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Leipziger Gruppe für Deutschen Betriebsrätepreis nominiert

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    Die Leipziger Gruppe (Leipziger Stadtwerke, Leipziger Verkehrsbetreibe und Leipziger Wasserwerke) ist mit ihrem Projekt "Konzernbetriebsvereinbarung Inklusion" für den Deutschen Betriebsrätepreis 2019 nominiert. Die Auszeichnung findet am 7. November im alten Bonner Bundestagsgebäude im Rahmen des Deutschen Betriebsrätetages statt. Schirmherr ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales. Zur Jury zählt unter anderem Rainer Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

    „Die Konzernvereinbarung Inklusion der Leipziger Gruppe ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Umsetzung des Teilhabeplans der Stadt Leipzig“, sagt Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Aufsichtsratsvorsitzender der Unternehmensgruppe. „Ich freue mich, dass dieser Teilhabeplan von unserer kommunalen Unternehmensgruppe professionell und beispielhaft mit Leben erfüllt wird. Die Nominierung für den Betriebsrätepreis zeigt, dass die Leipziger Gruppe hier ein Vorbild ist.“

    „Die Konzernvereinbarung Inklusion gilt für alle Unternehmen der Leipziger Gruppe, bis zu den Enkelunternehmen. Sie alle zeigen sich damit noch deutlicher als verlässlicher sozialer Arbeitgeber, als Ort für Chancengleichheit“, so Michael Theis, Sprecher der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Leipziger Gruppe.

    „Wir geben damit das Signal, dass Menschen mit Einschränkungen bei uns herzlich willkommen sind. Was für uns zählt, ist die Arbeitseinstellung. Bei uns finden Sie ein breit gefächertes Portfolio an Berufen, eine hohe Sicherheit für Ihre persönliche Zukunft, und die Möglichkeit, Leipzig mitzugestalten.

    Die Unternehmen der Leipziger Gruppe stehen in den kommenden Jahren bei der Nachbesetzung von Stellen vor großen Herausforderungen. Bis zum Jahr 2030 müssen fast 3000 altersbedingte Abgänge der momentan rund 4700 Beschäftigten kompensiert werden. Aktuell profitieren gut 300 Mitarbeiter von der Konzernvereinbarung Inklusion.

    Ihnen steht ein breit gefächertes Portfolio von Berufsbildern zur Verfügung – es reicht beispielsweise von Tätigkeiten in Werkstätten und Laboren über Gebäudemanagement bis hin zur Führungskraft. Gefördert werden Menschen mit Einschränkungen unter anderem durch besondere Angebote bei der Bewerbung, Auswahl, Arbeitsplatzerprobung, Qualifikation und Weiterbildung.

    Die Unternehmen unterstützen sie außerdem bei der Mobilität (kostenloser Parkplatz) und bei barrierefreiem Arbeiten, Gesundheitsförderung und zweckgebundenen Freistellungen.

    „Unsere Unternehmen sehen es als selbstverständlich an, Menschen mit Einschränkungen oder Behinderungen einen attraktiven Ausbildungsplatz mit individueller Förderung  sowie einen zukunftsträchtigen Arbeits- und Berufsleben anzubieten“, ergänzt Jens Herrmann-Kambach, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates.

    „Es gibt dafür unter anderem neue Formen der Arbeitserprobung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Behinderte Bewerber werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt.“ Inklusion, Chancengleichheit und selbstbestimmte Teilhabe am Arbeitsleben sowie eine respektvolle Zusammenarbeit seien im Unternehmensverbund gelebte Praxis.

    „Für den Betriebsrätepreis gab es über 80 Bewerber. Wir freuen uns, zu den 12 Ausgewählten zu gehören“ sagt Frank Pertzsch, Konzernschwerbehindertenvertreter der Leipziger Gruppe. „Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter der Leipziger Gruppe haben sich ja nicht nur auf eine Inklusionsvereinbarung, sondern auf eine Konzernbetriebsvereinbarung Inklusion verständigt. Letztere ist deutlich stärker – nämlich rechtlich verbindlich und einklagbar.“

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