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DOK Leipzig vergibt Rekord-Preisgeld im Gesamtwert von 82.000 Euro

Während der diesjährigen Ausgabe von DOK Leipzig werden Preisgelder in einer Rekordsumme von 82.000 Euro vergeben. Hinzu kommen außerdem Sachleistungen im Wert von 11.000 Euro, die Filmschaffende etwa für die Entwicklung ihrer Filme nutzen können.

Eine weitere positive Entwicklung ist bei den Preisstiftern zu verzeichnen. Zum ersten Mal sind alle Goldenen Tauben der Langfilmwettbewerbe von Preisstiftern dotiert. Neu hinzugekommen ist der Verleih Weltkino, der 2019 die Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb stiftet. Darüber hinaus stiftet der MDR erneut die Goldene Taube im Internationalen Wettbewerb, die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig übernimmt wie in den Jahren zuvor das Preisgeld für die Next Masters Wettbewerbe.

Drei neue Preise werden in diesem Jahr bei DOK Industry, der Branchenplattform von DOK Leipzig, vergeben. Neu sind in diesem Jahr der Preis der Kunstministerin für das beste Dokumentarfilmprojekt einer Regisseurin, gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), der D-Facto Motion Work In Progress Preis und der EWA Women’s Talent Development Award. Die insgesamt fünf Preise bei DOK Industry können für die Entwicklung bestehender Filmprojekte und für den Ausbau des beruflichen Netzwerks genutzt werden.

Ein Jubiläum begeht DOK Leipzig gemeinsam mit EU-OSHA, der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Seit zehn Jahren gibt es bei DOK Leipzig den Healthy Workplaces Film Award, mit dem ein Film zum Thema Arbeit ausgezeichnet wird. Der Preis ist verbunden mit der Untertitelung des Gewinnerfilms in mehreren europäischen Sprachen und geht mit einem Preisgeld von 5.000 Euro einher.

Insgesamt werden in diesem Jahr bei DOK Leipzig 24 Preise vergeben.

„Ich danke ausdrücklich allen Preisstiftern, Partnern und Förderern des Festivals. Ohne deren großartige Unterstützung wäre es nicht möglich, jährlich über 300 Filme und fast 2000 internationale Fachbesucher/innen nach Leipzig zu holen sowie dem Leipziger Publikum ein unvergessliches Kinoerlebnis zu bescheren“, sagt Festivalleiterin Leena Pasanen. „Ich wünsche mir, dass dieses tolle Engagement dem Festival noch viele Jahre erhalten bleibt“.

Auch in diesem Jahr wird DOK Leipzig großzügig gefördert. Hauptförderer sind in diesem Jahr einmal mehr die Stadt Leipzig, der größte Geldgeber des Festivals und Eigentümerin der Leipziger Dok-Filmwochen GmbH. Auch der Freistaat Sachsen fördert DOK Leipzig maßgeblich. Zusätzlich zur eigentlichen Festivalförderung weist das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst Projektmittel für Inklusionsangebote aus.

Diese Maßnahmen werden finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Hauptförderer sind in diesem Jahr zudem auch das EU-Programm Creative Europe Media, die Mitteldeutschen Medienförderung und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – sie alle fördern das Festival und seine Branchenangebote in entscheidender Weise.

Als Förderer unterstützt zudem das Auswärtige Amt das Festival erneut, auch das ZDF unterstützt das Festival seit Jahren großzügig. Die Bundeszentrale für politische Bildung trägt in diesem Jahr zu einer debattenreichen Festivalausgabe bei und fördert das Symposium „Wem gehört die Wahrheit? Der politische Gegner im Visier der Kamera“.

Die SLM (Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien) ist erneut Kooperationspartner und fördert die Nachwuchsangebote. Zu diesen gehören der Next Masters Wettbewerb, die Meisterklassen sowie die DOK Spotters, Schulvorstellungen und DOK Neuland.

DOK Premium Partner ist in diesem Jahr neben EU-OSHA erneut PŸUR. In diesem und im nächsten Jahr wird der Leipziger Telekommunikationsdienstleister die Veranstaltungsorte von DOK Leipzig mit leistungsstarkem WLAN ausstatten, das für akkreditierte Festivalbesucher kostenfrei ist.

Das erneute Engagement der ECE Promenaden Hauptbahnhof sowie der IQ Steuerberatungsgesellschaft ermöglicht während der Festivalwoche die täglichen kostenlosen Filmvorführungen in der Osthalle im Hauptbahnhof. Auch die Screenings im Polnischen Institut sind dank der langjährigen Kooperation mit dem Institut kostenfrei. ARTE unterstützt zum bereits fünften Mal die interaktive Ausstellung DOK Neuland, die in diesem Jahr erstmals im Museum der bildenden Künste stattfindet. Der DOK Neuland Award ist zum zweiten Mal mit einem Preisgeld dotiert, gestiftet von der DREFABRIK. Ganz entscheidend zum erfolgreichen Digitalisierungsprozess der letzten Jahre haben BIG Cinema und der Technische FilmDienst beigetragen.

Viele weitere Partner unterstützen DOK Leipzig mit Geld- und Sachleistungen und tragen entscheidend zum Gelingen des Festivals bei. Die Infobox am Marktplatz wird mit der Unterstützung von modulbox mo systeme ermöglicht. Zu den treuen Partnern von DOK Leipzig zählen seit Jahren Firmen wie Computer Leipzig, Xchange Technology Rentals und das Cinestar. Auch die ver.di Filmunion ist seit Jahren als Partner an der Seite von DOK Leipzig.

