Ein Offener Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Wald

Sachsens alter Forstminister setzt wieder auf künstliche Plantagenwälder

Für alle LeserDer Wahnsinn geht weiter. Da brechen in den beiden Trockenjahren 2018/2019 hektarweise die alten Waldmonokulturen zusammen, weil ihnen das Wasser fehlt und der Borkenkäfer zusetzt. Und dem zuständigen sächsischen Waldminister Thomas Schmidt ( CDU) fällt Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit nichts anderes ein, als noch einmal den Neubau von Waldmonokulturen zu forcieren. Waldumbau nennt sich das. Und es wird sinnlos teuer.

Das klingt dann so: „Wir haben heute über konkrete Strategien gesprochen, wie wir unseren Wald fit für die Zukunft machen können. Jeder Hektar Wald ist dabei ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz – ob in privatem, körperschaftlichem und staatlichem Besitz. Deswegen brauchen auch alle Waldbesitzer Unterstützung“, sagte Schmidt.

„Wir setzen alles daran, unseren Waldbesitzern zu helfen und bestehende Hemmnisse abzubauen. Im Rahmen einer interministeriellen Koordinierungsstelle unter Leitung von Staatssekretär Dr. Frank Pfeil werden am kommenden Montag weitere Schritte beraten. Ziel ist es, zusätzliche Erleichterungen für die Waldbesitzer, Forst- und Holztransportunternehmen zu erreichen, damit die Aufbereitung des Schadholzes noch schneller vorangehen kann. Nach der Schadensbeseitigung – die weiter an erster Stelle stehen muss – geht es vor allem darum, die Wiederaufforstung mit klimaangepassten Baumarten zu gestalten und eine nachhaltige Forstwirtschaft zu forcieren. Durch eine langfristige Verwendung von Holz kann ein Maximum an Kohlenstoff gebunden werden – Holz bindet CO2 langfristig, viele Jahrzehnte über das Leben des Baumes hinaus, ob als Stuhl oder Balken. So leisten Wald und Forstwirtschaft einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.“

Mit „klimaangepassten Baumarten“ meint er aber ausgerechnet nicht die heimischen Laubbäume, die im Normalfall die frei geschlagenen Flächen ziemlich schnell wieder besiedeln würden. Das wären dann aber erst einmal keine industriell verwertbaren „Edelbäume“, sondern die üblichen Pionierbäume, die dann auch nicht in Reih und Glied wachsen, wie es die Forstbetriebe bevorzugen, die mit dem Wald Gewinne erwirtschaften wollen.

Denn nur dann lassen sich Waldstücke mit dichten Rückegassen durchsetzen und Bäume der gleichen Altersstufe abernten wie ein Getreidefeld (siehe Video). Der größte Teil der sächsischen Staatswälder sind solche Waldplantagen, besetzt mit industriell gut verarbeitbaren Nadelbäumen. Nur haben die derzeit überhaupt keinen Markt. Die Stürme und die Trockenheit haben so vielen Nadelwaldplantagen in Deutschland den Garaus gemacht, dass die Sägewerke dieses Holz schon gar nicht mehr zur Weiterverarbeitung annehmen.

Harvester – moderner Holzernter im Einsatz

Aber der Plan, den Schmidt verfolgt und der auf dem Vorschlag von Bundeswaldministerin Julia Klöckner aufbaut, würde eben nicht nur dazu führen, dass wieder neue Industriewälder entstehen, von denen niemand weiß, ob sie in den nächsten Jahrzehnten tatsächlich stabil wachsen, er würde auch wieder verhindern, dass eine natürliche Waldentstehung beginnen kann, mit der heimische Bäume wieder stabile und artenreiche Waldstrukturen bilden können. Wälder, die nicht nur dem Klima angepasst sind – denn auch heimische Bäume passen sich an – manche „wandern“ auch mit dem Klimaveränderungen, die Baumzusammensetzung ändert sich, sodass die neuen Wälder anders aussehen als die Wälder des Mittelalters oder der Jungsteinzeit. Und sie bilden von allein den heimischen Artenreichtum aus, den die Holzplantagen verhindern.

Aber derlei kommt im Denken der deutschen Waldminister/-innen nicht vor. Diese Grundlagenbildung haben sie nicht. Sie können nur Monokultur.

Weswegen die unabhängigen Waldexperten und Umweltexperten, die vor kurzem erst einen Offenen Brief an Bundeswaldministerin Klöckner (CDU) geschrieben haben, nun auch einen an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) geschrieben haben, in dem sie darauf hinweisen, welche Chance vertan wird, wenn die Forstbetriebe jetzt wieder künstliche Waldplantagen anlegen. Ihre wichtigste Forderung: „Auf Kalamitätsflächen (schwerpunktmäßig im öffentlichen Wald!) ist die Wiederbegründung durch natürliche Waldentwicklung (Sukzession) u. a. mit Pionierbaumarten zu bewirken. Im Privatwald sind Sukzessionen zur Wiederbegründung gezielt zu fördern. Größere Kahlflächen sollten mit maximal 400 bis 600 Großpflanzen heimischer Arten pro Hektar bepflanzt werden, um gleichzeitig Sukzession zuzulassen.“

Denn während die klassische Forstwirtschaft mit ihren Industriewäldern jetzt im beginnenden Klimawandel ihre ganzen Fehler offenbart und die für den Industriewald ausgebildeten Förster nicht einmal verstehen, wie instabil die von ihnen „gebauten“ Wälder sind, fehlt – auf jeden Fall im sächsischen Waldministerium – jedes Verständnis für die Fähigkeit heimischer Baumarten, ganz ohne den ständigen Eingriff der Menschen, stabile Waldstrukturen entstehen zu lassen.

Und auch das von Thomas Schmidt so lax behandelte Thema der CO2-Speicherung kommt im Offenen Brief an Svenja Schulze vor. Nur halt nicht als künstliche Speicherung in Stühlen und Holzbalken, sondern da, wo sie tatsächlich primär passiert: In starken und alten Bäumen im Wald.

Das steht im Punkt 4: „Für die Zukunftswälder: Durchforstungen minimieren (low-input-Prinzip), Vorräte durch gezielte Entwicklung hin zu alten dicken Bäumen aufbauen, Waldinnenklima schützen/Selbstkühlungsfunktion fördern (sollte höchste Priorität haben wegen des rasch fortschreitenden Klimawandels!), Schwersttechnik verbieten, weiteren Wegebau und -ausbau unterlassen, natürliche selbstregulatorische Entwicklungsprozesse im bewirtschafteten Wald sowie auf (größeren) separaten Flächen im Sinne eines Verbundsystems zulassen und fördern; Schalenwilddichten drastisch reduzieren (Reform der Jagdgesetze).“

Aber da braucht es wohl eine andere Ausbildung der Förster, weg vom Holzplantagenwirt, hin zum Ranger – so wie in den wenigen deutschen Nationalparks, die zwar auch unter dem Verlust der alten Plantagenwälder leiden. Aber dort vertraut man auf die Sukzession der Wälder, auch wenn es – wie bei jedem Waldverlust – Jahrzehnte dauern wird, bis wieder große und starke Bäume dastehen. Größtenteils übrigens heimische Laubbäume. Die kommen auch mit dem jetzigen Klima besser zurecht als all die Industrie-Nadelbäume, die von Natur aus nur in höheren Berglagen vorkommen (sollten).

Und warum jetzt ein Offener Brief an Svenja Schulze, die ja eigentlich nicht für den Wald zuständig ist?

Mit dem Zugriff auf die Wälder bestimmen die deutschen Waldbesitzer, ob der Wald überhaupt einen Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels, zu Artenreichtum und zur CO2-Speicherung leisten kann bzw. darf. Werden es wieder nur Plantagenwälder, wird der Beitrag praktisch gleich Null sein, dann wird weiter ausgeforstet, was sich industriell verwerten lässt und es entstehen weiter viel zu lichte, artenarme und wasserlose Wälder, in denen die Hitze brütet.

Und da war auch Schmidts erster Vorstoß mit der „Moritzburger Erklärung“ ein fataler Fehlschuss, wie der Offene Brief betont: „Die vom BMEL und von Forstministerien einiger Bundesländer gemeinsam herausgegebene Moritzburger Erklärung offenbart konzeptionell-fachliche Schwächen, etwa wenn von einem ‚klimatoleranten‘ Wald gesprochen wird, aber auch wenn zum einen der Wald als überaus bedroht dargestellt wird und zum anderen die Holzverwendung im Rahmen der Charta für Holz 2.0 gesteigert werden soll. Es käme einer ökologischen Katastrophe gleich, wenn demnächst ggf. auf tausenden von Quadratkilometern großen Flächen kahlschlagsartige Sanitär- und Räumungshiebe durchgeführt würden. Böden würden langfristig durch Befahrung und mikroklimatische Veränderungen nachhaltig geschädigt, und die Neubildung von humus- und totholzreichen sowie wasserspeichernden Böden würde unterbunden. Damit ginge erhebliches Potenzial für die ökosystembasierte Klimawandelanpassung verloren, und es würde zur Beeinträchtigung sensibler Arten und Habitate kommen.“

Waldexperten warnen vor Aktionismus in der Waldkrise und fordern ein Ende der „Holzfabriken“

Hinweis der Redaktion in eigener Sache: Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen.

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 500 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

KlimawandelWaldumbauOffener Brief
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 8. November im Haus Auensee: Apocalyptica & Epica – The Epic Apocalypse Tour
Apocalyptica. Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Im Herbst spielen zwei Bands, die perfekt zusammenpassen, eine gemeinsame Doppel-Headliner-Show: Die Cello-Metaller von Apocalyptica kommen zusammen mit den Symphonic Rockern von Epica auf Tour in Deutschland.
230. Bürgerkonzert im Gohliser Schlösschen
QuadrigaQuartett. Foto: Privat

Foto: Privat

Am Sonntag, den 23. Februar 2020, 15 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. im Rahmen der Gohliser Bürgerkonzert-Reihe zum 230. BÜRGERKONZERT mit dem QuadrigaQuartett des Mitteldeutschen Rundfunks in den Festsaal des Hauses herzlich ein.
„Vielfalt erleben“ – Museumsnacht in Halle und Leipzig am 9. Mai
Quelle: Kulturamt

Quelle: Kulturamt

In 80 Tagen ist es soweit: Eintauchen in die Museumsnacht in Halle (Saale) und Leipzig und „Vielfalt erleben“. Zum zwölften Mal laden die beiden Städte am 9. Mai ein, einen Samstagabend mit Freunden, dem Partner, der Familie oder allein unter dem Nachthimmel durch die Straßen und Gassen von Halle und Leipzig zu schlendern, sich von den Lichtern der teilnehmenden Einrichtungen locken zu lassen, in andere Welten einzutreten und bekannte Welten neu zu entdecken.
Leipzig hat keine rechtliche Handhabe, Laubbläser in der Stadt zu verbieten
Laubbläser bei der Arbeit. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich war die Petition zu den von der Leipziger Stadtreinigung verwendeten Laubbläsern eine ziemlich derbe, ein Appell an die Faulheit der Leute, die mit den lauten Geräten herumfuhrwerken. Einen Appell, den das Amt für Umweltschutz so ernst nahm, dass es quasi eine neue Regel zur Anschaffung von Laubbläsern formulierte. Die gefiel augenscheinlich auch dem Petitionsausschuss des Stadtrates, sodass der sie als Beschlussempfehlung übernahmen.
Leipzigs Verwaltung will zusammen mit der Leipzig Netz GmbH erstmals Panoramabilder fürs gesamte Straßennetz aufnehmen lassen
Blick in die Lützner Straße. Archivfoto: Marko Hofmann

Archivfoto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie Leipziger werden in diesem Jahr etwas erleben, was es so lange nicht gab. Jedenfalls nicht seit den Tagen, als Google für sein Streetview-Angebot Kamerawagen mit hochaufragender Kamerastange durch Leipzig fahren ließ. Denn solche Fahrzeuge werden auch 2020 fahren, wenn der Stadtrat kurzerhand zustimmt. Nur dass es keine Google-Fahrzeuge sein werden, sondern Fahrzeuge der Leipzig Netz GmbH, der Netz-Tochter der Leipziger Stadtwerke.
Die Leipziger Buchmesse gibt zum ersten Mal allen Balkanstaaten eine gemeinsame Plattform
Das Blaue Sofa. Foto: Leipziger Messe, Tom Schulze

Foto: Leipziger Messe, Tom Schulze

Für alle LeserDer Frühling naht. Und damit jene kleine Zeitspanne, in der das Buch wieder für ein paar Tage die Hauptrolle spielen darf in der einstigen Buchstadt Leipzig. Und nicht ganz grundlos betont die Leipziger Buchmesse: „Leipzig liest und debattiert 3.700 Mal“. Denn bei „Europas größtem Lesefest Leipzig liest vom 12. bis 15. März“ wird Leipzig für drei Tage wieder zu der Stadt in Deutschland, in der wirklich einmal über die vielen Probleme der Gegenwart diskutiert wird. Und zwar auf anderem Niveau als in den deutschen TV-Talkshows.
Zahl der bewaffneten Rechtsextremisten in Sachsen hat 2019 wieder zugenommen
Zahl der bewaffneten Rechtsextremisten in Sachsen sinkt nicht. Montage L-IZ.de

Montage L-IZ.de

Für alle LeserNatürlich konnte auch Kerstin Köditz, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, noch nicht ahnen, dass es am Wochenende vom 15. zum 16. Februar Haftbefehle gegen zwölf Mitglieder einer rechtsextremen Terrorzelle namens „Gruppe S.“ hageln würde. Erst am 17. Januar hatte es in Dresden deutliche Urteile für die Mitglieder der „Freien Kameradschaft Dresden“ gegebenen. Da fand erstmals tatsächlich auch die CDU klare Worte, was schon überraschte.
Diagnose: Paranoide Schizophrenie – Wie eine Krankheit ein ganzes Leben aus den Angeln hebt
Mara Majeskie: Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMara Majeskie ist ein Pseudonym. Verständlicherweise. Wenn es um Krankheiten, Behinderungen und das Nicht-so-Sein wie die anderen geht, dann beginnen in unserer Gesellschaft die Tabus und Aversionen. Sie liegen ganz dicht unter der Oberfläche. Denn mit den Nicht-Perfekten und Normierten kann unsere Eliten-Gesellschaft nichts anfangen. Da wird sie abweisend und verachtend. Und so schreibt Mara von sich auch lieber in der dritten Person.
Ein Schelm und sein Helfer + Video
Werbung für „Mein Kampf“ von Adolf Hitler im Nachdruck. Screenshot Schelm Verlag 2016

Screenshot Schelm Verlag 2016

Für alle LeserAufmerksame L-IZ.de & LEIPZIGER ZEITUNG-Leser kennen den Namen bereits. „Der Schelm“, ein Online-Versandhandel von Adrian Preißinger, der die L-IZ.de bereits 2016 und 2018 beschäftigte und bis heute neonazistische und antisemitische Literatur als „wissenschaftliche Schriften“ im Netz vertreibt. Illegal versteht sich. Dem NDR ist nunmehr zuzurechnen, dass herauskommt, dass der ebenfalls bekannte Leipziger Neonazi und Ex-NPD-Stadtrat Enrico Böhm den Laufburschen für den Gewohnheitskriminellen Preißinger macht. Was zwischen 2016 und 2018 Ahnung war, bestätigt sich durch eine Recherche der Hamburger Kollegen.
Wasserwerke verleihen Wassi-Wanderpokal an Kita St. Martin in Grünau
Foto: Leipziger Gruppe

