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Digitales Management stärkt Versorgung von Multiple Sklerose-Patienten

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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    Zum Start für das Versorgungsprojekt „Pfadgestütztes Qualitätsmanagement in der MS-Versorgung (QPATH4MS)“ hat Gesundheitsministerin Petra Köpping Fördermittelbescheide in Höhe von 1,7 Millionen Euro übergeben. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwickung (EFRE) gefördert. Projektpartner sind die Carus Consilium Sachsen GmbH, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die Technische Universität Dresden, die MedicalSyn GmbH sowie die Symate GmbH.

    Mit dem Projekt QPATH4MS soll bundesweit zum ersten Mal ein Qualitätsmanagementkonzept in die Behandlung von Multiple Sklerose-Patienten integriert werden, dass neben der Perspektive des Arztes auch die der Patienten berücksichtigt. Mit diesem „Tandempfad“ sollen sich die Versorgungsangebote der MS-Patienten zielgerichtet und effizient steuern lassen.

    Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Es ist mir ein Anliegen, die medizinische Versorgung im Freistaat Sachsen zukunftssicher zu gestalten und qualitativ zu verbessern. Die Einbindung eines mehrdimensionalen Qualitätsmanagements in der MS-Versorgung ist einzigartig. Der Einsatz von Telemedizin ermöglicht diese hochwertige Therapie auch bei steigenden Patientenzahlen und unabhängig vom Wohnort.“

    Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden ergänzt: „Das althergebrachte Rollenverständnis des Patienten, der Therapien und die ärztlichen Entscheidungen passiv hinnimmt, gehört zunehmend der Vergangenheit an. Vielen sind die Vorteile bewusst, sich aktiv in den Behandlungsprozess einzubringen. Doch dafür bedarf es großer Transparenz auf allen Seiten. Das heute startende Projekt des pfadgestützten Qualitätsmanagements in der MS-Versorgung ist hierfür ein sehr gutes Beispiel, das hoffentlich Vorbild für die Versorgung anderer chronischer Erkrankungen sein wird.“

    Konkret soll der Behandlungsverlauf elektronisch abgelegt, strukturiert und sowohl für den Arzt als auch für den Patienten visualisiert werden. Um die individuelle Erkrankungssituation besser einschätzen und selbst managen zu können, werden Qualitätsindikatoren integriert. Dadurch können Patienten und Angehörige die Krankheit besser verstehen und noch zielgerichteter Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch nehmen, um zu einer erfolgreichen Therapie beizutragen.

    Zentraler Knotenpunkt für das Projekt ist das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Dresdner Uniklinikums. Mit monatlich rund 1000 Patienten ist es das größte akademische MS-Zentrum Deutschlands. Neben der umfassenden klinisch-interdisziplinären Versorgung der Patienten steht auch die Wissenschaft mit dem Bereich Digital Health im Vordergrund.

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