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Gewässerentwicklung der Launzige in Fremdiswalde

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    Vor gut fünf Jahren starteten die Planungen zur Verbesserung des ökologischen Zustands des Mühlteichs in Fremdiswalde. Die angedachte „Dorfteichentschlammung“ stellte sich als finanzielles Mammutprogramm heraus. Nachdem der lang ersehnte Fördermittelbescheid der Landesdirektion Sachsen im Juli 2020 eintraf war die Ernüchterung groß. Der erhoffte Fördermittelsatz von 90 Prozent wurde nicht bewilligt. Die Höhe der Förderung betrug lediglich 75 Prozent.

    Die Kosten des damaligen Vorhabens belaufen sich unter anderen wegen der stark gestiegenen Baukosten, auf rund 960.000 Euro. Es ist eine Summe entstanden die zu keinerlei Verhältnis mit der Maßnahme steht.

    „Wir wollen es besser und vor allem kosteneffizienter machen“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. „Es hat sich herausgestellt, dass die Wiederherstellung des Mühlteichs nicht finanzierbar ist. Nun wird eine andere Variante ohne Mühlteich in Planung gegeben, welche trotz alledem eine Aufwertung des Ortsbildes zu Folge hat.“

    Die Löschwasserversorgung wird künftig über eine 100 m³ große Zisterne gewährleistet werden. Das Teichensemble wird es zukünftig nicht mehr geben, stattdessen soll der Bach Launzige mäandrierend (kurvenreich) im Bereich des Mühlteichs fließen. Die entstehende Grünfläche soll als Retentionsfläche dienen.

    Mit enger Zusammenarbeit aller Behörden soll diesmal mit der Förderrichtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung des Gewässerzustandes und des präventiven Hochwasserschutzes das Vorhaben mit 90 Prozent förderfähig werden. Dafür muss die Launzige im Vorhabenbereich in einen naturnahen Zustand versetzt werden, um somit das ökologische Potenzial zu verbessern.

    „Wir halten weiterhin daran fest, dass im Zuge dieser Maßnahme der baufällige Durchlass mit integriertem Absturz erneuert wird. Nur so ist die ökologische Durchgängigkeit flussabwärts herzustellen. Dadurch kann die Bewegung von Fischen und anderen Lebewesen im Gewässer in beide Richtungen gewährleistet werden“, fasst Matthias Berger zusammen.

    Das Projekt wurde innerhalb der Stadtverwaltung priorisiert und im Beirat für Umwelt, Ordnung und Verkehr, im Ortschaftsrat Nerchau sowie dem Ortsvorsteher und Vertretern aus Fremdiswalde vorgestellt. Die veranschlagte Summe ist bereits im Haushalt eingestellt. Nach der Umplanung des Projektes mit allen daran geknüpften Formalitäten ist der  Baubeginn für 2022 angesetzt.

    In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten zur Öffnung des Deichs am Ratsholz

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