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Bilanz von DOK Leipzig 2021: Großes Interesse an Festivalveranstaltungen vor Ort

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    Die 64. Ausgabe von DOK Leipzig verzeichnet insgesamt 38.950 Besuche bei den Veranstaltungen vor Ort und den digitalen Programmangeboten. Publikum und Fachakkreditierte nahmen 16.957 Mal die Kinovorführungen und öffentlichen Präsenzveranstaltungen an elf verschiedenen Veranstaltungsorten wahr.

    Rund 80 Prozent der verfügbaren Sitzplätze waren dabei insgesamt ausgelastet – ein erfreuliches Ergebnis der ersten Festivaledition, die seit Beginn der Pandemie wieder vorrangig vor Ort in Leipzig stattfand. Deutlich spürbar war das Bedürfnis der filminteressierten Öffentlichkeit, das Festival wieder in den Kinos zu erleben.

    Die sechs kostenfreien Screenings in der Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs waren mit insgesamt 840 Besucher/-innen bis auf den letzten Platz gefüllt. Ebenso großen Anklang fand die Extended-Reality-Ausstellung DOK Neuland im Museum der bildenden Künste. Mit insgesamt 676 Personen wurde die Kapazität der Ausstellung vollständig ausgeschöpft. Manche Besucher/-innen verbrachten drei bis vier Stunden mit den immersiven und interaktiven Arbeiten unter dem Titel „Chaos Is a Condition“.

    Festivaldirektor Christoph Terhechte resümiert die erfolgreiche zweite Ausgabe von DOK Leipzig unter seiner Verantwortung: „In diesem Jahr ist wieder richtiges Festivalgefühl aufgekommen. Nach der letztjährigen Festivaledition ohne anreisende Gäste hat mich die Möglichkeit persönlicher Begegnungen am meisten erfreut. Filmschaffende und Besucher/-innen haben diesen Eindruck mit uns geteilt. Die Entscheidung, trotz der herausfordernden Umstände primär auf ein Festival vor Ort in Leipzig zu setzen, hat sich bewährt. Viele Menschen haben aber weiterhin die Möglichkeit genutzt, auch aus der Ferne am Festival teilzunehmen.“

    Internationale Filmschaffende, Fachbesucher/-innen und das Leipziger Publikum konnten sich in diesem Jahr wieder vor Ort über die Filme austauschen. Das Festival fand allerdings auch 2021 unter Einschränkungen statt. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen wurden ein 3G-Konzept und Abstandsregelungen zum Schutz vor Covid-19 eingehalten. Insgesamt konnten in den unterschiedlichen Spielstätten etwa die Hälfte der Sitzplätze belegt werden. Die im Vergleich zum Vorjahr geringere Zahl der Online-Angebote konnte durch diese Einschränkungen bei Präsenzveranstaltungen daher nicht voll ausgeglichen werden.

    Zu den digitalen Angeboten von DOK Leipzig zählten 2021 Video-on-Demand-Inhalte und Online-Livestreams. Das zweiwöchige Angebot DOK Stream präsentierte im Anschluss an die Festivalwoche deutschlandweit 71 Filme aus dem diesjährigen Programm, darunter alle Gewinnerfilme der Goldenen und Silbernen Tauben. Darüber hinaus waren Arbeiten von DOK Neuland und die Videoaufzeichnungen der Meisterklassen und Podiumsgespräche online zu sehen. Das Publikum in Deutschland und internationale Fachakkreditierte nutzten insgesamt 16.848 Mal die Online-Angebote des Festivals.

    5.145 Teilnahmen wurden bei den Veranstaltungen der Branchenplattform DOK Industry gezählt, die zum ersten Mal in hybrider Form stattfand und viele Events parallel online und vor Ort in Leipzig realisierte. Die hybriden Angebote nutzten rund 1400 Fachakkreditierte zur Vernetzung und Weiterbildung, darunter rund 500 Personen, die an vielen Orten der Welt online partizipieren konnten.

    Zu den Angeboten zählten unter anderem der DOK Co-Pro Market, die Rohschnitt-Präsentationen von DOK Preview, die Online-Videothek DOK Film Market, die XR-Konferenz DOK Exchange, das Dialogformat „Meet the Experts“ und eine Reihe von Podcasts zu branchenrelevanten Themen. Der 2020 begonnene Fokus auf der Teilhabe unterrepräsentierter Gruppen in der Filmindustrie wurde in diesem Jahr fortgeführt.

    „Es war eine große Freude, viele der Fachakkreditierten wieder vor Ort begrüßen zu dürfen und gleichzeitig denjenigen, denen es nicht möglich war nach Leipzig zu reisen, die Online-Teilnahme am Programm zu ermöglichen“, zieht Nadja Tennstedt Bilanz zu ihrer ersten Edition als Verantwortliche von DOK Industry.

    „Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Flexibilität und Bereitschaft, sich in den verschiedenen Formaten von DOK Industry zu engagieren. Sie alle haben zum Erfolg dieser besonderen Ausgabe beigetragen. Die Zusammenarbeit mit unseren langjährigen und neu gewonnenen Partnern ist eine Grundfeste von DOK Industry. Auch dieses Jahr stand das Team vor vielen neuen Herausforderungen, die von jede*r Einzelnen mit viel Professionalität, Geduld und Einsatz gemeistert wurden. Dafür bin ich sehr dankbar.“

    DOK im Knast sowie die Angebote von DOK Bildung gehörten erneut zum Programm von DOK Leipzig. Die Jugendredaktion DOK Spotters berichtete in zeitgenössischen Medienformaten über Filme und Filmschaffende. Ein barrierefreies Filmangebot ermöglichte Menschen mit Beeinträchtigungen die Teilnahme am Festival.

    Insgesamt wurden während der 64. Ausgabe von DOK Leipzig rund 170 Filme und XR-Arbeiten aus 55 Ländern gezeigt. Das Festival fand vom 25. bis 31. Oktober vor Ort in Leipzig statt und wurde anschließend vom 1. bis 14. November mit dem digitalen Angebot DOK Stream fortgesetzt.

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