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Die neuen Pläne für die „Parkstadt Dösen“ sollen im April in den Stadtrat

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    Dass mitten im Planverfahren auf einmal die Besitzer der großen Grundstücke wechseln, das hat Leipzig nicht erst am Freiladebahnhof Eutritzsch erlebt. Das hat die städtischen Planer auch beim ehemaligen Parkkrankenhaus Dösen überrascht. Und auch da ging es schon heftig zur Sache bei wichtigen sozialen Infrastrukturen. Jetzt hat die Bauverwaltung einen neuen Flächennutzungsplan vorgelegt.

    Der nimmt das Wichtigste aus den Diskussionen der vergangenen sechs Jahre auf, in denen sich ein Großteil dessen, was 2013 noch angedacht war, gründlich geändert hat. Und das Wichtigste dort sind die Wohnungen.

    Mit einem geänderten Flächennutzungsplan wird auf dem Gelände des ehemaligen Parkkrankenhauses Dösen vor allem der Bau dieses Wohngebietes vorangetrieben. Auch der Bebauungsplan für das etwa 14 Hektar große Areal in Meusdorf soll öffentlich ausgelegt werden. Dies hat die Verwaltungsspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau beschlossen.

    Das Gebiet der „Parkstadt Dösen“ liegt zwischen Chemnitzer Straße, Paul-Flechsig-Straße sowie der Klinik für forensische Psychiatrie und einer Kleingartenanlage. 2002 wurde der Klinikbetrieb im Park-Krankenhaus Dösen aufgegeben, es werden lediglich Einzelgebäude noch genutzt. Eine wirtschaftlich sinnvolle Gesamtentwicklung des Geländes konnte seither nicht erreicht werden, das Areal wurde 2009 verkauft.

    Erste Pläne aus dem Jahr 2013 sahen dem Flächennutzungsplan entsprechend eine räumliche Trennung vor, bei der im nördlichen Gebiet Gewerbe, im Süden Wohnnutzung sowie Grünflächen entstehen sollte. Die neue Eigentümerin des Areals will jedoch das gesamte Gebiet – das Krankenhausgelände, daran angrenzende Gärten und den ehemaligen Kohlelagerplatz des Heizkraftwerks – in Abstimmung mit der Stadt zu einem Wohngebiet ausbauen. Der Flächennutzungsplan soll daher geändert und das Areal künftig als Wohnbaufläche dargestellt werden.

    Das städtebauliche Konzept sieht vor, das Gebiet zu einem Wohnquartier zu entwickeln, dafür die denkmalgeschützte Bausubstanz zu erhalten und durch Neubauten zu ergänzen. Auch ein Lebensmittelmarkt, eine zentrale Tiefgarage, ein dreigeschossiges Parkdeck sowie eine Kindertagesstätte sind vorgesehen. Der Stadtrat entscheidet in seiner Sitzung vom 17. April über den Entwurf des Bebauungsplans Nummer 398 „Parkstadt Dösen“ und seine Auslegung.

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