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Automobilindustrie auf Schlingerkurs?

Von Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung
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    Um die Zukunft der Automobilindustrie in Europa ging es heute (25. November 2021) erneut bei der Automotive Intergroup (CoRAI) des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR). Der Titel der eintägigen Konferenz, die wegen der Pandemielage auch dieses Mal als Videokonferenz stattfand, war „GOING GREEN! A slippery road for automotive jobs, skills and funding?“.

    Minister Thomas Schmidt berichtete dem Gremium von den Erfahrungen des Freistaates Sachsen beim Wandel der hiesigen Automobilbranche zur E-Mobilität. „Bei der Umstellung geht es nicht nur darum, neue E-Modelle mit leistungsfähigen Batterien zu entwickeln, die eine große Reichweite der Fahrzeuge ermöglichen. Es geht vor allem auch um sehr viele Arbeitsplätze, die sich verändern, und um die Qualifikation der Beschäftigten, die dort arbeiten.“

    Rund zwei Drittel der Beschäftigten in der Automobilbranche seien von den Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung und die Umstellung auf neue Modelle betroffen. Das erfordere ein hohes Maß an Bereitschaft zur Veränderung.

    „Der Qualifikation kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, die auch durch Bund und Land mit Fachförderprogrammen unterstützt wird“, so der Minister weiter. »Auf europäischer Ebene bestehen dabei weiterhin Herausforderungen. Dazu gehören noch immer Bildungsgrenzen, die schwierige Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie eine nicht ausreichende Finanzierung der Weiterbildung durch europäische Programme. Daran müssen wir in Europa arbeiten.“
    Schmidt regte an, auf europäischer Ebene Hospitations- und Austauschprogramme sowie Pilotprojekte mit Forschungseinrichtungen zwischen den Automobilregionen voranzubringen.

    Hintergrund:

    Staatsminister Thomas Schmidt ist seit Juli 2020 ordentliches Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen und vertritt den Freistaat Sachsen in der 7. Mandatsperiode bis 2025 im Ausschuss. Der Sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung ist außerdem Mitglied in den beiden Fachkommissionen für Wirtschaft (Commission for Economic Policy ‒ ECON) und für Umwelt, Klimawandel und Energie (Commission for Environment, Climate Change and Energy ‒ ENVE) sowie in der Automotive Intergroup (CoRAI).

    Die Automotive Intergroup hat 32 Mitglieder und trifft sich in der Regel zweimal jährlich. Sie versteht sich als Plattform für Diskussionen, an der Mitglieder verschiedener Parteien, Ausschüsse und Mitgliedstaaten teilnehmen, die an zukünftigen Entwicklungen des Automobilsektors interessiert sind. Stark vertreten sind die Automobilregionen aus Deutschland, Spanien, Italien, Österreich, der Slowakei und Tschechien.

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