Verjüngungskur für den Roßplatz: Neuer Brunnen, neue Rabatten, Einweihung im Oktober

Wenn es nach dem Willen des Dezernats Umwelt, Ordnung, Sport geht, dann können sich die Leipziger am 12. Oktober wieder so fühlen wie einst im Jahr 1955. Damals wurde die so genannte Ringbebauung am Roßplatz fertiggestellt. Und zwar nicht nur die Hochhäuser im Zuckerbäckerstil, die seitdem Sternwarten-, Seeburg- und Roßstraße (die heute Auguste-Schmidt-Straße heißt) zu Sackgassen machen. Sondern auch die Brunnenanlage.
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Derzeit ist sie völlig verschwunden. Eine Abbruch- und Schlammwüste ist an ihrer Stelle direkt vor dem Ringcafé zu sehen. Die Bauarbeiten dauern seit dem Frühjahr. Am Freitag, 3. August, war noch einmal die Presse eingeladen zu einem eher ungewöhnlichen Akt: der Grundsteinlegung für die Brunnenanlage. Macht man ja in der Regel nur bei repräsentativen Häusern. Diesmal hatten die Bauarbeiter ein Loch in den Rest der grünen Bodenkacheln gebohrt. Heiko Rosenthal (Die Linke), Bürgermeister für Umwelt, Ordnung, Sport, sagte noch einmal die wichtigsten Worte zu dem Bauvorhaben, um das zuletzt insbesondere die Grünen-Fraktion gekämpft hatte.Denn 1953 bis 1955, als die Ringbebauung im Zuckerbäckerstil der Stalin-Zeit entstand, wurde auch die Grünfläche davor mit gestaltet. In dieser Einheit – so betont Rosenthal – ist das Ensemble einzigartig in Ostdeutschland, auch wenn etliche andere Großstädte wie Magdeburg oder Berlin ganz ähnliche Gebäudeensembles besitzen.

Fast vergessen: Die Grünfläche selbst ist eigentlich im Wesentlichen der Ostteil des alten Roßplatzes. Der beliebte Mägdebrunnen stand mal in der Mitte am Eingang zur Sternwartenstraße, die praktisch gemeinsam mit der Kurprinzstraße in die Ringstraßenführung mündete. Die Kurprinzstraße war da, wo heute die Grünewaldstraße verläuft.Wiederhergestellt aber wird die Grünanlage mit Brunnen von 1969. Die Freifläche Roßplatz entstand zwischen 1953 und 1955 im Zusammenhang mit der vom Architektenkollektiv Rudolf Rohrer entworfenen Ringbebauung und galt als vorbildlich. Nur ein bisschen teuer für die Wirtschaftskraft der DDR. Mit dem anliegenden Ringcafé, das damals tatsächlich als Café mit Terrassenbetrieb betrieben wurde, war dieser Teil der Ringgestaltung 1955 auch bei den Leipzigern beliebt. Immerhin lag damals noch der größte Teil der Innenstadt in Schutt oder war beräumt. Hier schien eine neue Stadt zu wachsen – wenn auch auf den Ruinen der Bombennächte von 1943 und 1944. Hier standen einst das noble „Café Bauer“, das geschichtsträchtige „Hotel de Prusse“ (wo Napoleon abgestiegen war, bevor er während der Völkerschlacht aus Leipzig fliehen musste) und die Kreishauptmannschaft. Nicht zu vergessen das „Hotel Hauffe“, in dem Tschaikowski abstieg.

