17.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Sorge um das Ökosystem Elbe

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Auf Antrag der Elbanrainer-Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein hat die Umweltministerkonferenz am Freitag (23.4.) beschlossen, dass das deutsch-tschechische Abkommen zur Elbe den Anforderungen des Gesamtkonzeptes Elbe entsprechen muss.

    Die Konferenz der Umweltministerinnen, -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder sieht das Gleichgewicht zwischen Ökologie und Verkehr, so wie es das Gesamtkonzept Elbe vorsieht, gefährdet.

    Sachsens Umweltminister Wolfram Günther: „Das deutsch-tschechische Abkommen zur Elbe gibt der Schifffahrt Vorrang. Das widerspricht dem Gesamtkonzept Elbe (GKE). Der Erhalt der biologischen Vielfalt, die Wasserrahmenrichtlinie und das Thema Sohlerosion müssen weit mehr Beachtung finden, als es jetzt der Fall ist. Wir setzen mit viel Aufwand Programme zur Renaturierung von Auen auf. Das würde vom Abkommen konterkariert.

    Entlang der Elbe sind die bestehenden und zu renaturierenden Landschaften massiv gefährdet, wenn die Schiffbarkeit der Elbe das einzige Ziel des Abkommens bleibt. Hinzu kommt: Angesichts der zurückliegenden Dürrejahre und der für die Elbe typischen langen Niedrigwasserperioden hat die Güterschifffahrt auf der Elbe keine wirklich verlässliche Perspektive.“

    Die Umweltministerkonferenz hat die Bundesregierung am Freitag (23.4.) aufgefordert, die Vereinbarung mit der Tschechischen Republik zugunsten der Schiffbarkeit der Elbe nachzuverhandeln und dabei die Bundesländer mit einzubeziehen. Die Länderministerinnen und -minister befürchten, dass die Grundgedanken sowie die konkreten fachlichen und politischen Handlungsziele des langjährig entwickelten Gesamtkonzepts Elbe im Abkommen nicht umgesetzt werden.

    Alle sieben Anrainer-Länder drängen darauf, ein Gleichgewicht zwischen Ökologie und Verkehr herzustellen. Da Kompetenzen der Länder in den Bereichen Naturschutz, Hochwasserschutz und Wasserhaushalt berührt sind, fordern sie, von der Bundesregierung einbezogen zu werden.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige