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Montag, 18. Januar 2021

Liveticker: Pandemie-Leugner/-innen wollen erneut auf den Ring + Videos

Von René Loch (Text), Tilly Domian, Sabine Eicker, Michael Freitag, Birthe Kleemann (Fotos & Videos)

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    Zwei Wochen nach der eskalierten Großdemonstration von „Querdenken“ zieht es Pandemie-Leugner/-innen am Samstag, den 21. November, erneut nach Leipzig. Diesmal ist zwar nicht mit 45.000 Menschen zu rechnen – die Schätzungen von Polizei und Expert/-innen reichen von wenigen tausend bis zu einer fünfstelligen Zahl –, aber vor allem mit Neonazis und anderen Rechtsradikalen. Die L-IZ wird heute im Liveticker fortlaufend über das Geschehen informieren.

    20:25 Uhr: Mit diesem Video verabschieden wir uns vom Geschehen in der Innenstadt

    Und eine kleine Korrektur: Auf Twitter berichten einige Journalist/-innen, dass Personen aus dem Polizeikessel in der Großen Fleischergasse gewalttätig ihnen gegenüber wurden. Es blieb also leider nicht bei verbalen Unterstellungen, dass die Presse lügen würde.

    Video L-IZ.de

    19:50 Uhr: Zeit, es zu beenden

    Die Polizei lässt die Pandemie-Leugner/-innen in Gruppen von jeweils mehreren dutzend Personen aus der Großen Fleischergasse abziehen. Ab und zu gibt es ein bisschen Unmut, wenn die Beamten wieder „Stopp“ sagen, aber im Großen und Ganzen läuft es relativ entspannt ab. Wenig entspannt sind allerdings die Sprechchöre, die von den Abreisenden teilweise zu hören sind. Da ist beispielsweise unter anderem von „Lügenpresse“ und „Antifa Hurensöhne“ die Rede.

    Positiv festzuhalten ist jedoch, dass sich der 7. November nicht im Ansatz wiederholt hat. Weder sind tausende „besorgte Bürger“ und Neonazis über den Ring gelaufen noch hat es massive Gewalt gegen Polizei und Presse gegeben. Der Großteil der Pandemie-Leugner/-innen hat mehrere Stunden in einem Polizeikessel verbracht. Das ist wohl das Gegenteil einer Revolution.

     

     

     

     

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    19:10 Uhr: Zusammen pissen gehen

    Die Polizei hat in der Großen Fleischergasse soeben die Durchsage gemacht, dass sich die ersten 30 Personen entfernen dürfen. Die Menge reagiert mit: „Wir gehen zusammen“-Rufen. Eine Person macht eine Durchsage, dass man sich nicht voneinander trennen lassen soll, weil die Antifa sonst leichtes Spiel hätte. Vorschlag unsererseits: Maske aufsetzen; dann fällt man auch nicht negativ auf.

    Zuvor hatten die Pandemie-Leugner/-innen skandiert, dass sie „pissen“ möchten.

    Video L-IZ.de

    18:35 Uhr Pfefferspray gegen Schwurbler

    Diesen Tag werden die Pandemie-Leugner/-innen wohl in schlechter Erinnerung behalten. Soeben hat die Polizei erneut Pfefferspray in der Großen Fleischergasse eingesetzt, nachdem es wieder Versuche gegeben hatte, die Absperrung zu durchbrechen. Zentrale Forderung der Anwesenden: Sie wollen den Polizeikessel verlassen. Und eine Person hat offenbar ihre Fahne an die Polizei verloren und fordert, diese zurückzuerhalten. Die Menge skandiert: „Fahne her!“

    In der ersten Reihe sind übrigens mehrere Protagonist/-innen de rechtsradikalen Medienszene zu sehen. Einer von ihnen – der sogenannte Volkslehrer – wurde abgeführt. Seinen falschen Presseausweis ist er los.

     

     

     

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    18:25 Uhr: Polizei will Pandemie-Leugner/-innen abziehen lassen

    Hektik in der Großen Fleischergasse. Pandemie-Leugner/-innen versuchen, die Polizeikette zu durchbrechen. Die Polizei drängt die Angreifer/-innen zurück und setzt dabei offenbar Pfefferspray ein. Es folgt eine Durchsage, dass sich die Anwesenden in Kürze in Kleingruppen und ohne Identitätsfeststellung zum Markt entfernen können. Das könnte allerdings schwierig werden, weil sich in der gesamten Innenstadt noch Gegendemonstrant/-innen befinden dürften.

    Innerhalb der Gruppe gibt es Streit, weil Personen, die eher hinten stehen, lautstark von 10 runterzählen, offenbar in der Erwartung, dass sich bei 0 alle kollektiv auf die Polizei zubewegen. Daran zeigen die Personen in den vorderen Reihen allerdings kein Interesse. Jemand ruft: „Kommt doch vor. Hinten zählen, ist feige.“ Generell ist die Stimmung noch immer ziemlich aufgeheizt. Wieder lautstarke „Wir sind das Volk“-Rufe.

    18:05: Fleischergasse statt Ring

    Mehrere hundert Pandemie-Leugner/-innen befinden sich in der Großen Fleischerkasse in einem Polizeikessel. An allen anderen Orten in der Innenstadt scheint es mittlerweile ziemlich ruhig geworden zu sein. In der Hainstraße kam es vor etwa einer halben Stunde zu einer Auseinandersetzung zwischen Gegendemonstrant/-innen und mutmaßlichen Neonazis. Ob es dabei Verletzte gab, konnten wir nicht feststellen.

    Mittlerweile lässt sich wohl mit einiger Sicherheit das Zwischenfazit ziehen, dass die Pandemie-Leugner/-innen ihr großes Ziel nicht erreicht haben. Ein Aufzug über den Innenstadtring fand bislang nicht statt und ist in Anbetracht der Zahlenverhältnisse bei ihnen und bei Polizei beziehungsweise Gegenprotest sehr unwahrscheinlich. Aktuell stellt sich wohl vor allem noch die Frage, wie es wieder nach Hause geht.

     

     

     

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    17:35 Uhr: Wieder mehr Bewegung in der Innenstadt

    Die Große Fleischergasse hat sich geleert. Gegendemonstrant/-innen blockieren weiter die Stelle vor den Höfen am Brühl, während die Pandemie-Leugner/-innen Richtung Thomaskirche gelaufen sind. Wohin es mit dieser Gruppe gehen soll, ist unklar. Auch auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz befinden sich laut zahlreichen Meldungen aus den sozialen Medien noch querdenkende Menschen.

    Wie in einem Livestream zu sehen ist, versucht die Polizei offenbar die große Gruppe, die eben in der Großen Fleischergasse war, aufzusplitten.

     

     

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    16:55 Uhr: Das Volk wartet mit Xavier Naidoo auf die Revolution

    Aktuell bewegt sich in der Innenstadt nicht viel. Mindestens mehrere hundert Pandemie-Leugner/-innen stehen in der Großen Fleischergasse und kommen nicht weiter, weil Antifaschist/-innen am Richard-Wagner-Platz eine Blockade errichtet haben. Die Wartenden hören „Dieser Weg wird kein leichter sein“ von Xavier Naidoo – wie wahr – und rufen „Wir sind das Volk“ und „Merkel muss weg“.

    Laut „Leipzig nimmt Platz“ befinden sich auch am Wilhelm-Leuschner-Platz einige „Querdenker“. Das Ziel, über den Ring zu laufen, scheint aber aktuell weit entfernt. Unklar ist im Moment vor allem, was mit den Menschen in der Großen Fleischergasse passieren soll.

     

     

     

     

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    16:25 Uhr: weitere Videos mit Eindrücken des Geschehens in der Innenstadt

     

     

     

     

     

     

     

     

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    16:20 Uhr: Schwurbelalarm in der Großen Fleischergase

    Eine große Gruppe von Pandemie-Leugner/-innen mit gebastelten Herzchen-Schildern steht nun in einem Polizeikessel in der Großen Fleischergasse. Sie rufen unter anderem „Ihr seid die wahren Faschisten“ und „Nazis raus“ zu den in der Nähe stehenden Gegendemonstrant/-innen. Mit dabei ist unter anderem der „Volkslehrer“. Die Polizei erklärt einzelnen „Querdenkern“, dass sie nicht sicher seien, wenn sie die Gruppe verlassen. Diese fordern, die Straße freizumachen.

    16:05 Uhr: eine unübersichtliche Lage

    Aktuell scheint es mehrere Schwerpunkte des Demogeschehens zu geben, wobei der Augustusplatz – der eigentliche Sehnsuchtsort der Pandemie-Leugner/-innen – offenbar nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Polizei, Querdenker und Gegendemonstrant/-innen befinden sich aktuell vor allem im Schillerpark, in der Nähe des Hauptbahnhofes und auf dem Marktplatz. Von letzterem setzt sich aktuell ein rechter Demozug durch das Barfußgässchen in Bewegung.

    15:45 Uhr: Auseinandersetzungen rund um den Augustusplatz

    Rund um den Augustusplatz treffen Pandemie-Leugner/-innen und Gegendemonstrant/-innen immer häufiger aufeinander. So tauchten vor dem Radisson Blu mehrere Neonazis auf, denen Antifaschist/-innen auf der Gewandhausseite des Augustusplatzes lautstark entgegentraten. Vereinzelt flogen Gegenstände. Nun steht die Polizei auf dem Ring und trennt beide Lager.

    Auch vor dem Hauptbahnhof ist es zu Zusammenstößen zwischen Neonazis und Linken gekommen. Die Polizei blockiert derzeit mit zwei Wasserwerfern die Goethestraße. Ziel ist es offenbar, zu verhindern, dass Pandemie-Leugner/-innen zum Augustusplatz kommen. Generell orientiert sich das Geschehen immer weiter Richtung Hauptbahnhof. Der Kurt-Masur-Platz verkommt tatsächlich zur Nebensache.

     

     

     

     

     

     

     

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    15:25 Uhr: Die entscheidenden Minuten rücken näher

    Wir nähern uns langsam dem Zeitpunkt, der von Personen aus dem „Querdenken“-Umfeld als Startschuss für den Aufzug auf dem Ring ausgegeben wurde. Kurz vor 15:30 Uhr konzentriert sich das Geschehen immer mehr auf den Augstusplatz.

    Dort befinden sich einerseits mehrere tausend Gegendemonstrant/-innen bei regulär angemeldeten Kundgebungen. Allerdings tauchen andererseits auch immer mehr Pandemie-Leugner/-innen dort auf. Die Polizei konzentriert sich mit ihren Einheiten sowie Reiterstaffel und Wasserwerfern zunehmend auf diesen Ort. Teilweise mischen sich die Lager bereits. Insgesamt scheint die Lage aber noch unter Kontrolle.

    Die Klientel bei den Pandemie-Leugner/-innen ist eine Mischung aus älteren Personen und eher jungen, kräftigen Neonazi-Gruppen. Vielen scheint nicht klar, wo genau heute etwas stattfinden soll. In Telegram-Gruppen finden sich regelrechte Hilfeschreie, dass man von „der Antifa“ umgeben sei und nicht wisse, wo man sich treffen soll: Kurt-Masur-Platz? Augustusplatz? Alte Messe?

    Dieses Chaos ist einerseits jenen zu verdanken, die seit Tagen in den Telegram-Gruppen bewusst falsche beziehungsweise irreführende Angaben machen und damit zur Verwirrung beitrugen. Andererseits ist das aber auch eine Folge, der mangelnden Kommunikation seitens jener, die für heute zum Aufzug auf dem Ring aufgerufen haben. Was nun der eigentliche Plan ist, ist offenbar selbst für die „Querdenker“ schwer zu durchschauen.

    Abgesehen vom Hotspot auf dem Augustusplatz finden sich in den sozialen Medien immer wieder Meldungen von kleinen und großen Gruppen, die in der gesamten Innenstadt unterwegs sind und dem „Querdenker“-Lager zugerechnet werden. Überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.

     

     

     

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    15:00 Uhr: Polizei setzt Maskenpflicht offenbar durch

    Es ist schon ein deutlich anderes Bild, das die Pandemie-Leugner/-innen auf dem Kurt-Masur-Platz heute abgeben. Fast alle tragen Masken, wohl vor allem deshalb, weil die Polizei darauf achtet, dass sie das tun. Der Beginn der Kundgebung verzögert sich allerdings weiterhin. Von Revolution ist in Leipzig bislang nichts zu spüren.

