100 Kilogramm Bärlauch gestohlen

Ort: Leipzig, Wahren und Möckern, Zeit: 26.02.2026 und 02.03.2026

Erneut stellten Polizeibeamte mehrere Bärlauchdiebe im Leipziger Norden fest. Am vergangenen Donnerstag hatten Beamte des Reviers Leipzig-Nord eine unbekannte Person im Leipziger Auwald verfolgt, welche zuvor fast 46 Kilogramm Bärlauchknollen aus dem Waldboden geerntet hatte. Die Person konnte unerkannt flüchten, ließ jedoch die Knollen am Tatort zurück, welche die Beamten sicherstellten.

In der Nacht von Sonntag zu Montag konnten bei einer Verkehrskontrolle auf der Georg-Schuhmann-Straße drei Männer (22, 22 und 43, alle russisch) festgestellt werden, welche 54 Kilogramm der Pflanze in ihrem Pkw transportierten. Das Trio machte zur Herkunft ihrer Ernte keine Angaben. Die Pflanzen wurden auch in diesem Fall sichergestellt und müssen nun vernichtet werden. In beiden Fällen wurden die Ermittlungen wegen eines Diebstahlsdelikts aufgenommen.

Junger Mann ausgeraubt – Täter gestellt

Ort: Wurzen, Badergraben, Zeit: 01.03.2026, gegen 05:00 Uhr

Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Wurzener Innenstadt zu einer Raubstraftat, bei der die Tatverdächtigen von der Polizei gestellt werden konnten. Gegen 5 Uhr war ein 25-Jähriger auf dem Badergraben unterwegs, als er von drei Männern körperlich angegriffen wurde. Dabei nahmen sie ihm technische Geräte und die Geldbörse weg.

Die Auseinandersetzung hörten Polizeibeamte des Reviers Grimma, die in unmittelbarer Nähe einen Einbruch aufnahmen und liefen zum Tatort. Hier stellten sie drei Männer  (30,37 und 39, alle deutsch) und den 25-Jährigen fest, der leicht verletzt war und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Alle Täter flüchteten, konnten aber durch weitere Kräfte bei einer Tatortbereichsfahndung gestellt werden.

Bei einem Alkoholvortest hatten alle Tatverdächtigen einen Wert von über 1,5 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder entlassen. Die Kriminalaußenstelle Grimma hat die Ermittlungen wegen einer Raubstraftat aufgenommen.

Weitere Einbrüche in Transporter

Ort: Schkeuditz, Zeit: 27.02.2026, 19:00 Uhr bis 02.03.2026, 08:00 Uhr

Am vergangenen Wochenende kam es in Schkeuditz zu mehreren Einbrüchen in Transporter der Marken Mercedes, Ford und VW. Hierbei schnitten die Täter in den meisten Fällen ein Loch in die Seitentür der Fahrzeuge und entwendeten anschließend verschiedene Gegenstände, unter anderem Werkzeug, aus den Laderäumen.

Insgesamt erbeuteten die Täter so Gegenstände im Gesamtwert von über 10.000 Euro. Der Schaden an den Fahrzeugen wird derzeit auf circa 5.100 Euro geschätzt. In allen Fällen wurden die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Zusammenhänge werden geprüft.

Die Polizei rät:

  • Fahrzeugabstellung: Fahrzeuge möglichst in beleuchteten, videoüberwachten oder abgeschlossenen Bereichen parken
  • Werkzeuge sichern: Hochwertige Werkzeuge über Nacht und Wochenende aus dem Fahrzeug entnehmen oder in fest verbauten, abschließbaren Werkzeugboxen lagern
  • Mechanische Sicherungen: Zusätzliche Innenverriegelungen, Boden- oder Wandverstärkungen sowie zertifizierte Sicherheitsschlösser verwenden
  • Elektronische Sicherung: Alarmanlagen mit Innenraumüberwachung einbauen
  • Kennzeichnung: Werkzeuge dauerhaft kennzeichnen (z. B. Gravur) und Inventarlisten führen (tr)

Mopedfahrer flüchtet vor Polizei

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Essener Straße, Zeit: 02.03.2026, gegen 03:50 Uhr

Am frühen Montagmorgen kam es im Norden von Leipzig zu einer Verfolgungsfahrt, da sich ein Mopedfahrer zunächst einer Verkehrskontrolle entzog. Der 44-jährige Fahrer (deutsch) war auf der Essener Straße in westliche Richtung unterwegs und missachtete an der Kreuzung zur Delitzscher Straße eine rote Ampel. Polizeibeamte wollten den Mann daraufhin kontrollieren.

Trotz Anhaltesignalen setzte der Fahrer seine Fahrt fort und beschleunigte, um sich der Kontrolle zu entziehen. Im weiteren Verlauf der Flucht kam es zu mehreren gefährlichen Verkehrssituationen. Unter anderem musste eine auf dem Fußweg stehende Beamtin zur Seite springen, um eine Kollision verhindern. Auf der Delitzscher Straße erreichte der 44-Jährige mit seiner Simson Geschwindigkeiten von etwa 100 km/h.

Schließlich gelang es Einsatzkräften des Polizeireviers Leipzig-Nord, den Fahrer mit Unterstützung von drei weiteren Funkstreifenwagen zu stoppen und zu kontrollieren. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem besteht aufgrund der erreichten Geschwindigkeit der Verdacht, dass das Moped technisch manipuliert wurde.

Das Fahrzeug wurde sichergestellt und wird nun durch einen Kfz-Sachverständigen begutachtet. Gegen den 44-Jährigen wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Tatverdächtiger versucht vor Polizei zu fliehen

Ort: Eilenburg, Am Alten Celluloidwerk, Zeit: 01.03.2026, gegen 09:00 Uhr

Am Sonntagmorgen entzog sich ein 43-jährige Fahrer in Eilenburg einer Polizeikontrolle und verursachte während seiner Flucht mehrere gefährliche Verkehrssituationen. Der Fahrer (43, deutsch) war mit einem Honda ohne Kennzeichen im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs. Als Polizeibeamte das Fahrzeug kontrollieren wollten, missachtete der Fahrer die Aufforderung und flüchtete.

In der Folge fuhr der Mann mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet von Eilenburg. Dabei verlor er mehrfach die Kontrolle über das Fahrzeug, das wiederholt ausbrach. In einer Kurve geriet der Pkw ins Schleudern und prallte mit dem Heck gegen eine Mauer. Beim Versuch, das Fahrzeug abzufangen und zurück auf die Fahrbahn zu lenken, schlitterte der Pkw über einen Grünstreifen und verfehlte einen Fußgänger nur knapp.

Eine polizeiliche Straßensperre umfuhr der Fahrer ebenfalls nur knapp, indem er sich zwischen dem Einsatzfahrzeug und einem Verkehrszeichen hindurchzwängte. Kurz darauf stellte er den Pkw ab und versuchte sich unter einem abgestellten Lkw zu verstecken. Dort konnte er schließlich durch die Polizeibeamten gestellt werden. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamine, weshalb eine Blutentnahme mit dem 43-Jährigen durchgeführt wurde. Zudem wurde das Fahrzeug sichergestellt.

Gegen den Beschuldigten wird unter anderem wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

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