Die Gehwege sind breit und einladend. So einladend breit, dass hier über hundert Autofahrer meinen, einen schönen Dauerparkplatz für ihr Mobil gefunden zu haben. Doch nirgendwo ist in dem zugeparkten Abschnitt eine Ausweisung als Stellplatz zu finden. Und irgendwie reagiert das Ordnungsamt so überhaupt nicht, wenn man dort anruft und die Sache zur Anzeige bringt.

„In Leipzig in der Karl-Heine-Str. im Abschnitt zwischen Kolbestraße und Erich-Zeigner-Allee parken regelmäßig 50 bis über 110 Fahrzeuge auf dem südlichen Gehweg zwischen Hausnummer 7 und ca. 27a. In diesem Bereich befinden sich zwei Kitas und eine Straßenbahnhaltestelle“, stellt Daniel Obst in einer Einwohneranfrage fest, die er geschrieben hat, nachdem ein ganzer Schwung von E-Mails ans Ordnungsamt letztlich ohne Wirkung geblieben war.

Bei Anrufen gab es dann zwar so schöne Ansagen wie „Kollegen waren schon vor Ort“ oder „OK, dann schicke ich gleich mal Politessen rüber“. Aber geändert hat sich nichts.

„Ein Drittel der ‚Parkplätze‘ sind nur erreichbar, indem über den Gehweg gefahren wird“, stellt Daniel Obst fest.

„Gebrochene und lose Gehwegplatten kennzeichnen den geschädigten Gehweg. Es kommt zu Begegnungen, Behinderungen und Gefährdungen zwischen Fußgängern und Autofahrer, teilweise sogar zu Auseinandersetzungen. Fußgänger müssen zwischen Autos gehen, um in die Straßenbahn ein- und auszusteigen, was insbesondere für Mobilitätseingeschränkte und Eltern mit Kinderwagen zum Problem wird.“

In diesem Bereich der Karl-Heine ist kein Gehwegparken angeordnet (VZ 315) und laut § 12 Abs. 4 StVO der rechte Fahrbahnrand zum Parken zu benutzen.

Gehwegparken in der Karl-Heine-Straße. Foto: Privat
Gehwegparken in der Karl-Heine-Straße. Foto: Privat

„Zwischen 14.06.2022 und 05.08.2022 wurde das Ordnungsamt mehrfach schriftlich und telefonisch darüber informiert“, stellt Obst mit Verweis auch auf einen Stapel E-Mails von Alexander John fest. „Jedoch war zu keinem Zeitpunkt eine Maßnahme erkennbar: Weder wurden Strafzettel verteilt, noch wurden Fahrzeug vom Gehweg entfernt.“

Und so möchte Obst vor allem zwei Fragen beantwortet bekommen:

1. Wie viele Verwarnungen wurden bis einschließlich Juli 2022 im genannten Abschnitt erteilt?
2. Wer kommt in welcher Höhe für die Gehwegschäden auf?

Dem können wir dann auch noch eine Frage von Alexander John nachschieben, die er dem Ordnungsamt schon vor einem Jahr gestellt hat:

„Schon länger wundere ich mich, dass östlich der Forststraße auf dem Gehweg geparkt wird, obwohl es hierfür keine Erlaubnis gibt. Eine Ahndung erfolgt jedoch nicht. Ist das wieder eine Stelle, wo stillschweigend eine Duldung erfolgt? Die (illegalen) Stellplätze sind übrigens (weitestgehend) nur erreichbar, wenn man mit dem Outo über den Gehweg fährt, was man auch vor Ort beobachten kann und was der Grund ist, weshalb die Straßenverkehrsbehörde keine Erlaubnis erteilen darf.“

Irgendjemand hatte ihm dann wohl mitgeteilt, dass es für das Gehwegparken gar keine Duldung gibt. Umso verblüffter war er, dass ein Jahr später noch immer so selbstverständlich auf dem Gehweg an der Karl-Heine-Straße geparkt wird wie vor einem Jahr.

