Der Fußweg von der Endstelle der Linie 1 (Lausen) zum Kulkwitzer See wird ab April dieses Jahres endlich errichtet. Dies geht aus einer Informationsvorlage der Stadt Leipzig hervor. Erfreut zeigen sich darüber die Mitglieder der Grünauer SPD, die sich seit 2013 für die Ertüchtigung des bisherigen Trampelpfads einsetzen.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Kapitel endlich zu einem guten Ende gebracht wird.“ so Heiko Bär, Grünauer SPD-Chef und Mitglied des Leipziger Stadtrats. „Gerade in den Sommermonaten wird die Verbindung von der Straßenbahnendstelle zum See rege genutzt. Bisher ist dies leider noch mit Stolperfallen, Matsch und der sprichwörtlichen ‚Schneise durch den Urwald schlagen‘ verbunden. Auch bei Dunkelheit ist der Trampelpfad durch die bisher fehlende Beleuchtung nur mit Überwindung nutzbar.“

Dennoch bleiben noch Fragen zum Neubau offen. „Die Bauphase ist von April bis Oktober geplant und fällt damit mit der Hauptnutzungszeit des Weges zusammen. Ob und wie während des Bauablaufs eine Zugänglichkeit des Sees von der Endstelle aus gewährleistet bleibt, geht aus der Vorlage der Stadt leider nicht hervor“ so Bär. „Hierzu muss in der nächsten Stadtratssitzung nochmal nachgefragt werden.“

Der Neubau des Weges ist aus Sicht der Grünauer Sozialdemokraten aber nur ein erster Schritt zur Entwicklung des Areals am Kulki. „Weitergehen muss es in den kommenden Jahren mit der Pflege und Entwicklung von Freizeitanlagen, Toilettenangeboten und Wegbeleuchtungen am See. Dazu muss in diesem Jahr aber endlich die Auflösung des Zweckverbands Kulkwitzer See erfolgen, damit die Stadt in direkter Zuständigkeit das Gelände verwalten und Investitionen vornehmen kann.“ so Bär abschließend.

 

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