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Metall-Tarifkonflikt 2021: Tarifverhandlung unterbrochen

Von IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen
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    Am Freitagabend, 7. Mai, wurde die 6. Tarifverhandlung mit dem Berlin-Brandenburger Arbeitgeberverband VME unterbrochen. Als neuer Termin wurde Montag, 10. Mai um 10 Uhr vereinbart. Die Arbeitgeber legten in der Verhandlung einen Vorschlag vor. Diesen wird die IG Metall über das Wochenende weiter beraten.

    Seit 20. April haben sich rund 81.000 Metallerinnen und Metaller allein in der dritten Welle an Warnstreiks beteiligt. Während der ersten beiden Warnstreik-Wellen in den vier März-Wochen hatten sich schon 33.000 Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Damit haben sich in dieser Tarifrunde bereits mehr als 114.000 Warnstreikende im Bezirk für ihre Forderungen stark gemacht.

    Die Solidarität aus Politik, Gesellschaft und der gesamten IG Metall stärkt den Metallerinnen und Metallern im Bezirk den Rücken. Auf der Internetseite www.igmetall-bbs.de/angleichung steigt die Zahl der Unterschriften für die Solidaritätserklärung täglich, inzwischen auf rund 7.000.

    Aktuelle Informationen auf www.igmetall-bbs.de

    Hintergrund:

    Die IG Metall fordert ein Volumen von 4 Prozent für Entgelterhöhungen oder zur Beschäftigungssicherung. Außerdem geht es um Zukunftstarifverträge, um die Transformation zu gestalten, und tariflich verbesserte Übernahmeregeln für Ausgebildete. Dazu fordert die IG Metall im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen für die rund 290.000 Beschäftigten (110.000 in Berlin-Brandenburg und 180.000 in Sachsen) ein Tarifliches Angleichungsgeld, damit mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung endlich Schluss ist mit der Ungleichbehandlung der Beschäftigten in Ost und West.

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