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Guter Baufortschritt bei der JVA Zwickau

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    Der schneereiche Winter und die Corona-Pandemie haben die Bauarbeiten auf Sachsens derzeit größter Baustelle, der zukünftigen Justizvollzugsanstalt Zwickau, kaum gebremst. Der im November 2020 begonnene Rohbau des Gemeinschaftsprojektes der beiden Freistaaten Thüringen und Sachsen nimmt zunehmend Gestalt an.

    Aktuell werden zwischen den aus den Baugruben herausragenden Bohr- und Rammpfählen die Grundleitungen zur Ver- und Entsorgung der einzelnen Gebäude verlegt. Danach beginnen die eigentlichen Hochbauarbeiten, für die erste Bodenplatten gegossen und im Anschluss Wände gesetzt werden.

    Im Sommer kommenden Jahres sollen die Rohbauarbeiten fertig sein. Es entstehen innerhalb der 1,35 Kilometer langen Anstaltsmauer unter anderem sechs Hafthäuser, eine Sporthalle, Werkstätten und Versorgungseinrichtungen. Außerhalb der Mauer wächst ein Gebäude für den offenen Vollzug Schritt für Schritt. Hier entstehen 90 Haftplätze. Nach dem Fundament und der Bodenplatte werden dort aktuell Wände und Decken errichtet.

    Nachdem ein Großteil der Bauleistungen vergeben ist, zeigt sich, dass die bisher genehmigten finanziellen Mittel nicht ausreichen, um das Projekt im geplanten Umfang realisieren zu können.

    Ursächlich sind der gestiegene Baupreisindex und eine anhaltend gute Baukonjunktur, die zu hohen Marktpreisen führt. Liefer- und Personalengpässe in Folge der Corona-Pandemie haben zudem unerwartete Preisaufschläge mit sich gebracht. Neue gesetzliche Vorgaben und geänderte Rahmenbedingungen aufgrund der 2018 mangels Angeboten nicht zustande gekommenen Vergabe an einen Generalunternehmer (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/221442) machten zudem planerische und bauliche Anpassungen erforderlich.

    In Summe steigen die Gesamtbaukosten von zuletzt 174 Millionen Euro nunmehr auf aktuell insgesamt rund 235 Millionen Euro an. Die Kostensteigerung wird von den Freistaaten Thüringen und Sachsen entsprechend dem vereinbarten Verteilungsschlüssel gemäß der Haftplätze getragen. Trotz der Kostensteigerung kann mit den voraussichtlich verfügbaren Haushaltsmitteln des vom Gesetzgeber noch zu verabschiedenden Doppelhaushaltes 2021/2022 das Projekt planmäßig fortgeführt werden.

    Die bauliche Fertigstellung der JVA ist weiterhin im zweiten Quartal 2024 geplant. Auf der 31.500 Quadratmeter großen Fläche entstehen bis dahin insgesamt 820 Haftplätze, von denen Sachsen 450 und Thüringen 370 nutzen wird.

    Die Projektleitung hat der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) inne.

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