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Sächsisches Grundwassermessnetz unter der Lupe: Landesumweltamt zieht Fazit zu Funktionsprüfungen 2020

Von Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
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    Das sächsische Grundwassermessnetz ist in einem sehr guten Zustand. 96 Prozent der Grundwassermessstellen in Sachsen erfüllen die hohen Qualitätsanforderungen, die für Grundwassermessstellen gelten. Dieses Fazit zieht das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) aus den Ergebnissen der Funktionsprüfung der Grundwassermessstellen für das Jahr 2020.

    Vier Prozent der Messstellen wurden als nicht funktionsfähig eingestuft und aus dem sächsischen Grundwassermessnetz herausgenommen.

    Über das sächsische Grundwassermessnetz werden Zustand und Menge des Grundwassers in Sachsen überwacht. Damit eine gleichbleibende Qualität der Messungen garantiert werden kann, wird das sächsische Grundwassermessnetz regelmäßig überprüft. Hierfür werden jedes Jahr knapp tausend Messstellen auf ihre Funktionstüchtigkeit untersucht. 2020 wurden 949 Messstellen unter die Lupe genommen.

    Zum sächsischen Grundwassermessnetz gehören aktuell 1.500 Messstellen, an denen der Grundwasserstand gemessen wird. An circa 600 der Messstellen wird der chemische Zustand des Grundwassers analysiert, zum Beispiel auf Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle, Sulfat und Nitrat.

    Die Messungen und Laboranalysen führt in Sachsen die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) im Auftrag des LfULG durch.

    Das Grundwasseruntersuchungsprogramm wird jährlich um neue Messstellen erweitert. 2020 wurden 13 Messstellen gebaut und in Betrieb genommen.

    Die Grundwassermessdaten, weitere Informationen zum Grundwassermessnetz sowie zum Thema Nitrat finden Sie auf unserer Internetseite.

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