Foto: Leipziger Gruppe

Die Schwimmkinder der christlichen Kita St. Martin in Leipzig-Grünau erhalten den Wassi-Wanderpokal 2019. Engagement der Eltern, verlässliche Zusammenarbeit mit der Kita und die Freude der Kinder am Schwimmenlernen waren am Ende ausschlaggebend für die Auszeichnung. In diesem Jahr übergeben die Leipziger Wasserwerke diese Auszeichnung gemeinsam mit dem SC DHfK Leipzig zum 15. Mal. Ausgezeichnet wird dabei eine Kindereinrichtung, die mit besonderem Ehrgeiz und Erfolg an den Schwimm-Lernkursen des Vereins teilgenommen hat.
Geschichten erzählen & Geschichten spielen – ein neuer Kurs für Seniorinnen und Senioren im Budde-Haus
Heinrich-Budde-Haus in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ab 13. März lädt das Budde-Haus in Leipzig-Gohlis jeweils freitags von 10.00 bis 11.30 Uhr neugierige Seniorinnen und Senioren zu einem besonderen Kurs ein.
Am 25 April im Haus Auensee: In Extremo
In Extremo © Jens Koch

© Jens Koch

Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zumehreren Top-10-und drei Nr.-1 Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album „Kompass zur Sonne“ zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo!
Was Zinkisotope im Zahnschmelz über prähistorische Pflanzen- und Fleischfresser verraten
Fossile Zähne eines Leierhirsches (Rucervus eldii) aus der Fossiliensammlung der Höhle von Tam Ham Marklot. Foto: Nicolas Bourgon

Foto: Nicolas Bourgon

Für alle LeserWie bekommt man eigentlich heraus, was Menschen in der grauen Vorzeit gegessen haben? Und prähistorische Tiere? Denn der Mageninhalt hat sich ja in der Regel nie erhalten. Nur Teile des Skeletts überdauern unter günstigen Voraussetzungen, und davon auch nur die widerstandsfähigsten Teile. Die Zähne zum Beispiel. Aber da fällt Leipziger Forschern schon was ein, wie man selbst aus Zähnen die Ernährungsgewohnheiten herauslesen kann.
12. Notenspur-Salon Richard Wagner – “Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven”
Alte Handelsbörse © Stadt Leipzig

© Stadt Leipzig

Hochwertige Musik in angenehmer Atmosphäre, geistige Anregungen, kulinarische Genüsse: Das waren schon im 18. und 19. Jahrhundert die Ingredienzien der bürgerlichen Musiksalons, wie es sie auch in Leipzig gab. In dieser Tradition lädt der 12. Notenspur-Salon „Richard Wagner“ Musikfreunde und -interessierte in die Alte Handelsbörse am Leipziger Naschmarkt zu gemeinsamen Klangerlebnissen und guten Gesprächen ein.
Leipzig bekommt immer mehr Förderabsagen für kommunale Straßenbauvorhaben
Straßenbau in der Lützner Straße. Archivfoto: Gernot Borriss

Archivfoto: Gernot Borriss

Für alle LeserJetzt dürfen sich alle mal aufregen. Am Montag, 17. Februar, regte sich auch Steffen Wehmann, Sprecher für Haushalt und Finanzen der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, ein bisschen auf. Denn mittlerweile merken auch die Leipziger Ratsfraktionen, was es bedeutet, wenn die Sächsische Staatsregierung lieber Milliardenrücklagen bildet, aber die Förderung für kommunale Investitionen so knapp hält, dass selbst eine Stadt wie Leipzig keine Fördergelder mehr bekommt.