Im Laufe der Zeit freilich veränderte die Grünfläche mehrfach ihr Aussehen. Mit den 1969 errichteten Brunnen erlangte die Grünfläche ihre größte gestalterische Qualität. An jener Zeit orientiert sich nun die Neugestaltung. Geplant ist die Wiederherstellung der Anlage in ihrer ursprünglichen Großzügigkeit. Dazu gehört die Rodung von Gehölzen und Bäumen, die seit den 1970er Jahren den Raum einengen und die Sicht auf die Ringbebauung beeinträchtigen. Maße, Lage und formale Gestaltung der Brunnen sowie die Form der Fontänen entsprechen dem historischen Vorbild.Nur so tief wie bisher werden die grün gekachelten Becken nicht wieder. Nutzbar sollen sie aber trotzdem sein. Die Fontänen werden wieder abgestuft – große im mittleren Becken, kleinere in den Seitenbecken. Zwischen den Becken werden Beete für Stauden und Gräser angelegt. Der Gehweg an der Brunnenanlage wird wieder verlängert durch das bisherige Wiesengrün. Zwischen diesem Gehweg und dem Fußweg an der Ringbebauung werden nach historischem Vorbild Schmuckrabatten vorgesehen, die dem Bogen der Ringbebauung folgen. Nicht ganz so üppig wie in den 1950er und 1960er Jahren bepflanzt. „Aber man wird einen ganz ähnlichen Eindruck bekommen“, sagt Rosenthal. Die Schmuckbepflanzung nimmt in abgewandelter und abstrahierter Form auch das Motiv der kreisrunden Beete auf, die in den 1950er Jahren existierten. Ferner entstehen neue Wege und Sitzgelegenheiten mit Holzbänken.

Stehen bleiben die Linden, die in den letzten Jahren gepflanzt wurden, auch wenn das dem historischen Vorbild nicht entspricht. Aber bei Leipzigs Kampf mit der Luftqualität ist jeder Baum unverzichtbar. Gerade im Promenadengrün am Ring.Schon Anfang der 1990er Jahre hatte das Grünflächenamt die Pflege der Anlage eingestellt. Im Sommer 2006 musste dann auch die komplette Brunnenanlage abgeschaltet werden, die sich dann als nicht wieder sanierbar herausstellte. Die Kosten für das Projekt werden mit rund 750.000 Euro veranschlagt. Finanziert werden sie zu 80 Prozent aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, die restlichen Gelder sind Eigenmittel der Stadt und eine Spende der LWB in Höhe von 11.300 Euro für die Ausstattung. Rund 500.000 Euro fließen dabei in die Baumaßnahmen rund um die Brunnenanlage, rund 200.000 in die Herstellung der Grünfläche.

Und da man im Amt für Stadtgrün und Gewässer schon dabei war, die alten Planungsunterlagen genauer zu studieren, stieß man auch auf die Veränderungen im Zuge des vierspurigen Ausbaus des City-Rings in den 1970er Jahren, der auch die alte Bordlinie am Roßplatz fraß. Im Grunde hat die komplette östliche Fahrbahn hier den ursprünglichen Platz in Anspruch genommen. Und perspektivisch trägt sich die Stadt durchaus mit Plänen, auch an dieser Stelle des Rings wieder eine durchgehende Fußgänger- und Radverbindung herzustellen.

„Diese Anlage hat einen hohen Stellenwert. Zusammen mit der Ringbebauung im Hintergrund ist sie eines der wenigen noch erhaltenen Zeugnisse für den Städtebau der 1950er und 1960er Jahre. Ihre Konzeption zeichnet sich durch große gestalterische Qualität aus. Diese Qualität wieder sichtbar zu machen, ist das Ziel unseres Vorhabens“, sagte Heiko Rosenthal. Danach wurde die Kartusche befüllt mit Computerausdrucken der heutigen Planung und des 1955er Vorbilds. Dazu ein Euro, von dem durchaus ungewiss sein dürfte, ob er beim nächsten Neubau der Brunnenanlage noch als europäische Gemeinschaftswährung gilt. Und die LVZ, die gedruckte Tageszeitung der Stadt, die es im Jahr 2012 noch gibt.

Und wenn jetzt nichts die Baumaßnahmen bremst, wird am 12. Oktober die Einweihung gefeiert.


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