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Chancen des Booms von Regionalität und Bio-Produkten für Sachsen nutzen

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
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    Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther hat sich am Donnerstag (29.4.) bei einem Fachgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen der Absatz sowie Chancen, Herausforderungen und Maßnahmen für die Vermarktung regional beziehungsweise ökologisch produzierter Lebensmittel in Sachsen.

    Günther: „Regionalität und Bio-Produkte boomen. Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Das ist eine riesige Chance für unser Ziel, Regionalität von der Nische zur Systemrelevanz bringen. Wenn bei uns mehr regionale Lebensmittel verkauft werden, stärkt das die produzierenden und verarbeitenden Betriebe. Aber auch der Handel profitiert davon.

    Der Lebensmitteleinzelhandel ist einer der Schlüssel unserer Strategie. Er kann mehr regionale Produkte und mehr Bio mit regionalen Zutaten und Vorprodukten von den Betrieben nachfragen und regionale Marken bekannter machen. Gleichzeitig beobachten wir, dass bei einigen Warengruppen die Nachfrage höher ist als das Angebot regional erzeugter Ware. Das ist auch eine Folge davon, dass Strukturentscheidungen und Förderpolitik in der Vergangenheit nicht konsequent auf die regionale Wertschöpfung ausgerichtet waren.“

    Der Austausch mit dem Einzelhandel helfe, die Arbeit des Landwirtschaftsministeriums oder die der neu geplanten Agrarmarketingagentur gezielt auszurichten und die Aktivitäten der Branche zu ergänzen, so der Minister weiter.

    Die fünf großen Unternehmen EDEKA, REWE, die Schwarz-Gruppe, Aldi und Metro bestreiten bundesweit über 75 Prozent des Lebensmittelumsatzes. In Sachsen bereichern regionale Unternehmen wie Konsum Dresden, Konsum Leipzig oder die VG Dresden den Wettbewerb.

    In Sachsen haben etwa 5.700 landwirtschaftliche Betriebe 21.000 Beschäftigte. In den rund 1.800 Betrieben des sächsischen Ernährungsgewerbes und -handwerks arbeiten ca. 43.000 Beschäftigte. Das Potential für diese Unternehmen macht u. a. der Selbstversorgungsgrad deutlich, der in einigen Bereichen noch gering ist. Er lag in den letzten Jahren bei Gemüse bei ca. zehn Prozent, bei Obst bei 30 Prozent und bei Schweine- und Geflügelfleisch bei etwa 40 Prozent der in Sachsen konsumierten Produkte.

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