Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen ruft die Bevölkerung in Sachsen dringend auf, sich impfen zu lassen. Wer noch keine Impfung habe, sollte die Angebote nutzen, sagt Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich anlässlich der deutschlandweiten Aktionswoche #HierWirdGeimpft vom 13. bis 19. September. Zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz der anderen.

„Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen hat bereits im Frühjahr eine Impfkampagne vor allem unter den Mitarbeitenden in der Pflege gestartet“, so Mitzscherlich. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Es müssen sich aber noch mehr Menschen impfen lassen.“

Die Aktionswoche ist Teil der nationalen Impfstrategie, nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums das Konzept für die größte Impfkampagne Deutschlands. Sie dient dem Ziel, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen und die Rückkehr zu einem normalen Leben zu ermöglichen. Am 7. Juni wurde die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben.

Seit dem 6. April sind Arztpraxen der vertragsärztlichen Versorgung in die Impfkampagne eingebunden, seit dem 7. Juni auch privatärztliche Praxen sowie Betriebsärztinnen und -ärzte. Auch bundesweite Verbände wie der Deutsche Caritasverband in Freiburg haben die Menschen zur Impfung aufgerufen.

Sachsen beim Impfen immer noch Schlusslicht

Sachsen ist bei der Impfquote allerdings immer noch Schlusslicht in Deutschland. Gerade 52,5 Prozent der Bevölkerung haben laut Robert-Koch-Institut die Zweitimpfung erhalten (55,9 Prozent die Erstimpfung, Stand 10. September).

„Ich kann nur jeden ermutigen, die Impfangebote im Freistaat zu nutzen. Die gesundheitlichen Risiken sind im Vergleich zu einer schweren oder gar tödlich verlaufenden Erkrankung gering“, so Mitzscherlich. „Nur durch Schutzmaßnahmen, den verantwortungsvollen Umgang miteinander und eben durch Impfungen werden wir Corona dauerhaft besiegen.“

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/hier-wird-geimpft/

- Anzeige -

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar