In der 51. Kalenderwoche in diesem Jahr beschert der Weihnachtsmann mit seinem Lastenrad vielen Kindern in Grünau eine kleine Freude. Das Soziokulturelle Zentrum „KOMM-Haus“ überrascht Kinder aus Familien mit wenig Geld mit individuellen und liebevoll hergerichteten Geschenken. Als Belohnung erhält der Weihnachtsmann vorgetragene Gedichte, Reime und Weihnachtslieder.

Im vergangenen Jahr schickte das KOMM-Haus den Mann mit dem weißen Bart zu mehreren Familien in Grünau. Fast zwanzig Kinder erfreute er mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Um diese Aktion zu ermöglichen, ruft das KOMM-Haus zum Spenden auf.

Es können Sachspenden wie Spielzeug, Technik oder Bücher für Kinder im Alter zwischen 1 und 16 Jahren bis zum 15. Dezember im KOMM-Haus abgegeben werden. Geldspenden unter www.kommhaus.de/spenden mit dem Stichwort „Grünauer Weihnachtsmann“ sind ebenfalls möglich. Von dem gespendeten Geld werden kleine Weihnachtsgeschenke für die Kinder gekauft und verpackt.

Ebenso bitten die Organisatoren Eltern mit wenig Geld für Weihnachtsgeschenke (Nachweis von ALG II oder LeipzigPass), sich telefonisch, persönlich oder per E-Mail im KOMM-Haus zu melden. So können sie als Beschenkte an der Aktion teilnehmen. Benötigt wird der Name, das Alter, das Geschlecht des Kindes, sowie den Namen der Eltern, die Adresse und eine Telefonnummer.

HINTERGRUND

Die Geschichte der VILLA begann im Frühjahr 1990. Seinerzeit besetzte eine Gruppe junger, engagierter Menschen die Stadtleitung der Freien Deutschen Jugend in Leipzig. Seitdem sind 30 Jahre ins Land gegangen und mehr als 40 Vereine, Initiativen und Organisationen nutzen die Räume und Möglichkeiten des Soziokulturellen Zentrums in der Lessingstraße 7 in Leipzig.

Es entstand eine Angebotsvielfalt, welche in Leipzig kein zweites Mal existiert: Über 100 Veranstaltungen und Angebote und deutlich über 1.500 Besucher:innen die Woche sind eine stolze Bilanz. Das Haus ist offen für jeden. Ein Begegnungsort für Menschen jedweden Alters und unabhängig von deren Herkunft. Ein Raum für eigene Ideen und Projekte. Für jede/-n Einzelne/-n eine Möglichkeit, seinem Anliegen einen Ausdruck zu verleihen.

Die Arbeit der VILLA richtet sich an ein breites Publikum. Hier werden Besucher/-innen zu Nutzer/-innen und agieren gemeinsam auch über Generationsgrenzen hinweg. Die VILLA schafft einen Freiraum für Kunst und Kultur, für gesellschaftliches und politisches Engagement in ihrem unmittelbaren Umfeld und über dessen Grenzen hinaus. Sie gibt durch ihre zentrale Lage und Konzeption auf verschiedene gesellschaftliche Bedingungen die richtige Antwort.

Die Vision der VILLA ist die gleichberechtigte, selbstbestimmte und engagierte Teilhabe von Menschen aus Leipzig an ihrer Nachbarschaft und der Gesellschaft. Mit der Initiierung verschiedener Angebote und Projekte aus den Bereichen Jugend, Soziales, Kultur und Bildung soll dies realisiert werden.

Träger des soziokulturellen Zentrums ist die VILLA gGmbH. Mit ihren knapp 50 Mitarbeiter/-innen ist sie zudem an anderen Standorten der Stadt Leipzig wie zum Beispiel mit dem KOMM-Haus und der Wilden 11 in Grünau, dem Makerspace im Leipziger Norden oder dem Seniorenhaus in Plagwitz aktiv.

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