    14:40 Uhr: Kundgebung vor der Moritzbastei kann nicht starten

    Jetzt wird‘s lustig. Die Stadt teilte via Twitter soeben mit, dass die Kundgebung vor der Moritzbastei nicht starten kann, weil „das Maskenbefreiungs-Attest des Anmelders unvollständig“ sei und „nicht akzeptiert“ werden könne.

    Eine große Rolle wird das möglicherweise sowieso nicht spielen, da diese Fläche eher ein Nebenschauplatz sein dürften. Abseits des Kurt-Masur-Platzes sind an vielen anderen Orten ebenfalls „Querdenker“ unterwegs, darunter erneut Nazigruppen. Ärger droht derzeit insbesondere auf dem Augustusplatz, wo sich „Querdenker“ im Gegenprotest aufhalten.

     

     

     

     

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    14:20 Uhr: Überraschendes Youtube-Programm

    Für so manche Youtuber/-innen aus der „Querdenken“-Szene beginnt der Demotag offenbar holprig. In einem Livestream war zu sehen und hören, wie die Polizei die Person ohne Maske nicht auf die Kundgebungsfläche vor der Moritzbastei lassen wollte. Statt Revolution gibt‘s im Livestream deshalb nun einen Gang durch die Innenstadt und die Suche nach einer Verkaufsstelle für Masken zu sehen.

    14:00 Uhr: Im Bahnhof empfängt die Polizei mutmaßliche Querdenker, die teilweise Widerstand leisten

     

     

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    13:45 Uhr: Auf Telegram ist mehr los als auf den Straßen

    Dass sich nicht allzu viele „Querdenker“ in den Absperrbereich vor der Moritzbastei begeben würden, war absehbar. Von dort zum geplanten Aufzug auf dem Innenstadtring zu gelangen, dürfte schließlich sehr schwierig werden.

    Stattdessen ist davon auszugehen, dass sich viele Gruppen in der Innenstadt verteilen beziehungsweise noch gar nicht angereist sind. In den sozialen Medien kursieren viele Meldungen und Ankündigungen, bei denen vollkommen unklar ist, ob sie tatsächlich von „Querdenkern“ kommen oder von Personen, die deren Kommunikation stören wollen. So gibt es aktuell beispielsweise den Aufruf, zur Alten Messe zu fahren, um von dort in die Innenstadt zu laufen.

    Unterdessen gibt es auf dem Augustusplatz weiterhin vielfältigen und bunten Protest gegen die Pandemie-Leugner/-innen.

     

     

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    13:35 Uhr: Die ersten Fotos aus der Innenstadt

    13:30 Uhr: Der abgesperrte Bereich vor der Moritzbastei

    Video L-IZ.de

    13:20 Uhr: Es es noch ruhig in Leipzig

    Mittlerweile haben sowohl die Kundgebungen von „Leipzig nimmt Platz“ vor der Oper als auch jene aus der „Querdenken“-Szene vor der Moritzbastei begonnen. Während sich an ersterer nach unseren Schätzungen bis zu 1.000 Personen beteiligen, sieht es wenige hundert Meter entfernt ganz anders aus. Lediglich rund 25 „Querdenker“ haben sich auf dem Kurt-Masur-Platz eingefunden. Einige stehen außerhalb der Kundgebungsfläche am Polizeigitter, sollen nun aber entweder „eintreten“ oder gehen.

    Nach einem Aufzug auf dem Innenstadtring sieht es bislang nicht aus. Die Polizei ist rund um Augustusplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz mit schwerem Gerät präsent. Allerdings wollen die Pandemie-Leugner/-innen erst gegen 15:30 Uhr auf den Ring. Bis dahin könnte sich die Lage also noch ändern.

    12:35 Uhr: Diskussion um die Maskenpflicht

    Video L-IZ.de

    In Leipzig wollen am Samstag, den 21. November, erneut Pandemie-Leugner/-innen demonstrieren. Vor der Moritzbastei soll um 13 Uhr eine Kundgebung starten. Eigentliches Ziel ist es allerdings, am späten Nachmittag über den Innenstadtring zu laufen. Dafür gibt es zwar keine Anmeldung – die Corona-Schutzverordnung erlaubt solche Aufzüge sowieso nicht –, aber entsprechende Aufrufe.

    Diese kommen diesmal vor allem von rechtsradikalen Gruppen und Einzelpersonen wie der NPD, der Partei „Die Rechte“, Attila Hildmann, Björn Höcke, Hagen Grell und Sven Liebich. Aber auch Protagonist/-innen der „Querdenker“ haben die unangemeldete Demonstration beworben, unter anderem der Rechtsanwalt Markus Haintz und Mitglieder des Orgateams der „Bewegung Leipzig“. Generell hält sich „Querdenken“ mit Aufrufen diesmal jedoch zurück.

    Seitens des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“ ist wieder Gegenprotest angekündigt. Die größte Kundgebung soll 12:30 Uhr am Augustusplatz beginnen. Auch am Wilhelm-Leuschner-Platz soll es Gegenprotest geben.

    Polizei und Stadt haben im Vorfeld angekündigt, diesmal konsequent gegen Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung vorzugehen und beispielsweise fehlende Gesichtsmasken mit Bußgeldern zu ahnden. Gegen Mittag waren am Ring bereits zahlreiche Polizeifahrzeuge, darunter auch Wasserwerfer, zu sehen.

    Die L-IZ wird heute im Liveticker fortlaufend über das Geschehen informieren.

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    6 KOMMENTARE

    1. Lächerliche Kasper, ich schrieb es bereits.
      Hoffentlich löst sich der ganze Quatsch bald auf wie Legida.

    2. Entschuldigung, ich hatte vergessen:
      Ganz herzlichen Dank für die ausführliche und objektive Berichterstattung! Weiter so, mein Abo lohnt sich jeden Tag mehr.👍👏💐

    3. Wunderbar, ein großes Lob für alles. Scheinbar waren dennoch viele der Leipziger Politiker erneut unzufrieden mit der Polizei, bzw. dem Innenminister Wöller. Ist euch mal aufgefallen dass es immer nur Streß gibt wenn sich „Leipzig nimmt Platz“ und die Antifa gagegen stemmen, Alle Querdenker/Bewgeung Leipzig Demos den Sommer über waren immer friedlich, es sei denn es kam zu Gegenprotesten. Warum sind Gegenproteste genau wichtig ?

    4. „Warum sind Gegenproteste genau wichtig ?“

      Ich empfehle einen Blick in ein gutes Geschichtsbuch. Alternativ gibt es auch ganz gute Dokus bei Youtube, falls Ihnen das mehr liegt. Und mit Blick auf die „Anwesenheitsliste“ der Mitdemonstranten die Frage danach gern noch mal stellen.

    5. Wenn ein Mitarbeiter der Gleichsprechmedien einen Teil der Verantwortung für die „ganze Entwicklung“ nicht auch bei sich und seiner Zunft sucht, dann ist er entweder blind oder hinterhältig. Konkrete Verantwortung bei einem Großteil der Journalisten kann man in deren fantasielosen, jounalistisch unambitionierten und beinahe gottesgläubigen Nachplappern der Regierungsverkündungen zur Corona-Hysterie erkennen. Dazu muß man nur zwei Fragen stellen: Wie zuverlässig sind die täglich vom RKI veröffentlichten Infektionszahlen auf der Basis eines PCR-Tests, der für die Diagnostik von Infektionen ausdrücklich nicht zugelassen ist, und was sagen sie aus? Alle weiteren Schlußfolgerungen ergeben sich aus der Beantwortung dieser Frage.
      Und genau diese Fragen hätte jedeR JournalistIn stellen können, ja müssen, um seine/ihre Klientel der eigenen Glaubhaftigkeit und Lauterkeit zu versichern, um Leser aufzuklären und nicht nur mit permanenter und unkritischer Wiederholung der offiziellen Regierungsverlautbarungen deren Gehirne auf Linie zu bringen.
      Die ganzen Scheindebatten mit rechts/Covidioten vs. links/demokratische Mitte taugen zu nichts, außer vielleicht zur persönlichen Erleichterung und Selbstvergewissernung. Der Konflikt indes liegt viel tiefer, es ist ein kompletter Vertrauensverlust eines großen Teiles der Bevölkerung in die eigene Regierung und darüber hinaus in große Teile der eigenen Volksvertreter zu beklagen, und das hat gar nichts mit Links Rechts Mitte etc. zu tun.
      Im Übrigen gilt immer noch der alte Spruch: Eine Lüge bleibt eine Lüge, sooft man sie auch wiederholt!

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