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Rico Gebhardt (Linke) zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion: Frieden bleibt wichtigste Aufgabe

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    Am 22. Juni 1941 startete Nazi-Deutschland seinen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, dem allein auf sowjetischem Territorium 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Kein anderes Land hatte im Zweiten Weltkrieg so viele Menschenleben zu beklagen.

    Dazu erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag:
    „Der 22. Juni ist ein Tag des Gedenkens an die Millionen Opfer, die dieser sinnlose Krieg gefordert hat. Wir sagen „Danke!“ an die Soldaten der Roten Armee, an die Widerstandskämpfer und Partisanen in allen besetzten Ländern und auch denen, die den Mut und die Kraft hatten, das Licht der Menschlichkeit nicht erlöschen zu lassen. Die Erinnerung an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion ist nicht nur notwendig, sondern unsere Pflicht!

    Auch 80 Jahre nach dem Überfall von Nazideutschland auf die Sowjetunion müssen wir das Erbe des Appells „Nie wieder Krieg!“ aktiv pflegen. Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Politik und Medien in Westeuropa, aber auch in Teilen Osteuropas, in zunehmendem Maße von antirussischen Vorurteilen beherrscht werden.

    Wie schnell aus Worten Taten folgen können, wissen wir nur zu gut. Was Europa jetzt braucht, ist eine aktive Entspannungspolitik durch die Aufnahme von Gesprächen und die Pflege von Beziehungen mit Russland, das gilt natürlich auch für Sachsen. Die Landesregierung kann aktiv zum Frieden beitragen, indem sie sich in Berlin für friedliche Lösungen einsetzt, zum Beispiel für das Verbot von Waffenexporten oder gegen Kampfeinsätze der Bundeswehr. Die Landesregierung darf es nicht hinnehmen, dass an sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen Militärtechnologie entwickelt wird.

    Millionen Tote mahnen uns, dass ihr Tod nicht umsonst gewesen sei. Der Kampf für den Frieden und die Freiheit aller Menschen bleibt unsere wichtigste Aufgabe!“

    Terminhinweis: Rico Gebhardt spricht am 22. Juni 18:30 Uhr anlässlich der Anti-Kriegs-Kundgebung auf dem Augustusplatz in Leipzig. Marco Böhme, stellv. Fraktionsvorsitzender, wird um 12:30 Uhr an einer Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof in Leipzig teilnehmen.

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