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Schauspiel Leipzig: Wir erweitern unser Online-Programm

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    Das Schauspiel Leipzig erweitert sein Online-Programm. Ab dem 19. Februar werden fünf Wochen lang Inszenierungen aus dem Repertoire der Diskothek gestreamt, die in der kommenden Spielzeit nicht wieder gezeigt werden können.

    „Brennende Erde“ (R: Regine Dura & Hans-Werner Kroesinger), „Fluss, stromaufwärts“ (R: Gordon Kämmerer) sowie „Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind“ (R: Claudia Bauer) sind ab dem 19.02. auf der Streaming-Plattform www.dringeblieben.de ein letztes Mal zu erleben. Der Ticketpreis beträgt 5 Euro bzw. ermäßigt 3 Euro. Die Termine und der Link zum Ticketkauf finden sich auf der Webseite: www.schauspiel-leipzig.de

    „Brennende Erde“ entstand als Auftragswerk des Schauspiel Leipzig über die Geschichte des Braunkohle-Tagebaus im Leipziger Südraum. Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger spannen darin einen weiten Bogen: von der Zeit des Tertiär, in der die Braunkohle entstand, über ihre Bedeutung für die Industrie der DDR und die Folgen für die Menschen der Region bis hin zur Entscheidung für den Kohle-Ausstieg jüngst.

    Berichte und eigens geführte Interviews, Aktenfunde aus dem Stasi-Archiv und Dokumentationen bilden die Grundlage für ein besonderes Stück Dokumentartheater nicht nur zur Leipziger Zeitgeschichte.

    Termine: 19.2. & 20.2. & 22.2. sowie 11.3. & 19.3. ab jeweils 20 Uhr für 24h auf www.dringeblieben.de verfügbar. Am 5.3. Stream von 20 – 21.30h, im Anschluss Live-Nachgespräch

    „Fluss, stromaufwärts“ von Alexandra Pâzgu war das Preisträgerstück des „Exil-DramatikerInnenpreises“ 2018: Ein Kammerspiel, das sich mit Grenzgängen zwischen Nationen, Generationen sowie Realität und Utopie auseinandersetzt. Gordon Kämmerers Uraufführungs-Inszenierung spielte dabei auf besondere Weise mit der Interaktion zwischen Ensemble und Publikum, das sich mitten im Geschehen wiederfand.

    Termine: 26.2. & 27.2. sowie 6.3. & 13.3. & 20.3. & 26.3. ab jeweils 20 Uhr für 24h auf www.dringeblieben.de verfügbar.

    „Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind“ von Bernhard Studlar war seit der Uraufführung durch Hausregisseurin Claudia Bauer mehrere Jahre einer der großen Erfolge im Repertoire der Diskothek: ein pointiertes Stück über den sogenannten Alltag von Großstadt-Menschen, die zwischen den heiß diskutierten Entscheidungen über das richtige Bier bis hin zum richtigen Leben nicht mitbekommen, wie um sie herum die bekannte Welt in Stücke fällt.

    Termine: 4.3. & 8.3. & 12.3. & 21.3. & 22.3. & 27.3. ab jeweils 20 Uhr für 24h auf www.dringeblieben.de verfügbar.

    Zusätzlich finden sich auf der Webseite des Theaters zahlreiche digitale Angebote, wie z.B. die Videoreihe „13 Blicke hinter die Kulissen“, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schauspiel Leipzig berichten, wie ihr Arbeitsalltag trotz geschlossener Türen weitergeht. In der Reihe „ensemble & gäste“ stellen Mitglieder des Schauspiel Leipzig fortlaufend Gäste vor, die das Haus und seine Produktionen prägen.

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