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Es gibt 11 Kommentare

@Freitag
Besser als @Sebastian hätte ich es auch nicht formulieren können. Das Argument die Autos würden die Fahrradbenutzer auf den Fußweg drängen besagt eigentlich nur das sie in den Bereich ausweichen wo sie die Stärkeren sind und in meinen Augen, da ich den Fußweg ja ständig nutzen muss, auch nicht besser als die Autofahrer sind. Denn die meisten drosseln dabei noch nicht mal ihre Geschwindigkeit. Dazu kommt, das die es auch machen wenn sich keine Autos auf der Straße befinden (Floßplatz Gehweg nur ein Meter Breit). Das führt das Argument ad absurdum.
Leider kann man die genaue Anzahl der „Fußgängerunfälle mit Radbeteiligung“ bei der Statistik-Abteilung der Stadt Leipzig nicht erfahren, da diese Rubrik nicht erfasst wird (Auskunft). Die Polizei hat zu den Thema im Jahr 2019 nur von 33 Fällen gesprochen wo auch das Fahrrad beschädigt wurde. Das es bis jetzt noch nicht zu einem Toten gekommen ist, ist wahrscheinlich nur auf die glücklichen Umständen bei den Vorfällen zurück zu führen. Wird aber bei steigenden Fahrradverkehr laut Wahrscheinlichkeitsrechnung auf uns zu kommen. Besonders die Lastenfahrräder haben gegenüber den Fußgängern ein enormes Verletzungspotential.
Weiterhin sprechen sie gerne von “(vor allem tonnenschwere Mittelklassewagen bis SUVs)”, was so nicht mehr ganz korrekt ist. Wobei sich ein Mittelklassewagen oder mittlerer SUV sich im Bereich von 1,6 bis 2 Tonnen bewegt, wobei ein modernes E-Mobil es lächelnd auf über 2 Tonnen schafft.

Hallo Herr Freitag,
Ihre Ausführungen kann ich aus Ihrer Sicht soweit nachvollziehen. Um die Todesfolge ging es allerdings aktuell nicht. Es ging darum, dass jemand mal wieder die mit seinem politischen Willen die Ämter beschäftigt (“Outo”), und die Sache hier etwas übertrieben wird. Wie es Ernst schon gesagt hat – na klar gehört der Haltestellenbereich freigeräumt! Aber in dem Gebiet ist doch kein verknappter Gehwegraum, sondern eine breite Gesamtfläche für alle Verkehrsteilnehmer. Wenn man also feststellt, dass die tragende Struktur der Platten an manchen Stellen die parkenden Autos nicht aushält, na dann kann sie doch sicher ertüchtigt werden. Zufahrt über den Gehweg geht gar nicht, aber senkrecht von der Straße her wäre es doch möglich. Wenn ich jetzt nichts übersehe geht es lediglich um technisch-organisatorische Aspekte, wenn man denn will. Und ob man will, ist einfach Politik. Ich hätte dazu jetzt nicht “Autohasserzeitung” gesagt, aber ich verstehe wie Mancher auf diesen Begriff kommt.

> Bezahlen darf auch diese autoinduzierte Abnutzung dann die Allgemeinheit.
So wie das bei allen möglichen Dingen ist, von denen nicht alle Nutzerkreise profitieren. Völlig normal. Auch ich bezahle die Magenverkleinerung mancher Adipöser mit, auch ich bezahle über die Steuern dafür, dass anderer Leute DHL-Flugfracht pünktlich irgendwo ankommt, es werden auch sakrale und andere alte Bauwerke erhalten die ich nicht “nutze” (sie aber schätze), und es wird ein städtisches Reparaturprogramm gefördert, was ich nicht nutze, weil ich die meisten Werkzeuge (und ein paar Fähigkeiten) selbst habe. So ist es und ich möchte nichts daran ändern. “Die Allgemeinheit” besteht nicht aus einer kleinen, mächtigen, absolut männerdominierten Minderheit, sondern es sind viele Menschen. Sonst gäbe es auch nicht so viele Autos. Von “die Allgemeinheit bezahlt es” zu reden impliziert nach meiner Ansicht die falsche Stoßrichtung, auch wenn es formal stimmt, da die Bauaufgaben letztendlich aus einem Steuertopf kommen.
Dieses vergiftende “die Autos und wir!”-zerteilen der Gesellschaft, das nervt mich genau so wie hier offenbar auch manch anderen. Ja, an vielen Stellen gibt es zu viel Parkdruck und ja, die absurden Spitzen (Haltestellenbereich, Kreuzungen,…) gehören abgeschafft.

