Die Auswirkungen der Bahnverteilung bei Starts und Landungen auf die Bevölkerung waren das Kernthema der 10. Sitzung des Dialogforums Flughafen Leipzig/Halle am Montag, 10. Dezember. Die Arbeitsgruppe "Bahnverteilung" der Fluglärmkommission war in die Kritik geraten, weil diese nach zwei Jahren und offenbar ohne Ergebnis, ihre Arbeit eingestellt habe.

Darüber hinaus sei Transparenz bei der Diskussion der Bahnverteilung in Zukunft zwingend notwendig, teilt das Leipziger Umweltdezenat mit, das die Stadt Leipzig auch im Dialogforum vertritt.

Als mögliche Zielrichtung für die Arbeit in der Fluglärmkommission wurden abgestimmte Initiativen zwischen der Stadt Leipzig und der Stadt Halle vereinbart. Insbesondere soll die Deutsche Flugsicherung in die nächste Sitzung des Diskussionsforums eingeladen werden, um die Ergebnisse zur Bahnverteilung vorzustellen und gemeinsam diskutieren zu können.

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Insgesamt waren sich die Mitglieder des Dialogforums sowie die Vertreter der Städte Halle und Taucha und der Gemeinde Schkopau darüber einig: Frühzeitige Informationen über die jeweiligen Initiativen, fachliche Stellungnahmen von externer Seite und gegenseitige Unterstützung für die Belange der Betroffenen sind künftig unbedingt Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Für das kommende Jahr plant das Dialogforum drei Sitzungen. Die nächste Sitzung des Dialogforums wird voraussichtlich im Februar 2013 stattfinden. Inhaltliche Schwerpunkte sind dann die “Maßnahmen zum aktiven Lärmschutz an anderen Flughäfen” sowie “Wege zu einer entlastenden Bahnbelegung”.

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