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Freiberger Stadtführung soll per Smartphone möglich werden

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    Die Landesdirektion Sachsen unterstützt Freiberg mit 668 000 Euro bei der Errichtung von zwei Erlebnispfaden und der Entwicklung einer Stadtführer-App für deren touristische Nutzung. Mit diesem Geld soll spätestens ab 2023 die Geschichte der Stadt bei einem Spaziergang auch auf dem Smartphone erlebbar gemacht werden.

    „Ich freue mich sehr, dass die Geschichte Freibergs als Silber- und Bergbaustadt für das Publikum – ganz besonders für Familien – nun noch leichter und vor allem zeitgemäß zugänglich wird. Dass die Besucherinnen und Besucher solch herausragenden Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt oder dem ersten Experten für Nachhaltigkeit, dem Freiherrn Carl von Carlowitz, über eine App begegnen können, ist ein wichtiger Schritt hin zu Modernität und Attraktivität einer Stadt“, sagt Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion, und ergänzt: „Und von den wachsenden Besucherzahlen profitieren langfristig auch die zahlreichen Hotels und Pensionen im Stadtgebiet sowie die Gaststätten und der Einzelhandel.“

    Die Förderung basiert auf dem Förderprogramm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und wird je zur Hälfte aus dem Bundeshaushalt und aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen zur Verfügung gestellt. Freiberg selbst wird weitere 86 400 Euro aus dem kommunalen Haushalt beisteuern.

    Bislang zählt die Stadt jährlich bei Stadtführungen rund 12 000 Besucher. Die große Kreisstadt zwischen Dresden und Chemnitz hatte mit ihrem großen Silbervorkommen im Hochmittelalter einen erheblichen Anteil an der Entwicklung Sachsens zu einem wohlhabenden Land. Der gesamte historische Stadtkern gehört zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge. Durch diesen lädt künftig der „Silberstadtweg“ zu einem Spaziergang ein.

    Unterwegs treffen Touristen dann auf wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte wie etwa Alexander von Humboldt, der in Freiberg studierte, oder Hans Carl von Carlowitz, der ab 1677 Berghauptmann war und später als Leiter des Oberbergamts in Freiberg wirkte. Die noch heute existierende Bergakademie in Freiberg gilt als die älteste technisch-montanwissenschaftliche Universität. Auf einem weiteren Stadtspaziergang, dem „Bergbauerlebnispfad“, wandeln Touristen künftig vom Stadt- und Bergbaumuseum zum Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ auf den Spuren der Bergbaugeschichte.

    Die App ergänzt die neuen Erlebnispfade durch Erzählungen oder Informationen und soll vor allem Familien ansprechen. So wird die Tour auf dem »Silberstadtweg« auch an Grünbereichen und Spielplätzen vorbeiführen. Für den „Bergbauerlebnispfad“ wird außerdem eine weitere Spiel- und Ruhezone mit bergmännischen Bezug geschaffen. Für die geplanten Figuren wird ein künstlerischer Wettbewerb zusammen mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden ausgelobt.

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