Sie sagen, dass sich in bestimmten Teilen der Karl-Heine-Straße “dankenswerterweise” Gastronomie breitgemacht hat. Auch das: lediglich eine Sicht der Dinge. So wie es offensichtlich nicht wenige Anwohner gibt, die Autos abstellen wollen, so weiß ich von zwei Leuten da oben persönlich, die an der wunderbar “ausgebreiteten” Gastro wohnen und sich nach den Zeiten zurücksehnen, als es leiser vor dem Fenster war, und nicht spätnachts noch der typische Geräusch- und Geruchspegel herumschwirrte. Als es noch eine “Volksbuchhandlung” und “wo bleibt mein Fahrrad” gab.
Das Viertel verändert sich, und dass der Radweg jetzt bei den Fahrzeugen auf der Straße besser aufgehoben wäre (Sie behaupten, so gehöre es sich), ist lediglich eine der zwei existierenden Meinungen. Für beide Varianten gibt es gute Begründungen, und die sich-ausbreitende Privatwirtschaft auf dem Gehweg ist meines Erachtens keine Gute für den Radweg auf der Straße.

Dass Menschen übrigens in den Bereich des Unerlaubten “genötigt” werden, das finde ich eine sehr liebenswürdige und humane Ansicht.
Leute, die auf dem Gehweg fahren, weil die Alternative eben suboptimal wäre. Leute, die am Kreisverkehr Brucknerallee lieber über verschiedene Zebrastreifen fahren (merkwürdigerweise bremsen dafür die meisten Autofahrer – es etabliert sich offenbar), statt wie alle anderen Verkehrsteilnehmer in der Zufahrt auf ihren “Slot” im Verkehrsablauf zu warten – weil der Kreisel “dysfunktional” wäre. Ohne zu bremsen “im Flow” durchs Musikviertel ohne Vorfahrtsregeln, weil die Beethovenstraße eben leider keine praktische Hauptstraße ist – all das gab es hier schon als Begründung oder Erklärung, und für mich ist das nichts was ich gelten lasse. Wenn ich arm bin, klaue ich trotzdem kein Gemüse. Als ich mir keine ÖV-Karte leisten konnte nahm ich das Rad, statt schwarz mit der Bahn zu fahren. Niemand nötigt mich ohne Fahrkarte einzusteigen; das ist einfach keine Ausrede. Man hat immer eine Entscheidung und trägt dafür auch die Verantwortung. Und wer auf dem Gehweg fährt, zum Beispiel um rote Ampeln stadtauswärts an der Klingerbrücke zu “umgehen”, der bekommt sicher keine “Nötigungs” Taterlaubnisklausel. An der Stelle könnte man ruhig mal 30 m Metallbarke vor der Ampel zwischen Straße und Gehweg aufbauen. Wir wollen alle zügig vorankommen, und wir alle haben die Wahl uns dafür an die Regeln zu halten, oder eben das nicht zu tun.

Liebe Katrin,

haben Sie sich mal gefragt, wie es zu Konflikten zwischen Radfahrer/-innen und Fußgänger/-innen letztlich kommt? Die preiswerte Erklärung lautet: weil halt alle Radler/-innen Idioten sind.

Ich biete Ihnen mal in häufiger Radfahrer-Kenntnis der Karl-Heine eine komplexere an, die der Wahrheit wohl näherkommt. Die Karl-Heine-Straße war / ist noch immer im oberen Teil der Heine-Straße von zwei Radwegen geprägt, die – weil man den Autos ausweichen wollte! – auf den Fußweg geführt wurden. Gleichzeitig hat sich dort dankenswerterweise Gastronomie breit gemacht – auch diese Freisitze brauchen Platz.

