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#Le2111: Leipzig kippt nicht! Starker Protest gegen Corona-Schwurbelei und Neonazis

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    Nach den traurigen Ereignissen des 7. Novembers hat die Stadt Leipzig am 21. November 2020 mit einem breiten Bündnis ein deutliches Zeichen gegen Querdenken-Corona-Schwurbelei und Neonazismus gezeigt. Auch Die Linke Leipzig hat sich daran beteiligt.

    Im Bündnis mit dem Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz protestierten die Parteien Bündnis 90/Die Grünen, Linke und SPD mit Abstand, Anstand und Masken gegen den Versuch der Aushöhlung der Demokratie, gegen kaum verhohlene Umsturzforderungen und gegen Neonazis. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft wollen sie nicht zulassen, dass eine zahlenmäßig so kleine Gruppe so viel Raum einnimmt und unwidersprochen bleibt. Die Feinde der Demokratie dürfen nicht erneut Auftrieb bekommen – so, wie vor zwei Wochen hier in unserer Stadt unter den Augen der Polizei.

    Dazu erklärt Adam Bednarsky, Vorsitzender Die Linke Leipzig und Leipziger Stadtrat: „Leipzig hat am 21.11. unter schwierigen Corona-Bedingungen ob mit Abstand und Mund-und-Nasenschutz bei den Kundgebungen oder solidarisch in den sozialen Medien Flagge gezeigt: Für Verantwortung, Vernunft und Solidarität!

    Wir werden diese gesellschaftliche Herausforderung gemeinsam bewältigen. Gewaltbereite Neonazis, parlamentarische AfD-Brandstifter/-innen im Verbund mit Corona-Leugner/-innen sind da keine Hilfe, sondern vielmehr eine große Gefahr nicht nur für die Gesellschaft sondern auch für Leib und Leben.“

    Für Die Linke steht außer Frage, dass es bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie – bei aller Dringlichkeit – einer angemessenen parlamentarischen Kontrolle und gesellschaftlicher Diskussionen bedarf.

    Dazu erklärt Katja Kipping, Co-Vorsitzende der Partei Die Linke und Bundestagsabgeordnete: „Kritik am Pandemie-Management der Bundesregierung ist notwendig und legitim. Wer aber meint, es sei nun Ausdruck von besonderer Widerständigkeit, den Infektionsschutz geringzuschätzen oder sogar zum Missachten der Einschränkungen aufzurufen, der irrt gewaltig.

    Vielmehr negiert und gefährdet er das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit anderer (Artikel 2 Absatz 2 GG). Diese Form von Protest wird zudem direkt auf den Rücken der Pflegekräfte sowie der pflegenden Angehörigen ausgetragen. Menschen, die sich für andere abrackern, noch mehr aufzuladen, ist keine Kritik, sondern einfach nur egoistisch und rücksichtslos.“

    Der Krankenpfleger und Vorstandsmitglied der Leipziger Linken Christian Schäfer sprach auf der Kundgebung auf dem Augustusplatz über den Alltag in deutschen Krankenhäusern. Er sagt dazu: „Nun sind wir in der zweiten Welle und die Zahlen der Corona-Infizierten sind viel höher als vor einem halben Jahr. Aber diesmal wurde der laufende Krankenhausbetrieb noch nicht heruntergefahren, was folgenschwer enden kann. Schon jetzt wird vor Überlastungen der Intensivstationen gewarnt. Nicht durch die Corona-Krise ist der Zustand in unserem Gesundheitssystem so katastrophal.

    Durch die Pandemie wird der Zustand erst richtig deutlich. Ich habe diesen Beruf gelernt, weil ich Menschen in einer schweren Situation helfen möchte, doch die derzeitige Situation verhindert es den Beruf so auszuüben, wie ich es gelernt habe. Es ist richtig kritisch zu sein, aber es ist falsch wie bei Querdenken Hand in Hand mit Neonazis zu demonstrieren.“

    Zahlreiche Linke-Abgeordnete wie der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann und die Landtagsabgeordneten Juliane Nagel und Marco Böhme begleiteten den gestrigen Demotag auf der Straße mit. Sie bedankten sich bei: „Tausenden, die bei Leipzig nimmt Platz ein klares Zeichen gegen „Schwurbler“, Nazis und Hooligans gezeigt haben“. Zugleich kritisieren sie, dass „die Rechten trotz Demoverbot wieder folgenlos ohne Maske, Anstand und Abstand durch Leipzig laufen konnten. Wieder ist der Staat zurückgewichen. Das darf nicht ohne Folgen bleiben!“

    Liveticker: Pandemie-Leugner/-innen wollen erneut auf den Ring + Videos

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      10 KOMMENTARE

      1. @J. Die „Beschränkungen“ des PCR-Tests sind mir durchau bekannt und wurden auch nicht von mir beanstandet. Ich bezog mich auf den Kommentar von Michael, welcher wiederholt den PCR-Test als unbrauchbar zur Detektierung bezeichnet und habe nur nochmals nach seinem alternativen Vorschlag gefragt um Infektionen rechtzeitig zu erfassen. Meines Wissens nach gibt es aktuell keine vergleichbar brauchbare Methode um Virus-RNA nachzuweisen. Das da dann, abhängig von Ct-Wert & Labor, auch nur noch Reste bzw. nicht mehr reproduktionsfähiges Material entdeckt wird ist bekannt. Ich finde es besser es gehen auch ein paar Treffer ins Netz die nicht mehr ansteckend sind, als wenn Ansteckende fleißig weiterverteilen, zumal die Forschung ab wann jemand noch ansteckend wirken kann oder nicht erst am Anfang steht. Wer also den PCR für untauglich erachtet, soll bitte Alternativen benennen.
        Ich bin sicherlich auch bei Ihnen, dass die reinen I-zahlen nicht alles aussagen, aber zu warten bis sich, mit einem mehrwöchigem Lag, die KH & Intensiv füllen dürfte allein schon die Erfahrungen der 1.Welle in Europa gezeigt haben, ist keine gute Idee. Letztendlich will ich ja die Leute gar nicht dort haben, sondern vorher abfangen.
        Meines Wissens nach werden übrigens mehrfach +Testungen bei 1 Person nicht jedes Mal als Neuinfektion gemeldet (+/- Datenqualität bei den Ämtern natürlich).

      2. @Axel:naja das mit den Ungenauigkeiten des PCR-Test ist bekannt und es wurde auch darüber berichtet. Beispielsweise beim Österreichischen Rundfunk (der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs) – siehe unten. Es ist eben davon auszugehen, dass hin und wieder auch Menschen als Neu-Infizierte mitgezählt werden, die die Infektion schon längst überstanden haben und den Virus ergo sehr wahrscheinlich auch nicht mehr weiter verbreiten können (vorerst). Manche werden vielleicht auch mehrfach gezählt (Personal in Krankenhäusern bspw., die regelmäßig getestet werden).

        Das ist ein Problem. Die Frage ist, wieviele der Menschen, die als Neu-Infizierte mitgezählt werden, vielleicht nur von einer schon lange vergangenen Infektion tote DNA im Rachenraum haben. Der CT-Wert kann darüber Auskunft geben, wird aber oft nicht von den Laboren weiter gegeben und er wird auch nicht in den Statistiken erfasst. Laut RKI ist der CT-Wert auch nicht so einfach zu erfassen, die Menge der Viren-DNA kann im Rachenraum auch an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich stark sein, und wenn der Test nicht gut durchgeführt wird, sind die Ergebnisse zusätzlich ungenau.

