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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Fundaufkommen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) Sachsen in 2020 auf gleichbleibendem Niveau

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    Auch 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gibt es für den Kampfmittelbeseitigungsdienst noch immer viel zu tun. Trotz der Einschränkungen durch die Corona Pandemie sind die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Jahr 2020 zu insgesamt 816 Einsätzen gerufen worden. Das sind nur neun Einsätze weniger als im vorangegangenen Jahr.

    Dabei wurden insgesamt über 160 Tonnen Kampfmittel aufgefunden, wobei der größte Anteil auf Artilleriemunition (Rund 115.000 kg) und Nahkampfmittel (Rund 35.000 kg) entfällt. Gleichzeitig kann aber im Vergleich zum Vorjahr auch ein leichter Rückgang bei den Funden von Artilleriemunition, Abwurfmunition sowie bei den Sprengstoffen verzeichnet werden. Im Bereich der Nahkampfmittel und Waffen wurde wiederum eine leichte Zunahme der Funde festgestellt.

    Nicht immer sind die aufgefundenen Kampfmittel jedoch transportfähig und können geborgen und in der hauseigenen, modernen Kampfmittelzerlegeeinrichtung vernichtet werden. Dann wird zunächst eine Entschärfung oder gar die Sprengung am Fundort notwendig. Im Jahr 2020 konnten drei Bomben von den Mitarbeitern des KMBD entschärft werden. 42 Sprengungen mussten direkt am Fundort vorgenommen werden. Zu den besonderen Arten von Einsatzfällen zählen auch die Tauchgänge der Einsatztaucher des KMBD. Drei Mal tauchten sie im vergangenen Jahr auf der vorbeugenden Suche nach Kampfmitteln in der Elbe.

    Neben der fach- und umweltgerechten Vernichtung von Kampfmitteln bearbeitet der KMBD weiterhin Anfragen zur Prüfung von Grundstücken auf eine Kampfmittelbelastung. Insgesamt 654 Anfragen gingen dazu im vergangenen Jahr von sächsischen Gemeinden und Städten ein.

    Verhalten beim Auffinden von Fundmunition

    Sollten Sie als Privatpersonen in Wald und Flur oder gar dem eigenen Garten einen ungewöhnlichen Gegenstand finden, der den Verdacht auf Fundmunition erregt, berühren Sie diesen bitte nicht, sondern sichern Sie die Fundstelle gut sichtbar und informieren Sie die nächste Polizeidienststelle unter der 110 über den Fund.

    Weiterführende Informationen zur Arbeit des KMBD sowie aktuelle Zahlen zu Einsätzen und Funden aus dem Jahr 2020 finden Sie auf: https://www.polizei.sachsen.de/de/pva.htm und https://www.polizei.sachsen.de/de/36742.htm

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