Dreizehn DRK Impfzentren bilden über die warmen Monate die staatliche Zusatzstruktur beim Impfen gegen das Corona-Virus. Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt diese Entscheidung der Landesregierung. Mit dem Erhalt eines Impfzentrums in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt, ist strukturell die Basis gelegt im Herbst auf eine steigende Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen reagieren zu können. Natürlich immer in Abhängigkeit des verfügbaren Impfstoffes und des Personals. Aktuell sind die Impfzentren nur noch sehr gering ausgelastet, daher macht eine Anpassung des Angebotes Sinn.

Die Öffnungstage werden ab dem 1. Juni bis in den Herbst hinein auf vier Tage reduziert. Die Impfzentren haben somit von Dienstag bis Freitag geöffnet. Pro Landkreis und kreisfreier Stadt wird es ein Impfzentrum geben. Alle anderen Impfstellen werden geschlossen. Vereinzelnd wurden neue Standorte gebunden.  

Die konkreten Öffnungszeiten und Standorte finden Sie auf unserer Homepage: Impfstellen – DRK LV Sachsen (drksachsen.de)

Zentrale Kriterien für die Auswahl der dreizehn neuen und alten Impfstellen waren die Verfügbarkeit und ob die Standorte im Bedarfsfall den Anstieg der Nachfrage bewältigen können. Darüber hinaus flossen Betrachtungen zur Verkehrsanbindung, die bisherigen Erfahrungen mit der Liegenschaft bzw. der Nachfrage und die Kosten in die Entscheidungen mit ein.

Es werden die vier Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, Novavax und Johnson und Johnson angeboten.

Die aktuell 25 staatlichen Impfzentren haben über das verlängerte Wochenende zu Christi Himmelfahrt nicht geöffnet. Wegen Umzugs werden die Impfstellen in Freital, Aue und Dresden wieder zum 1. Juni ein staatliches Impfangebot haben.

Allgemein:

Im Auftrag des Freistaates Sachsen betreibt das Deutsche Rote Kreuz aktuell 25 Impfstellen. Eingebunden in diese verantwortungsvolle Aufgabe ist die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, welche das medizinische Personal organisiert.

Darüber hinaus wird das Deutsche Rote Kreuz unterstützt durch die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfallhilfe und dem Malteser Hilfsdienst. Logistische wie personelle Unterstützung kommt zusätzlich vom Technischen Hilfswerk. Seit Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 wurden über die staatliche Zusatzstruktur fast 3,3 Millionen Impfungen in Sachsen ausgegeben.

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