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Sonderpreis für Fairtrade-Straßenbahn

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    Seit zehn Jahren trägt Leipzig das Prädikat „Fairtrade-Town“. Im Jubiläumsjahr wird die Stadt erneut für seine Aktivitäten zur Förderung des fairen Handels gewürdigt: Beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ wurden die Stadt Leipzig und das Netzwerk „Leipzig handelt fair“ gemeinsam mit der Stadt Markkleeberg von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt am Donnerstagabend (23.09) mit einem 10.000 Euro dotierten Sonderpreis für ihre Fairtrade-Straßenbahn ausgezeichnet.

    Für das Projekt arbeiteten die beiden Städte eng zusammen: Sie setzten die Linie 11 als Werbeträger für fairen Handel mit der Aufschrift „Fairer Handel verbindet Städte – fairer Handel verbindet Menschen“ aufs Gleis, flankiert von besonderen Werbeaktionen. „Wir freuen uns riesig über den Sonderpreis“, so Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, der im Dezember 2019 gemeinsam mit Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze und Leipzigs Zoodirektor Prof. Jörg Junhold den Startschuss für das Projekt gegeben hatte.

    „Dabei konnten wir wegen der coronabedingten Einschränkungen noch nicht einmal alle Aktionen durchführen, die wir uns für das Straßenbahnprojekt eigentlich vorgenommen hatten.“

    Leipzigs Zusammenarbeit mit der Fairtrade-Steuerungsgruppe in Markkleeberg soll jetzt fortgeführt und ausgebaut werden. Gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteuren engagiert sich die Messestadt seit 2010 im Netzwerk „Leipzig handelt fair“ für menschenwürdige Lohn- und Arbeitsbedingungen und gegen Ausbeutung und Kinderarbeit weltweit.

    Weitere Informationen unter www.leipzig-handelt-fair.de

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