        Ich selbst denke, relevanter als der PCR-Test oder irgendwelche Zahlen über Neu-Infizierte ist dann doch eher die Situation auf den Intensivstationen. Das RKI hat dazu auch eine tolle Website im Angebot. In manchen Landkreisen ist die Situation sehr eng, in anderen eben nicht. Prinzipiell sollte man aber auch in Landkreisen, wo es noch nicht brenzlig ist, nicht sorglos agieren, weil das kann sich ja jederzeit ändern, Daher ist ein vorsichtiges Handeln durchaus angemessen, auch wenn man sicher darüber diskutieren kann und sollte, welche Maßnahmen denn nun zielführend sind und welche nicht. Na immerhin hat man endlich seit ein paar Tagen den kleinen Grenzverkehr ausgesetzt, das war ja sowas von überfällig. Ist doch kein Zufall, dass besonders die Grenzregionen in Sachsen sehr hohe Zahlen an Erkrankten haben, da hätte man auch schon vor Monaten drauf kommen können, dass Mobilität eine sehr große Rolle spielt. Die asiatischen Staaten machen auch nicht umsonst alle Schotten dicht um eine Region oder eine Stadt, wenn da Infizierte auftauchen. Schön finde ich das auch nicht, aber weniger Mobilität scheint eben eine wirksame Maßnahme zu sein. Das Festhalten an den offenen Grenzen war einfach ein politischer Fehler, für den wir nun alle büßen müssen, weil uns nun irgendwelche anderen Maßnahmen auferlegt werden (die nicht hätten sein müssen). Aber es war ja anscheinend wichtiger, dass irgendwelche Leute in Tschechien einkaufen und tanken fahren können. Und nun wird mit harten Maßnahmen herumgeeiert, die aber auch nur Symbolpolitik sind und eventuell nicht mal was bewirken. Ich bin sehr sauer mit der Regierung, der von Sachsen und der von Deutschland. Ich sehe auch keine Stärke in Deutschland, eher Komplettversagen, und der Bürger wird es ausbaden! Mit seiner Gesundheit und seinem Geldbeutel (das werden Milliarden sein, die teilweise sinnlos verballert werden).

        https://science.orf.at/stories/3200755/

        „Mit Hilfe des sogenannten PCR-Tests suchen Forscher und Forscherinnen aus Abstrichen aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum bzw. aus ausgehustetem Schleim nach Virusnukleinsäure – Erbgutbestandteilen des Coronavirus. „Man weiß bei einem positiven Nachweis nicht, ob es sich um lebende Viren handelt“, sagt Kollaritsch. „Im Endeffekt fällt uns hier die Genauigkeit der PCR-Methode auf den Kopf.“ Das Verfahren sei so sensitiv (Empfindlichkeit auf vorhandenes SARS-CoV-2-Genmaterial; Anm.) und so spezifisch (de facto keine falsch positiven Befunde; Anm.), dass man bei der Entscheidung der Frage, ob zum Beispiel jemand mit überstandener Erkrankung und auch noch nach Wochen positivem PCR-Test noch „infektiös“ sei oder nicht, mit dem Verfahren in Schwierigkeiten komme. In der Schleimhaut können sich Virus-Erbgutbestandteile lange „halten“.“

      3. Lieber Michael, ich bin es leid, solche AfD-Querdenken-Rechts-Vokabeln wie „Gleichsprechmedien“ zu lesen. Sie sagen mehr über Sie, als über „die Medien“ (diese gibt es nicht, wir unterscheiden uns bspw. grundlegend von BILD und anderen).

        Vielleicht darf ich Sie aber auf einen einfachen Umstand hinweisen: „Die Mehrheit/ein Großteil usw. der Bevölkerung“ (für die jeder zu sprechen denkt, der sich selbst erhöhen will) ist für die Maßnahmen, kritisiert Teile davon, trägt jedoch das grundlegende WELTWEITE Handeln dazu mit und realisiert, dass dieser Staat sogar in der Lage ist, Ausgleichzahlungen in der Krise zu leisten. Bei aller Kritik also – kein Grund hier so zu tun, als ob mal wieder das Abendland versinkt.

        Vielleicht sollten Sie wirklich mal 2 Wochen in Spanien, Portugal, Grichenland oder sonstwo in Europa leben, um zu realisieren, wie stark letztlich dieses Land ist.

        Je öfter ich Ihre Beiträge wahrnehme, um so mehr kommt mir der alte Witz in den Kopf: „Achtung Falschfahrer auf der A9. Aus einem Auto brüllt es -einer? Hunderte!“.

        Ihr M.F.

      4. „„Hintern Horizont geht’s weiter“ sang ein alter urlinker Barde einst….“

        Wie schön: wenn bei Nebenschauplätzen schon so’n abstruser Quark geschrieben wird, muss man sich nicht mehr mit den Hauptargumenten beschäftigen. Udo Lindenberg ist weder urlinks, noch Barde ganz zu schweigen von einst.

      5. Hach Michael, warum nur diese verzweifelte Suche nach Aufmerksamkeit . . Ist FB gerade down, oder warum müssen Sie ihren Kommentar hier identisch überall drunter hängen und damit die Kommentarspalten zuspamen? Man könnte ja ihren letzten Satz direkt als eine erste Selbsterkenntnis verstehen. Einsicht ist der erste Weg . . .
        Ich hatte Sie das schon mal gefragt, erwartungsgemäß ohne Reaktion, aber dann halt nochmals: Wenn Sie den PCR-Test ablehnen, der übrigens rein nur die Virus-RNA nachweist und somit seinen Zweck erfüllt, was wäre denn dann Ihr Alternativvorschlag für den Corona-Nachweis?
        Da PCR-Tests übrigens weltweit als Nachweis genutzt werden, sind Sie da wohl einer größeren Sache auf der Spur . . .

      6. „Hintern Horizont geht’s weiter“ sang ein alter urlinker Barde einst. Ob man nun die anderen einsperrt, wie Pumuckel in die Schublade oder aussperrt nach da draußen außerhalb der so toleranten Stadt, ist eigentlich egal. Letztendlich sperrt man sich nur selbst ein in sein selbstgewähltes so schön überschaubar und kontrollierbares geistiges Gefängnis. Was wenn der PCR-Test als Hoizont des Denkens plötzlich nicht mehr existiert und man plötzlich sich in der weiten freien Welt neu orientieren muss.

      7. Wenn ein Mitarbeiter der Gleichsprechmedien einen Teil der Verantwortung für die „ganze Entwicklung“ nicht auch bei sich und seiner Zunft sucht, dann ist er entweder blind oder hinterhältig. Konkrete Verantwortung bei einem Großteil der Journalisten kann man in deren fantasielosen, jounalistisch unambitionierten und beinahe gottesgläubigen Nachplappern der Regierungsverkündungen zur Corona-Hysterie erkennen. Dazu muß man nur zwei Fragen stellen: Wie zuverlässig sind die täglich vom RKI veröffentlichten Infektionszahlen auf der Basis eines PCR-Tests, der für die Diagnostik von Infektionen ausdrücklich nicht zugelassen ist, und was sagen sie aus? Alle weiteren Schlußfolgerungen ergeben sich aus der Beantwortung dieser Frage.
        Und genau diese Fragen hätte jedeR JournalistIn stellen können, ja müssen, um seine/ihre Klientel der eigenen Glaubhaftigkeit und Lauterkeit zu versichern, um Leser aufzuklären und nicht nur mit permanenter und unkritischer Wiederholung der offiziellen Regierungsverlautbarungen deren Gehirne auf Linie zu bringen.
        Die ganzen Scheindebatten mit rechts/Covidioten vs. links/demokratische Mitte taugen zu nichts, außer vielleicht zur persönlichen Erleichterung und Selbstvergewissernung. Der Konflikt indes liegt viel tiefer, es ist ein kompletter Vertrauensverlust eines großen Teiles der Bevölkerung in die eigene Regierung und darüber hinaus in große Teile der eigenen Volksvertreter zu beklagen, und das hat gar nichts mit Links Rechts Mitte etc. zu tun.
        Im Übrigen gilt immer noch der alte Spruch: Eine Lüge bleibt eine Lüge, sooft man sie auch wiederholt!

      8. Wer spricht den hier eigentlich für Leipzig ?
        Alle Schwurbler, Querdenker, Rechte, Hooligans, Coronaleugner, AFD-Brandstifter usw. , deren Meinung mir nicht gefällt, kamen also alle von da draußen. Schön, dass Leipzig eine Stadtgrenze hat. Am Besten dort eine Mauer ziehen, dann bleiben die Guten unter sich. Da ist ja wieder mal alles klar mit der der Ringdemo von damals und dem Aufmarsch von heute. Schöne heile Welt.

      9. So isses. Leipzig kippt nicht. 4.000 friedliche Demokraten contra 500 querdenkende Nazis, Schurbler, Leugner, Idioten und Demokratiefeinde. Dennoch sind die meistens politischen Kräfte mit der Polizei unzufrieden. mein Fazit: „so richtig schön ist es nie“.
        Mensch Leute, guckt mal bitte jeder bei sich, bei sich selbst.

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