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> SPD Jurist/-innen zu verurteiltem Rechtsreferendar Brian E: Keine Anwaltszulassung wegen Opferschutz
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AfD-Fraktion will Jugendliche in Leipzig mit bunten Aufklärungsbroschüren abspeisen
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Für alle LeserNein, sie mögen keine Jugendlichen. Schon gar nicht, wenn die sich so emsig in die Politik einmischen und nun auch noch auf Stadtteil- und Ortsteilebene mitreden wollen. Ein paar Broschüren, die diese vorlauten Kinder aufklären, sollten genügen, findet die Altherrenfraktion der AfD und versucht gleich mal, dem ganzen Antrag des Jugendparlaments die Zähne zu ziehen.
Linke und Grüne ergänzen Antrag des Jugendparlaments um Vorschläge zur Rauchentwöhnung
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Für alle LeserJa, das mit den Spielplätzen wäre eigentlich kein Problem, hatte das Ordnungsamt zugestimmt, nachdem das Jugendparlament eine ganze Reihe Orte aufgelistet hatte, an denen in Leipzig das Rauchen verboten werden sollte. Auch Kitas und Schulen tauchten dort auf, obwohl es dort sowieso schon verboten ist. Schwieriger wird es aber bei Parks und Grünanlagen.
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Ab 2022 soll es tatsächlich ein Werkstattverfahren zum Umbau des Bayrischen Platzes geben
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer in Leipzig als Stadtrat oder Stadträtin arbeiten will, braucht eine Engelsgeduld. Nichts passiert von jetzt auf gleich. Selbst ein Beschluss bedeutet noch nicht, dass schon im nächsten Jahr losgearbeitet werden kann. In den Ratsfraktionen weiß man sehr wohl, woran es oft liegt – an Planungskapazitäten und fehlendem Personal. Manchmal auch an Fördergeld. Fünf Jahre zwischen Beschluss und Umsetzung sind schon ein gewohnter Zeitraum. Bei der Windmühlenstraße wird es erst ab 2026 eine Lösung geben.
Der Stadtrat tagte: Ratsversammlung stimmt Verwaltungsvorschlag zur Dieskaustraße zu und Linke/Grüne-Antrag wird geprüft + Video
Dieskaustraße, Blick von der Schwartzestraße stadtauswärts: Radfahrer sind hier nicht vorgesehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 20. Mai, wurde in einer doch sehr kontroversen Diskussion im Stadtrat auch die Entwurfsplanung zur Dieskaustraße abgestimmt. Die Straße, die von Kleinzschocher bis Großzschocher als alternativlose Hauptstraße durch den Südwesten führt, soll ab 2023 umgebaut werden. Und eigentlich war sich die Ratsversammlung über fast den gesamten Straßenumbau einig. Nur ein 200 Meter langes Stück zwischen Windorfer Straße und Eisenbahnüberführung wurde heftig diskutiert.
Auch wegen Corona: Zeppelinbrücke bekommt jetzt einen temporären Radweg
Einmündung Cottaweg mit Blick zur Zeppelinbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMühsam nährt sich das Radfahrerkaninchen in Leipzig. Aber zuweilen geschehen doch ein paar kleine Wunder. Etwa auf der Jahnallee, wo sich die Verwaltung in den letzten Jahren beharrlich weigerte, deutliche Änderungen zur Sicherheit der Radfahrer/-innen durchzuführen. Planungen für eine Radverbindung von Lindenau bis Stadtmitte sollten eigentlich erst in diesem Jahr beginnen. Doch jetzt richtet das Verkehrs- und Tiefbauamt kurzfristig temporäre Radwege auf der Zeppelinbrücke ein.
Freitag, der 22. Mai 2020: Neonazis wüten am Männertag
Die Polizei im Einsatz. Symbolfoto: L-IZ.de

Symbolfoto: L-IZ.de

Für alle LeserAngriffe auf Polizisten, Gewalt gegen Passanten, Naziparolen – es war ein ganz normaler Männertag in Sachsen. Diesmal kam die heftigste Meldung aus Königstein, wo die Polizei nach eigenen Angaben von 30 Neonazis angegriffen wurde. Auch in Leipzig gab es Vorfälle mit rechtem Hintergrund. Zudem sorgt die Wahl eines Neurechten zum Kulturamtsleiter in Radebeul für Kritik. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 22. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von den Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren
Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist ein weitverbreiteter Schmetterling, der hinsichtlich seines Lebensraumes sehr variabel ist. Er gehört zu den wenigen Tagfalterarten, die von den Natura 2000-Schutzgebieten profitieren. Foto: Martin Musche

Foto: Martin Musche

Für alle LeserEigentlich sind auch die Natura 2000-Schutzgebiete in Europa zu klein. So wie das Leipziger Auensystem, das ebenfalls so ein Schutzgebiet ist. Und trotzdem helfen sie selbst in dieser zerstückelten Form einigen Tierarten, die gar nicht in diesen Schutzgebieten unter Schutz stehen. Das haben Forscher des iDiV jetzt zumindest erst einmal an Vögeln und Tagfaltern untersucht.