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„Wir sind alle Linx“ fordert Auflösung der Soko LinX

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    Für diesen Samstag ruft das Kampagnenbündnis „Wir sind alle Linx“ zu einer bundesweiten Großdemonstration unter dem Motto „Wir sind alle Antifaschist/-innen - Wir sind alle Linx“ in Leipzig auf. Die Demonstration startet um 14 Uhr am Johannisplatz und endet am Connewitzer Kreuz.

    „Mit dem Prozessbeginn im Antifa-Ost Verfahren und kurz vor der Bundestagswahl werden wir antifaschistische Solidarität auf die Straße tragen und die Verstrickungen zwischen Nazis und deutschen Sicherheitsbehörden endlich zu dem Skandal machen, der er eigentlich ist“, so Ada Hummel, Pressesprecherin des Bündnisses.

    Die Diffamierungskampagnen gegen linkes und antifaschistisches Engagement haben in den letzten Jahren an Aufwind gewonnen. Insbesondere die CDU, die seit über 3 Jahrzehnten in Sachsen regiert, kriminalisiert AntifaschistInnen und deckt die unzähligen Skandale um Neonazis bei der Polizei und in den Behörden. Illegale Schießtrainings auf Schießplätzen, auf denen sonst rechte Wehrsportgruppen üben, Nazi-Chats bei der Polizei und die Weitergabe von Informationen aus Ermittlungsakten der Soko LinX an Neonazis stehen in Sachsen auf der Tagesordnung.

    „Wir fordern die Entnazifizierung der deutschen Sicherheitsbehörden, die Auflösung der Soko LinX und Freiheit für alle AntifaschistInnen.“, so die Sprecherin weiter. In dem aktuellen politischen Klima sei es um so wichtiger, sich für Antifaschismus und eine solidarische Gesellschaft starkzumachen.

    „Die Gefahr in dieser Gesellschaft kommt von rechts. Gewalt und Terror sind das einzige, erste und letzte Mittel, das Rechte gegen eine freie Gesellschaft einsetzen. Rechte sind gewalttätig gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Halle, Hanau und Kassel haben dies schmerzlich gezeigt. Den Rechten auf diesem Feld zu begegnen, stellt einen Akt der Vernunft dar“, so Ada Hummel. „Wir laden alle ein, die unser Ziel teilen, am Samstag nach Leipzig zu kommen“, so die Sprecherin abschließend.

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      4 KOMMENTARE

      1. Ich finde es generell schwierig von Demoteilnehmern zu erwarten, dass sie sich von einzelnen Leuten distanzieren sollten. Das einzige Mal wo ich gesehen habe das das klappt, das war um 2000 herum eine Rede von Helmut Kohl in Dresden. Da haben ein paar Jugendliche angefangen zu brüllen und kritische Plakate hoch gehalten, was in der Masse dann komplett missgebilligt wurde. Es hat keine Minute gedauert, dass die ihre „Transpis“ losgeworden sind und ruhig waren.

        Aber als vor zwei Jahren in Leipzig der schwarze Block mit Sonnenbrillen am Ende des CSD – Zuges mitlief und irgendwas von „ACAB“ und „niemand muss Bulle werden“ zeigte, ist niemand eingeschritten.

        Aber da wird es irgendwie auch nicht medial erwartet. Bei Pegida und ähnlichen Gruppen wird dann schon eher mal geschrieben oder hinterm Mikrofon gefragt, warum man sich nicht von den Extremisten distanziert und sie wegschickt oder dergleichen. Ich hab auch keinen blassen Schimmer, wie die Demoteilnehmer vom Wochenende gewaltbereite Gruppen ansprechen sollten. Und warum erwartet wird, dass genau das geschieht.
        Ich würde einfach weg gehen und hoffen das die Polizei ihren Job tut.

      2. Monika, wie stellen Sie es sich bitte vor, wie die friedlichen Demonstranten vor Ort diese Kriminellen wegdrängen sollen? Mit Fausthieben?
        Die Polizei greift nicht so schnell ein, sonst eskaliert das erst recht.

        Wenn sich nun die friedlichen Redner am Mikrofon ausdrücklich von diesen Kriminellen distanzieren, wird ihnen wiederum von den Krawallmachern im Stadtrat und in der Presse nicht geglaubt.

        Also, schwarze Blöcke in eine friedliche Demo reinzuschicken, ist eine sehr perfekte Methode, das gute Anliegen so richtig zu diskreditieren.

        Wie gut das massenmedial und letztlich auch politisch funktioniert, hat man bei und nach den G8(?)-Krawallen in Hamburg vor ein paar Jahren gesehen.

        Um hier den Wind aus den schwarzen Segeln zu nehmen, wird längst gefordert, derartige Gipfeltreffen deutlich außerhalb von Großstädten abhalten zu lassen (wie dann in Heiligendamm).

        Zu den schwarzen Blöcken: man braucht als Verschwörungstheorie nicht zu sagen, dass sie von Parteien oder Konzernen dorthin „bestellt“ werden – es reicht schon, sie einfach gewähren zu lassen. Die gewalttätigen Leute finden sich schon von selbst.

        (Welche Gruppierungen da vor ein paar Jahren am Johannapark nun marodiert hatten, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Die „Handschrift“ passte weder zu Linx noch zu Neonazi. Polizei und wohl auch der sog. Verfassungsschutz tappten im Dunkeln.)

      3. Ich verstehe nicht, warum diese Randalierer in den Reihen der Demonstranten geduldet werden! Die machen den Kampf gegen Faschismus kaputt. Oder es sind Provokateure aus anderen Richtungen, die das extra machen, um Linke zu diskreditieren. Steine, Pyrotechnik, Farbe werfen und das auch noch gegen Polizei hat mit Links nichts zu tun. Das sind einfach Kriminelle!

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