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Erfolgreicher Abschluss des Gemeinschaftsprojekts „Raum für die Zwickauer Mulde – Projekt Zwickau Crossen“

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
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    Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wismut GmbH, der Landestalsperrenverwaltung und der Stadt Zwickau hat Sachsens Umweltminister Wolfram Günther am Mittwoch (10.11.) in Crossen die Ergebnisse des Projekts „Raum für die Zwickauer Mulde – Projekt Zwickau Crossen“ vorgestellt.

    Seit 1990 wurden am ehemaligen Wismut-Standort belastete Flächen saniert und mit zahlreichen Maßnahmen der Gewässerrenaturierung und des Hochwasserschutzes an der Zwickauer Mulde verbunden. Insgesamt wurden für das Projekt rund 120 Millionen Euro aufgewendet.

    Umweltminister Günther: „Mit dem Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten am früheren Wismut-Standort Crossen findet ein beispielhaftes Projekt mit Vorbildcharakter seinen erfolgreichen Abschluss. Es zeigt, wie Maßnahmen zur Flächensanierung, Gewässerrenaturierung, Auenentwicklung und zum Hochwasserschutz Hand in Hand gehen und zugleich geplant und umgesetzt werden können. Über drei Jahrzehnte lang wurden hier die Hinterlassenschaften der früheren Uranerz-Aufbereitung zurückgebaut und Umweltbelastungen beseitigt. Heute erfüllen die sanierten Flächen eine wichtige Funktion als Auenlandschaft und Fläche für den Wasserrückhalt. Ich danke allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz.“

    Hintergrund:

    Die Sanierung des ehemaligen Aufbereitungsbetriebes Crossen durch das Bundesunternehmen Wismut GmbH umfasste den vollständigen Abbruch der Betriebsanlagen und Gebäude, die Umlagerung der Bergehalde sowie die anschließende Flächensanierung. Zudem haben die Wismut GmbH und die Landestalsperrenverwaltung umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, darunter Deichrückverlegungen, umgesetzt. Das unmittelbar neben der Zwickauer Mulde liegende Gelände wurde bis Oktober 2021 in Grünflächen umgewandelt. Entstanden ist eine Auenlandschaft, die im Hochwasserfall als Retentionsfläche dient.

    Die Gesamtkosten in Höhe von rund 120 Millionen Euro verteilten sich auf 27 Millionen Euro für Abbrucharbeiten, 57 Millionen Euro für den Abtrag der Bergehalde Crossen und 36 Millionen Euro für Flächensanierungsmaßnahmen.

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