Im Schritt 1 einer geordneten Ursachensuche für strukturell bedingte „Fußgängerunfälle mit Radbeteiligung“ nehme mal den Prozentsatz Idioten raus, den es unter allen Fußgängern, Radfahrern und Automobilisten, ja sogar Bahnführern gibt 😉 Doch schon die Errichtung dieser Radwege auf dem Fußweg war ein Ergebnis einer anderen Fehlplanung: dass das Auto im Zentrum aller Überlegungen zu den Wegeführungen stand.

Nur deshalb hat man also die Radlerinnen von der Straße genommen und quasi zu Ihnen, die Fußgängerin, womöglich auf dem Weg zur Bahn oder Ihrem parkenden Auto 😉 geschickt. Eigentlich – und so ist es jetzt geregelt – gehören sie mit auf die Fahrbahn.

Das gleiche gilt auch explizit bei den überall in der Stadt parkenden Pkw am Fahrbahnrand & auf den Gehwegen – so auch an der Karl-Heine im oberen Teil. Auch diese verengten den Raum für Bewegung, indem sie da standen/stehen. Zuerst tun sie das für Radlerinnen (zumindest sehe ich wenige Fußgänger die Straße als Laufstrecke nutzen).

Kommen wir am Ende zu den scheinbar für Sie „richtig“ geparkten Pkw am unteren, zur Käthe-Kollwitz-Straße mündenden Teil-Bereich der Karl-Heine wie hier im Artikel beschrieben. Es gibt einen weiteren Umstand, warum Pkw nicht auf Gehwegen parken sollen, nämlich die etwas geringere Traglast von Gehwegbauten. Anders als Straßen sind sie eigentlich nicht für Tonnen an Gewicht ausgelegt. Doch genau die stehen da nun tagtäglich und zersetzen den Baugrund.

Das ist ua. übrigens einer der Gründe, warum Parkplätze ausgewiesen werden sollten/müssen, damit exakt das nicht passiert. Bezahlen darf auch diese autoinduzierte Abnutzung dann die Allgemeinheit.

Zusammengefasst: Parken auf den großen städtischen Zubringern verlangsamt und gefährdet die Pünktlichkeit des ÖPNV und die Radlerinnen direkt. Diese weichen auf Gehwege aus, weil sie keine Möglichkeiten sehen, sich so (siehe auch aufgehende Autotüren usw.) sicher im Straßenverkehr bewegen zu können. Und werden so zu ihrem Ärgernis, geraten mit Freisitzen in Konflikt oder werden an Kreuzungen (Spezifikum an der Karl-Heine bei der alten Radwegeführung gewesen) von abbiegenden Autos leicht übersehen.

Stehen (vor allem tonnenschwere Mittelklassewagen bis SUVs) auf Gehwegen herum, blockieren sie nicht nur diesen, sondern greifen auch die Substanz des Weges an.

Das muss Sie alles nicht stören und Sie dürfen gern bei der Theorie bleiben, dass alle Radlerinnen Idioten sind (Überspitzung). Aber bitte nennen Sie uns oder andere Menschen doch nicht „Autohasser“, wenn diese für mehr Carsharing (höhere Nutzung der Pkw beim Teilen bei gleichzeitig weniger Stellfläche), ÖPNV, Rad und Fußgang bevorzugen. Und sich dabei massiv von den überall herumstehenden Privatkisten genötigt sehen, in gefährliche Verkehrssituationen zu gehen oder eben den Fußweg zu nutzen.

Zudem werden auch Sie mir keinen Unfall Rad/Fußgänger in Leipzig nennen können, wo der Fußgänger gestorben ist. Da sehen die Zahlen bei toten Radlerinnen & Fußgängerinnen im Konflikt mit einem Auto in den letzten 5 Jahren allein Leipzig schon ganz anders aus.

Raumkonflikte, die zum Tod der schwächeren Verkehrsteilnehmer führen, sind also abzustellen und ein Fußgänger kann durch ein Rad kaum derart bedroht werden, wie es ein Auto kann. Oder vielmehr der/die Lenkerin.

Ihr M.F.

@phipz ich wohne in dem Viertel. Die Autos sind so geparkt , dass es überhaupt nicht behindert. Mich behindern Radfahrer. Die trotz Radweg auf dem Fußweg in der Karl-Heine-Str. Fahren oder ihre Fahrräder auf dem Gehweg in den Weg stellen. Darüber hat die l-iz noch NIE berichtet. Wenn man darüber nur berichtet und andere Fehler ignoriert, geht es schon in Richtung Autohasser. Das schreibe ich als Fußgänger, der schon 2 x auf der Nonnenstr vom Radfahrer auf dem Gehweg angefahren wurde. Das sind Tatsachen, die man einfach ignoriert. Man gibt einfach dem Autofahrern die Schuld. Dann hat man einen Sündenbock. Das verbessert aber bei weitem nicht das Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmern. Unmöglich diese einseitige Sichtweise und langsam nur noch nervig

Langsam nervt es. Warum bemerkt Herr Obst nur Autos, die angeblich falsch oarken. Mich ärgert dieses einseitige Denken. Jeden Tag nervt mich, dass in der Erdmannstr. oder in set Forststr. Räder an den Hauswänden, an Verkehrsschildern “abgeschmissen” werden. Der Fußgänger, auch die Kinder, die zur Schule gehen, müssen Dank diesem ignoranten und egoistischen Verhalten auf der Straße laufen. Die Fahradbügel in der Karl-Heine-Str. Erfreuen sich dafür gähnende Leere. Da kann doch Herr Obst gerne auch mal eine Beschwerde an das Ordnungsamt schicken. Jeder hat sich an die Regeln zu halten und langsam habe ich das Gefühl, dass man das nur von Autofahrern verlangt. Das ist absolut unsinnig und auch nicht gerecht. FEHLER machen auch andere, dazu gehören auch Radfahrer und Fußgänger. Oder arbeitet die l-iz für den Fahrradclub?

Manchmal sind es sogar Frauen. Ganz selten…
Na dann auf die nächsten “zarten Hinweise”! 🙂

Tröstet euch ob des Hasses der LZ, liebe Autobesitzer (manchmal auch -innen). Eure Fahr- und Herumstehzeuge sind gegenüber Fußgängerinnen, Radfahrern, Blinden, Rollstuhlfahrern, Seniorinnen mit Rollator usw. usf. doch stets die Stärkeren. Da werden zarte Hinweise, dass diese meist leeren und ansonsten in der Regel personenmäßig nur zu einem Fünftel bis Viertel ausgenutzten Gefährte die Freiheit vieler Menschen recht massiv einschränken, etwa indem sie das Wenige vom öffentlichen Raum, das NICHT für sie vorgesehen ist, auch noch beanspruchen, wohl auszuhalten sein.

@Phipz Die Karl-Heine-Straße ist in dem Bereich eine Allee mit einem breit angelegten Bordstein, der weit mehr als ein “Gehweg” ist (ein Spaziergang in die Gegend lohnt sich). Dort wird schon immer geparkt. Wenn das ungeordnet geschieht, muss das Ordnungsamt einschreiten, keine Frage. Und was die LZ angeht: Sie listet selber auf, dass und wie oft sie sich in jüngster Zeit zum Sprachrohr zur Ahndung von Parkverstößen Kfz-steuerzahlender Anlieger (“Parksünder” genannt) gemacht hat. Einfach mal scrollen, dann “erschließt es sich”.

@Ernst Wo kein Parkraum vorhanden sollen also einfach paar Markierungen gezogen werden. Auf einem Gehweg, ernsthaft? Das dadurch die LZ gleich Autohasser Zeitung sein soll, erschließt sich mir nicht

Selbstverständlich dürfen Haltestellenbereiche nicht zugeparkt werden, und die Stellplätze müssen straßenseitig erreichbar sein. Das also, Ordnungsamt, schnell mit Markierung und Beschilderung durchsetzen. Aber diesen Herrn Obst am besten eine nützliche Arbeit in einem ehrenamtlichen Verein vermitteln (die Tafel z.B.), damit er “von der Straße” kommt. Diese Autohasserei der LZ nervt inzwischen wirklich.

> nachdem ein ganzer Schwung von E-Mails ans Ordnungsamt letztlich ohne Wirkung geblieben war.
Formulierungen wie “Outo” und “(illegal)” in der Post ans Amt haben die Wahrscheinlichkeit einer Antwort vermutlich nicht erhöht.

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