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Die ewige Frage: Cassia- oder Ceylon-Zimt?

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    In der Weihnachtszeit begegnet uns Zimt besonders häufig, ob in Plätzchen oder im Glühwein. Viele Verbraucher/-innen, die ihre selbstgebackenen Leckereien mit dem Gewürz verfeinern wollen, stehen vor der Frage, welche Zimtsorte sie verwenden sollen: Cassia- oder Ceylon-Zimt? Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) informiert über die Unterschiede und gibt Tipps, worauf Verbraucher/-innen bei Einkauf und Verwendung achten sollten.

    Der Hauptunterschied der beiden Zimtsorten Cassia und Ceylon liegt im Cumarin-Gehalt. Ceylon-Zimt enthält um ein Vielfaches weniger Cumarin als Cassia-Zimt. „Zu viel Cumarin kann bei empfindlichen Personen und Kindern zu einer Schädigung der Leber führen“, warnt Carola Clausnitzer, Beraterin für Lebensmittel und Ernährung bei der VZB. Für Cumarin in zimthaltigen Lebensmitteln gelten deshalb seit vielen Jahren gesetzliche Höchstgehalte, an die sich die Hersteller halten müssen. Für den Cumarin-Gehalt in Zimt als loses Gewürz gibt es dagegen keine festgelegten Höchstgehalte.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 60 Kilogramm maximal 2 Gramm Cassia-Zimt täglich konsumieren sollte. Das entspricht in etwa einem gehäuften Teelöffel Zimt. Kinder mit einem Körpergewicht von 15 Kilogramm sollten maximal 0,5 Gramm Cassia-Zimt am Tag konsumieren – diese Menge wird bereits mit 6 Zimtsternen erreicht.

    „Wer in der Adventszeit etwas mehr Cumarin zu sich nimmt als empfohlen, muss sich keine Sorgen machen. Bei gesunden Menschen regeneriert sich die Leber, sobald kein Cumarin mehr aufgenommen wird“, so Clausnitzer. Bleibende Leberschäden können erst entstehen, wenn cumarinreicher Zimt über einen langen Zeitraum in großen Mengen verzehrt wird.

    Fertig-Weihnachtsgebäck enthält häufig Cassia-Zimt

    Bei verpackten Lebensmitteln wird in der Zutatenliste häufig nur der Begriff „Zimt“ statt der Sorte angegeben. „Leider gibt es keine Pflicht zur Kennzeichnung der Zimt-Sorte“, kritisiert die Verbraucherschützerin. Die Lebensmittelindustrie verwendet meist Cassia-Zimt, da dieser günstiger ist als die Sorte Ceylon.

    Ist der hochwertigere Ceylon-Zimt in Lebkuchen, Zimtsternen und Co. verarbeitet, deklarieren Hersteller dies in der Regel, wie eine aktuelle Stichprobe der VZB ergab.
    Supermärkte und Bioläden bieten beide Zimtsorten als loses Gewürz an. Verbraucher/-innen müssen aber genau hinschauen, wollen sie wissen, um welche Sorte es sich handelt.

    Die Sorte Ceylon wird oft auf der Vorderseite der Verpackung angegeben. Ist nur die Rede von „Zimt“, handelt es sich meist um Cassia-Zimt oder eine Mischung beider Sorten. Die Preise für Ceylon- und Cassia-Zimt variieren stark. Die Preisspanne für Ceylon-Zimt liegt zwischen 1,48 Euro und 9,95 Euro pro 100 Gramm. Ein Preisvergleich lohnt sich daher.

    Verbrauchertipp: Wer gern große Mengen Zimt verwendet, sollte vorsichtshalber den cumarinarmen Ceylon-Zimt kaufen.

    Lebensmittel-Forum: Verbraucher/-innen fragen, Expert/-innen antworten
    Verbraucher/-innen, die Fragen zum Thema haben, können diese im Lebensmittel-Forum stellen, unter www.lebensmittel-forum.de. Die Expertinnen und Experten der Verbraucherzentralen antworten kostenlos.

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