So springt man nicht mit Menschen um

Linksfraktion fordert Runden Tisch für den Hauptbahnhof und ein Ende der grausamen Musikbeschallung

Für alle LeserMehrfach haben wir an dieser Stelle schon über die Vergraulungsmethoden des Hauptbahnhof-Managements gegenüber den Menschen berichtet, die sich vor den beiden Hauptausgängen aufhalten. Seit Monaten werden beide Orte mit klassischer und vor allem miserabel eingespielter klassischer Musik beschallt. Obwohl es eigentlich öffentliche Räume sind. Die Linksfraktion fordert jetzt einen Runden Tisch zur Lösung des Problems.

„Die Stadtverwaltung beruft einen Runden Tisch ein, um die Situation im Außenbereich des Leipziger Hauptbahnhofes gemeinsam zu erörtern. Dort sollen Problemwahrnehmungen, verschiedene Interessen und Perspektiven transparent gemacht werden, um im Anschluss Interventionsbedarfe und -formen zu diskutieren. Am Runden Tisch sollen sowohl VertreterInnen der Stadt, des Bahnhofsmanagements, der Bundespolizei als auch VertreterInnen sozialer Dienste und Vereine (Streetwork, Bahnhofsmission, Träger von Einrichtungen der Sucht- und Wohnungslosenhilfe) beteiligt sein“, schlägt die Linksfraktion jetzt vor. „Bis zum Abschluss dieses Prozesses verzichtet die Stadtverwaltung auf die Übertragung von Außenflächen des Leipziger Hauptbahnhofes an die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG.“

Damit reagiert die Linksfraktion auf die ziemlich wattige Stellungnahme aus dem Ordnungsdezernat, wo man augenscheinlich überhaupt nicht weiß, wie man mit dem Thema nun umgehen soll. Man ist ja kein Mensch mehr, wenn man in einer Ordnungsbehörde arbeitet, sondern muss Paragraphen gehorchen.

Und Paragraphen sind – das wissen wir alle – ziemlich herzlose Tierchen.

Laut Antwort auf die Stadtratsanfrage VI-F-04547-AW-01 prüfe die Stadtverwaltung, „ob die Funktionalität der Flächen unter den Vordächern des Hauptbahnhofes durch den aktuellen Status als kommunaler Gehweg noch gewährleistet werden kann oder nicht eine prioritäre rechtliche Zuordnung zu den Aufgaben des Hauptbahnhofes und der Bahn erfolgen sollte“, zitiert die Linksfraktion diese wirkliche seltsame Stellungnahme, mit der die Stadt einfach versucht, sich das Problem durch Besitzübereignung vom Hals zu schaffen.

Aber was hätten wir von Leipzigs Ordnungsdezernat auch schon erwarten können?

„Hintergrund dieser geplanten Maßnahme ist, dass sich regelmäßig größere Gruppen von Personen, die Alkohol konsumieren, betteln und möglicherweise wohnungslos sind, insbesondere vor der Westhalle des Hauptbahnhofes aufhalten. Auch das Abspielen lauter Musik und das Urinieren im öffentlichen Raum durch mutmaßlich diesen Personenkreis werden moniert“, stellt die Linksfraktion fest.

Und zitiert dann genüsslich die bürokratischen Eiertänze der Stadtverwaltung, die doch tatsächlich als ein erstes Mittel zur Vertreibung dieser Personen und „Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Standortes“ diese Dauerbeschallung des Außenbereichs der Westhalle mit lauter klassischer Musik betrachtet.

Verbesserung? Wer das geschrieben hat, muss taub sein oder so unmusikalisch, dass ihm das, was da zu hören ist, nicht wehtut. Denn die Beschallung ist nicht nur miserabel, sondern sorgt dafür, dass man eilig weiterrennt, um dieser Belästigung (oder doch besser: Nötigung?) schnellstens zu entfliehen.

Und das in der Musikstadt Leipzig.

Sorry: „Musikstadt“.

Man neigt ja an solchen Stellen dazu, zynisch wie Harald Schmidt zu werden. Da muss erst mal einer drauf kommen, beim Entrée in die vielbepriesene „Musikstadt“ Leipzig solche miserable Musik einzuspielen. Deutlicher kann man Ankommenden ja wohl nicht zeigen, dass man a) die sich aufhaltenden Menschen verabscheut und b) gute Musik scheußlich findet.

Schon weil das so ist, hätte der ganze Unfug einen heftigen Beschwerdebrief aus dem OBM-Büro an das ECE-Management nach sich ziehen müssen.

Und was macht Leipzigs Ordnungsdezernat? Es versucht dieses Stückchen Stadtraum, auf dem eigentlich ein Roter Teppich liegen müsste, an die ECE zu verscherbeln.

Wenn wenigstens so eine Musik erklänge – eingesungen von musikliebenden Ordnungsamtsmitarbeitern:

Aber nichts ist. ECE wie Stadtverwaltung behandeln die Menschen dort lieber wie Tauben, die man verscheuchen muss.

Die Linksfraktion dazu: „Damit werden die Personengruppen allerdings lediglich in Richtung Kleiner Willy-Brandt-Platz oder an andere Orte verdrängt. Laut Aussagen der Stadtverwaltung wurden zur Lösung der als problematisch eingeschätzten Situation bereits verschiedenen Maßnahmen (erfolglos) erprobt, z. B. Sozialarbeit, der Einsatz von Ordnungskräften und Kontrollen.“

Aber wirklich greifbar wird das nicht. Stattdessen dieser Versuch, auch gleich noch dieses sensible Stück Eingangstor in die „Musikstadt“ schnellstens loszuwerden.

„Die faktische Privatisierung der Außenbereiche des Hauptbahnhofs oder die Beschallung mit lauter klassischer Musik sind aus Sicht der Antragsstellerin die falschen Ansätze“, stellt die Linksfraktion dazu fest. Und betont auch folgerichtig: „So werden soziale Problemlagen verdeckt, verdrängt und unsichtbar gemacht. Der öffentliche Raum erfüllt gerade für marginalisierte Gruppen eine besondere Rolle, die es entsprechend zu berücksichtigen gilt.“

Ein Runder Tisch könnte zumindest einmal so etwas wie ein belastbares gemeinsames Handeln ergeben, bei dem nicht der blanke Kommerz bestimmt, was beim Betreten Leipzigs zu passieren hat und was nicht. Nur zur Erinnerung: Die Aufenthaltsbereiche im Hauptbahnhof sind allesamt schon privatisiert, was jeder erfährt, der dort auch nur 3 Sekunden auf einer Treppenstufe sitzt. Ein Großteil der Stadt gehört den Leipzigern schon nicht mehr. Und die Stellungnahme der Stadt zeigt, wie tief dieses Denken auch schon in den Köpfen einiger Bürgermeister steckt, die sich in diesem Fall leider wie angestellte Hausmeister benehmen.

Und die eine Musik tolerieren, die in Leipzig so eigentlich nicht toleriert werden darf.

Lesetipp für unsere hartherzigen Ordnungsmeisterlichen: Victor Hugo „Die Elenden“, alle drei Bände.

MusikstadtHauptbahnhof
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