweile mit Ablegern in anderen Städten – nie gegeben.
In der Polizeidirektion Leipzig fehlen noch immer 143 Polizeibeamte zur Soll-Stärke
Sächsischer Polizist - hier bei der Neueinkleidung 2010. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserWenn in Sachsen alljährlich die neuen Fallzahlen der Kriminalpolizei veröffentlicht werden, dann zeigen viele Finger schnell auf Leipzig, fallen Begriffe wie „Kriminalitätshochburg“ und auch die zuständigen Innenminister tun gern so, als hätte man da mit Leipzig ein besonderes Problem. Die zuständigen Polizeipräsidenten pressen dann meist lieber die Lippen aufeinander. Denn Leipzig war bei der Ausstattung mit Polizisten in den vergangenen Jahren stets das fünfte Rad am Wagen.