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Kultur- und Reiseland Sachsen durch Doppelhaushalt gestärkt

Von Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus
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    Sachsen ist das Kulturreiseland Nummer 1 in Deutschland und bringt dieses Selbstverständnis auch im neuen Haushalt 2021/2022 zum Ausdruck. Im neuen Doppelhaushalt stehen allein für die Kulturräume – also für den Erhalt und die Stärkung der kulturellen Vielfalt in der Fläche – jährlich 104,7 Millionen Euro bereit.

    „Ich freue mich, dass durch die Entfrachtung der Kulturraumförderung von der Mitfinanzierung der Landesbühnen künftig pro Jahr 3,2 Millionen Euro mehr für die Kulturräume zur Verfügung stehen“, sagte Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus, anlässlich der Verabschiedung des Doppelhaushalts.

    Außerdem unterstützt der Freistaat die Weiterentwicklung des Käthe-Kollwitz-Haus in Moritzburg mit 30.000 Euro jeweils für 2021 und 2022. „Es sind diese kleinen und lebendigen Kulturorte, die historisch und künstlerisch mit ihrer Umgebung eng verwoben sind, die unsere Kulturlandschaft insgesamt so reich und einzigartig machen. Es ist unser klares politisches Ziel und für mich persönlich immer wieder ein Ansporn, neben den großen Leuchttürmen auch die kleinen kulturellen Leuchtfeuer zu stärken“, sagte Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus, anlässlich der Verabschiedung des Doppelhaushalts.

    Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und ihre Sparten und Programme werden mit jährlich über 6,6 Millionen Euro unterstützt, das Finanzierungsabkommen für die Unterstützung der sorbischen Sprache und Kultur wurde auf 8 Millionen Euro jährlich aufgestockt. Die Musikschulen erhalten 750.000 Euro pro Jahr mehr als bisher. Der Freistaat Sachsen unterstützt die die Kulturhauptstadt Chemnitz mit jährlich 2,5 Millionen Euro im Doppelhaushalt.

    Insgesamt werden die Mittel für Kultur in 2021 um 23,7 Millionen Euro erhöht, in 2022 erhöhen sich diese nochmals um 6,0 Millionen Euro. »Wir haben damit insgesamt 268 Millionen Euro für 2021 und 274 Millionen Euro in 2022 zur Verfügung. Das ist keineswegs selbstverständlich in diesen Zeiten«, so Klepsch weiter.

    Auch der Tourismus kann nach schweren Rückschlägen durch die Pandemie wieder auf stabile Förderung und Marketingoffensiven im Auftrag des Landes hoffen. Die regionalen Tourismusverbände können mit jährlich 3,5 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro aus dem Corona-Bewältigungsfonds rechnen. Einen großen Schwerpunkt nehmen in den kommenden Jahren die Themen Aktiv- und Ganzjahrestourismus ein, insbesondere das Wandern, Radfahren, Mountainbike und die Schaffung ganzjährig nutzbarer Leistungen.

    Der Landestourismusverband wird mit jährlich 2 Millionen Euro gestärkt. „Das Geld soll unter anderem dafür genutzt werden, um die Digitalisierung von touristischen und Übernachtungsangeboten auch im ländlichen Raum voranzutreiben und somit online besser sichtbar zu werden. Dabei steht die Verknüpfung von Kultur und Tourismus stets im Fokus“, sagte Barbara Klepsch

    Mit dem Haushalt können ebenfalls neue Schwerpunkte im Bereich Caravaning und Camping gesetzt werden.

    Die Tourismus- und Marketinggesellschaft (TMGS) hat für die beiden Haushaltjahre 17,4 Millionen Euro zur Verfügung, um in- und ausländische Gäste für Sachsen zu begeistern. Ein Höhepunkt ist die Präsentation Sachsen als Partnerland bei der ITB 2022, bei welcher der Freistaat international im Mittelpunkt stehen wird.

    Auch bei der Verstärkung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der sächsischen Tourismusangebote sollen deutliche Schritte voran gegangen werden. Hier will der sächsische Tourismus den digitalen Anforderungen des Marktes besser gerecht werden. Die Restart- Kampagne – erlebe dein Sachsen – wird zu zwei Dritteln digital gefahren. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Kategorien Kultur- und Städtereisen, Aktiv- und Natururlaub sowie Familienurlaub.

    „Für den Neustart des Tourismus stehen in den nächsten zwei Jahren insgesamt 36 Mil-lionen Euro zur Verfügung, für die Kultur sind es 542 Millionen Euro. Ich weiß, dass Kul-turschaffende, Hoteliers und Touristiker in den Startlöchern stehen. Mit dem Haushalt schaffen wir die Rahmenbedingungen“, betonte die Ministerin abschließend.

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