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Leipziger Wirecard Communication Services muss Insolvenz anmelden

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    Die Insolvenz der Wirecard AG zieht immer weitere Kreise: Betroffen ist nun auch das Leipziger Tochterunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern. Die Wirecard Communication Services GmbH stellte am 3. Juli 2020 einen Insolvenzantrag. Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Tiefenbacher Insolvenzverwaltung wurde vom Amtsgericht Leipzig als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

    Die Wirecard-Gruppe bietet ihren Kunden vielfältige Produkte und Dienstleistungen rund um den elektronischen Zahlungsverkehr an. Weltweit soll Unternehmen und Kunden so eine reibungslose und sichere Abwicklung elektronischer Zahlungen ermöglicht werden.

    Erste Interessenten für Callcenter-Dienstleister

    Die Wirecard Communication Services GmbH ist auf die Erbringung von Beratungs- und Informationsdienstleistungen gegenüber Privat- und Geschäftskunden spezialisiert. Der Fokus liegt auf dem telefonischen Kundensupport im Finanzbereich sowie der Durchführung von „financial services“ in fünf Sprachen. Die Leipziger arbeiten dabei für Unternehmen der Wirecard-Gruppe aber auch für externe Kunden.

    Der in 2003 gegründete Call-Center-Dienstleister geriet in eine akute wirtschaftliche Schieflage, da die Konzernmutter Wirecard AG selbst Insolvenz anmelden musste, als Zweifel der Abschlussprüfer an der Existenz von Treuhandkonten mit einem Guthaben von 1,9 Mrd. Euro bekannt worden. „Die Situation ist derzeit aufgrund der besonderen Lage der Konzerngesellschaft nicht einfach, aber wir packen die Herausforderungen gemeinsam an“, bestätigt Dr. Nils Freudenberg.

    „Die Geschäftsführung und das Team in Leipzig sind sehr engagiert, sie stehen zum Unternehmen. Der Geschäftsbetrieb wird derzeit fortgeführt. Außerdem haben wir über die M&A-Gesellschaft ABG Consulting-Partner GmbH & Co. KG einen Investorenprozess angeschoben, um kurzfristig bis Anfang September einen Übernehmer zu finden. Es gibt bereits erste Gespräche mit Interessenten und wir hoffen auf eine Lösung für den Standort in Leipzig sowie den Erhalt der Arbeitsplätze.“ Für die rund 200 Beschäftigten sind die Löhne bis Ende August durch das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit gesichert.

    Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

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