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René Hobusch (FDP): Rot-Grün-Rot provozieren neue Verkaufswelle auf Immobilienmarkt

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    Der Bundestagsdirektkandidat der Freien Demokraten im Leipziger Norden, René Hobusch, warnt eindringlich vor der Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Vermögensabgabe. Insbesondere SPD, Linke und Grüne haben entsprechende Pläne für die Zeit nach der Bundestagswahl.

    „Gerade für den Immobilienmarkt in Leipzig würde es zu einer massiven Verkaufswelle privater Eigentümer kommen, die Häuser als langfristiges Anlageobjekt überwiegend zur Altersvorsorge vermieten. Die Mieten in Leipzig sind im Bundesvergleich sehr gering. Eine Rendite von vielleicht vier oder fünf Prozent bezieht sich auf das eingesetzte Kapital zum Zeitpunkt des Hauskaufs.

    Bei der Besteuerung von Vermögen wird aber nicht auf den Anschaffungswert, sondern auf den Zeitwert zurückgegriffen werden. Setzt man aber Zeitwert und Ertrag aus Miete bei Bestandsobjekten in Leipzig ins Verhältnis, liegt die Rendite teils bei kaum mehr als ein, zwei Prozent. Damit würde der Ertrag, der für viele ältere private Vermieter als sichere Altersvorsorge gedacht ist, durch die Vermögensbesteuerung aufgezerrt.

    Da man Häuser aber nicht scheibchenweise verkaufen kann, um seiner Steuern zu bezahlen, würde eine Verkaufswelle einsetzen. Der Immobilienbesitz würde sich auf institutionelle Anleger konzentrieren“, beschreibt Hobusch das Szenario und ergänzt: „Das wäre das Ende eine differenzierten Wohnungsmarktes, in dem es auch Kleinvermieter gibt, die nur ein, zwei Häuser besitzen, teils selbst in den Objekten wohnen und ihre Mieterinnen und Mieter seit langen Jahren kennen.

    Wenn das das Ziel von Linke, SPD und Grünen ist, dann müssen die hiesigen Kandidaten dies den Menschen auch offen sagen und sich nicht weiter hinter Gerechtigkeitsfloskeln verstecken. Wer eine Anheizen des Immobilienmarktes durch eine neue Verkaufswelle verhindern will, muss Nein zur Vermögensbesteuerung sagen.“

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    2 KOMMENTARE

    1. Ich bitte die reichlich vorkommenden Rechtschreibfhler zu entschuldigen. Ich dachte den Text noch mal korregieren zu können.
      st.

    2. Herr Hobusch bleibt sich treu.
      Die gebeutelten Besitzer von Wohnimmobilien werden diese, mit der befürchteten Rot-Rot-Grünen Regierungsübernahme verschleudern müssen. Dazu kommt noch die drohende Vermögensabgabe, die die Lebensentwürfe dieser Menschen zu zerstören droht.
      Nun gut: Mal davon abgesehen, dass diese 1997 abgeschaffte Steuer schon mit der Regierungsübernahme durch Schröder 1998 nicht wieder eingeführt wurde, scheint es hier vordergründig um das Angstschüren zu gehen.
      Die Verquickung von tragbaren Belastungen großer Vermögen mit dem Wohnen in unserer Stadt ist schon frech. Und das über den Umweg der Angst vor Altersarmut, die ja nun den Immobilienbesitzer nicht treffen wird, da sein vollig leistungsloser Zuwachs an Vermögen in den letzten 10 Jahren auch in den weniger atraktiven Standorten immerhin durchschnittlich um die 50% beträgt. Einfach weil die Hütten immer teurer werden. Auch gebe ich zu bedenken, dass ich verwundert bin, das diese armen Teufel offensichtlich nicht für ihren Lebensabend vorgesorgt haben – so wie die meisten von uns, mit der Einzahlung in eine Rentenkasse.
      Offensichtlich soll hier tatsächlich der Idee Vorschub geleistet werden, der Großteil der privaten Immobilienbesitzer zehrt von den kärglichen Einnahmen der viel zu niedrigen Mieten.
      Wer sich einmal die Mühe macht zu errechnen, was von der überwiesenen Kaltmiete beim Wohnungseigentümer hängen bleiben kann wird erstaunt feststellen hier geht es um gigantische Summen. Schon im kleinen sind die Mieteinnahmen zum Beispiel für ein Mehrparteien-Mietshaus mit 500 Quadratmetern und 5 Euro pro Quadratmeter 2500 Euro pro Monat. Ich gehe hier von der Kaltmiete aus. Alles andere (außer der Verwaltung und notwendigen Instandhaltung) wird ja per Nebenkosten umgelegt. Bei der föllig überzugenen Annahme 20% der Einnahmen würden für diese Aufgaben zurückgelegt (5% sind üblich) bleibt dem Besitzer immer noch ein leistungsloses Einkommen von 2000 Euro pro Monat. Nicht schlecht Herr Specht!
      Oft kommt dann das Argument, dass das Objekt belastet wurde (also es als Sicherheit für Kredite oder ähnliches herhalten muss). Jetzt mal die Frage: Warum sollen die Mieter die Kredite oder Schulden der Eigentümer bezahlen? Hat sich der Erwerber der Immobilie das so gedacht.
      Also: Ich borge mir Geld für ein Haus, dann saniere ich es und anschließend vermiete ich es. Der Mietpreis soll dann die Kaufschuld und den Kredit für die Sanierung abbezahlen. Je nach Kalkulation hat dann der Mieter dem gebeutelten Immobilieneigentümer nach zehn oder auch zwanzig Jahren die Hütte bezahlt, erhalten, saniert und modernisiert. Und durch seine Kommune wurde zusätzlich in die Infrastruktur / Kultur / Sicherheit investiert (auch mit den Steuern und Abgaben der Mieter) und daher ist der Wertzuwachs der Immobilie nicht unerheblich.
      So und jetzt soll ich Angst haben das die großen Vermögen belastet werden? Und zu den Vermögen auch Immobilien gezählt werden? Ich glaube nicht, dass ich hier erwähnen muss: Es geht nicht um die selbstbewohnten Wohnhäuser und Wohnungen. Es geht um das Geschacher und die exorbitanten Profite, die aus dieser Daseinsfürsorge (denn das stellt das Wohnen dar!) herausgepresst werden. Es geht um die leistungslosen Einkommen die vagubundierend immer weiter nach sogenannten ‚Anlagemöhlichkeiten‘ suchen und dabei das solide kaufmännische Handeln außer Kraft setzen.
      Es wird mit unseren Wohnungen gezockt und das bedeutet: Es wird mit der Zukunft von weit über 80% der Bewohner dieser Stadt Monopoly gespielt.
      Also es gilt: Vermögensteuer und Immobilienmarkt sind zwei ganz verschiedene Dinge. Gier ist eine Todsünde. Und jedem der in Not gerät, könnte man jetzt anmerken, auch den verarmten Immobilenverkäufern, wird in unserem Staat nach Bedarf geholfen. Nimmt man zumindestens an…
      Und auf das haarsträubende Argument des Herrn Hobusch, der überhitzte Immobilienmarkt würde eine ungerechte Besteuerung hervorrufen, will ich jetzt mal lieber nicht eingehen. Die Mieter haben ihn auf alle Fälle nicht überhitzt…

      Rattenfänger war mal ein ehrbarer Beruf.

      Stefan Lange

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